• 26.03.2025, 13:54:47
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Wölbitsch/Grießler ad Wien Arena: Professionelles Projektmanagement und transparente Kontrolle der Kostenentwicklung gefordert

Wichtig, dass Wien nun endlich moderne Eventarena bekommt – Fehler der Vergangenheit dürfen sich nicht wiederholen

Wien (OTS) - 

Der Wiener Gemeinderat hat heute die Finanzierung für die Errichtung der neuen „Wien Arena“ in St. Marx beschlossen. Die Wiener Volkspartei unterstützt die Notwendigkeit einer modernen Multifunktionsarena für Wien, fordert jedoch ein professionelles Projektmanagement und eine transparente Kontrolle der Kostenentwicklung.

Projekt wichtig – aber Management mit Fehlern behaftet

„Es ist gut und wichtig, dass Wien endlich eine moderne Eventarena bekommt. Wir haben uns immer zu diesem Projekt bekannt, weil es für den Event- und Kongresstourismus von enormer Bedeutung ist“, betont Markus Wölbitsch, Klubobmann der Wiener Volkspartei. Doch erneut zeige sich, dass Großprojekte in Wien nach einem bekannten, problematischen Muster ablaufen: „Zuerst wird ein zu optimistischer Zeitplan präsentiert, dann explodieren die Kosten, und am Ende landen wir mit Schlagzeilen über Missmanagement und Intransparenz.“

Wölbitsch kritisiert insbesondere die mangelnde Erfahrung der Wien Holding in der Errichtung und dem Betrieb solcher Großprojekte: „Statt sich Expertise zu holen, glaubte man, das alleine stemmen zu können. Das Ergebnis: Verzögerungen, Kostensteigerungen und eine geplatzte Ausschreibung, weil grundlegende Kriterien missachtet wurden.“

Internationale Konkurrenz schläft nicht

Auch Markus Grießler, Tourismussprecher der Wiener Volkspartei, unterstreicht die Bedeutung der neuen Arena für die Stadt: „Wien braucht diese Eventhalle dringend, um international konkurrenzfähig zu bleiben. Ohne eine moderne Arena werden wir von der internationalen Landkarte verschwinden – das wäre ein wirtschaftlicher und kultureller Rückschlag.“ Gleichzeitig weist er auf den holprigen Planungsprozess hin: „Es war von Anfang an ein Fehler, einen Architekturwettbewerb durchzuführen, bevor ein Betreiber feststand. Man baut doch auch keine Küche, bevor man weiß, wer darin kochen wird.“

Grießler fordert ein stärkeres Bewusstsein für die Bedeutung von Event-Locations in Wien: „Die Wien Arena ist wichtig, aber sie ist nur die Spitze des Eisbergs. Wien braucht generell mehr Veranstaltungsstätten – von großen Eventhallen bis zu flexiblen Räumen für Kongresse und Kulturveranstaltungen. Sonst verlieren wir nicht nur Konzerte, sondern auch hochkarätige Business-Events.“

Volkspartei fordert transparente Kostenkontrolle

Abschließend fordern Wölbitsch und Grießler volle Transparenz über die tatsächlichen Kosten und ein professionelles Projektmanagement: „Wir müssen sicherstellen, dass sich Fehler aus der Vergangenheit nicht wiederholen. Wien braucht eine zentrale Stelle, die Erfahrungen aus Großprojekten bündelt, anstatt dass jeder Bereich von vorne beginnt. Mehr Unternehmergeist, mehr Professionalität und volle Transparenz – das sind die Voraussetzungen, damit Wien von der neuen Eventarena wirklich profitiert.“

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