- 12.02.2025, 14:07:02
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FPÖ – Ecker zu Equal Pay Day: Weiterhin heißt es „bitte warten“
Der jährliche Equal Pay Day zeigt Versäumnisse auf – es hat sich aber für Frauen in Österreich nichts verbessert
Als klares Zeichen „der unzähligen Versäumnisse“ der vergangenen Regierungen wertet die freiheitliche Frauensprecherin NAbg. Rosa Ecker, MBA den nunmehrigen Equal Pay Day in Österreich am 12. Februar. „Bis heute arbeiten Frauen mit Vollzeitjob statistisch gesehen gratis. Und die hohe Teilzeitquote von Frauen verschärft die Situation zusätzlich. Mit ein Grund dafür ist neben der zahlreichen Niedriglohnberufe auch die Entscheidung, Kinder zu bekommen und die Tatsache, dass die häusliche Pflege von Angehörigen in Österreich vorrangig weiblich ist. Diese Betreuungs- und Pflegearbeit wird aber nach wie vor nicht entsprechend entlohnt und pensionsrechtlich berücksichtigt. In Folge ergibt sich dann der Gender Pension Gap, also die massive Pensionslücke. Die Kluft zwischen den Einkommen von Männern und Frauen muss endlich angegangen werden. Frauen in Österreich wurden durch die Untätigkeit der bisherigen Bundesregierung trotz Fleiß und Bemühungen in Armut, vor allem aber in die Abhängigkeit vom Partner und von staatlichen Almosen gedrängt.“
Ein weiteres Problem ortet die FPÖ-Frauensprecherin zudem am Rückgang des Angebots an Vollzeitstellen. „Immer mehr Firmen haben bislang immer mehr Teilzeitstellen angeboten - eine typische Armutsfalle“, sieht Ecker weiterhin als wichtige Ansätze, „die Löhne und Gehälter in den Niedriglohnstufen anzuheben. Ich bleibe dabei: Wer Betreuungs- und Pflegearbeit leistet, muss dahingehend dann auch einen entsprechenden Pensionsanspruch daraus erhalten. Muttersein darf auch nicht länger zu einer finanziellen Bestrafung durch die Hintertür führen.“
„Es muss endlich alles darangesetzt werden, dass die Teilzeitquote bei Frauen verringert wird und gleicher Lohn für gleiche Arbeit nicht länger leere Lippenbekenntnisse sind. Denn sie sind das Papier nicht wert, auf dem sie stehen“, stellt Ecker klar.
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