• 23.10.2024, 13:17:32
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VPNÖ-Zauner kritisiert Hergovichs Abwesenheit im Landtag: „Persönliche Karriere vor Sachpolitik“

Wenn Hergovich mit einem Ministeramt liebäugelt, ist ihm Niederösterreich völlig egal. Er schwänzt die Landtagssitzung und verteilt vom Urlaub aus Maulkörbe an seine Parteigenossen

St. Pölten (OTS) - 

„Es ist wieder einmal typisch für Sven Hergovich: Er spielt sich medial als der große Macher auf, spaltet die Bevölkerung mit Angstmache und pfeift seine eigene Landesrätin zurück, wenn sie politische Verantwortung übernehmen und mitarbeiten möchte. Und das vom Urlaub aus - denn für die morgige Landtagssitzung hat er sich wegen privater Urlaubspläne entschuldigt. Hergovich sollte einfach akzeptieren, dass andere hochrangige SPÖ-Funktionäre, wie Landesrätin Königsberger-Ludwig oder ÖGK-Landesstellenleiter Stellvertreter Steindl mitarbeiten wollen - beide sind Teil der Arbeitsgruppen für den NÖ Gesundheitspakt und seit Jänner über den Prozess informiert und auch involviert. Hergovich sollte sich ein Beispiel an den konstruktiven Kräften seiner Partei nehmen, anstatt sich immer wieder vor der politischen Verantwortung zu drücken.

Niederösterreich zu klein - Ministeramt scheint Hergovichs oberstes Ziel

Wie man aus SPÖ-Kreisen immer lauter hört, zählt für Hergovich nur eines: Die eigenen Karriereziele. Statt für Niederösterreich zu arbeiten, stellt er lieber sein persönliches Ziel, einen Ministerposten in Wien, in den Mittelpunkt und bringt sich dafür laufend in den Medien selbst ins Spiel. Das größte Bundesland ist anscheinend nicht groß genug für Hergovich. Ob in Wien irgendwer auf den arbeitsunwilligen Landesrat wartet, ist aber ohnehin mehr als fraglich,“ kritisiert VPNÖ-Landesgeschäftsführer Matthias Zauner und ergänzt: „Es ist zumindest gutes Zeichen, dass Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig und Günter Steindl weiterhin konstruktiv am Gesundheitspakt mitarbeiten wollen. Die Forderung nach Transparenz in der heutigen Presseaussendung dürfte wohl ebenfalls auf Hergovichs Wunsch erfolgt sein, da ja beide SPÖ-Funktionäre seit Jänner intensiv in den Prozess involviert sind. Auch hier sei ihrem Parteichef Hergovich gesagt: "Transparenz heißt nicht, mit ominösen Papieren Unruhe zu erzeugen, sondern dann, wenn die Experten gesprochen haben, in einen geordneten Entscheidungsprozess zu gehen und diesen offen zu kommunizieren!" und schließt ab: "In diesem Sinne schönen Urlaub - vielleicht gibt es ja ein paar ruhige Momente, um über die eigene Haltung nachzudenken!"

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