• 28.07.2024, 09:00:02
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Forschungsministerien ermöglichen der Wissenschaft weiter Zugang zu Registerdaten

BMBWF, BMAW und BMK schaffen die Grundlage für neue wissenschaftliche Analysen mit Verwaltungsdaten in den Bereichen Arbeit und Verkehr

Utl.: BMBWF, BMAW und BMK schaffen die Grundlage für neue
wissenschaftliche Analysen mit Verwaltungsdaten in den
Bereichen Arbeit und Verkehr =

Wien (OTS) - Die Möglichkeit sicher und datenschutzkonform mit
Registerdaten zu forschen und die Gründung des Austrian Micro Data
Center (AMDC) sind Meilensteine in der Umsetzung des
Regierungsprogramms. Die Umsetzung der Registerforschung ist dabei
eine substanzielle Verbesserung der Rahmenbedingungen für den
Forschungsstandort Österreich.

Bis jetzt hatte lediglich das Bundesministerium für Bildung,
Wissenschaft und Forschung im Jahr 2022 Daten u.a. zur
Prüfungsaktivität von Studierenden im AMDC mittels Verordnung nach
Forschungsorganisationsgesetz (FOG) zugänglich gemacht. Weitere
Datenbestände des BMBWF zur Schulstatistik und Hochschulstatistik
sind im AMDC vorhanden.

Durch eine neue Verordnung im Einvernehmen mit dem BMK kommen nun
zehn weitere Register aus dem Bereich Mobilität und Verkehr in das
AMDC bei der Statistik Austria. Darüber hinaus sind die Register des
BMAW umfassend auf Basis des Bundesstatistikgesetzes schon jetzt im
AMDC verfügbar, weshalb zum jetzigen Zeitpunkt keine weitere
Verordnung notwendig ist. Zuletzt wurden Daten aus der
Arbeitsmarktdatenbank vervollständigt und ergänzt, um weitere
Forschungsmöglichkeiten zu bieten.

Wissenschafts- und Forschungsminister Polaschek: „Die Anbindung neuer
Registerdaten an das Austrian Micro Data Center stellt einen weiteren
wichtigen Schritt für datenbasierte Forschung in Österreich dar. Die
Verknüpfung neuer sowie bestehender Daten ist die Grundlage für
tiefergehende Analysen zu unterschiedlichen Lebensbereichen. Die
dadurch erlangten Erkenntnisse ermöglichen es uns als Politik
evidenzbasiert Verbesserungen für die Österreicherinnen und
Österreicher umzusetzen.“

„Ich freue mich sehr, dass dieser weitere wichtige Schritt für die
Registerforschung in Österreich gelungen ist und möchte an dieser
Stelle die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem BMBWF sowie der
Statistik Austria hervorheben. Mit der Zugänglichmachung dieser zehn
Register, unter Wahrung höchster Datenschutzstandards, schaffen wir
bessere Datengrundlagen für Forschende. Dadurch ist Österreich bei
der Bewältigung der großen Herausforderungen unserer Zeit,
beispielsweise beim Kampf gegen die Klimakrise, noch stärker
aufgestellt,“ betont Klimaschutzministerin Leonore Gewessler.

Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher: „Sowohl als
Bundesminister als auch als Wissenschaftler ist mir der Zugang zu
hochwertigen und umfangreichen Daten für die Forschung ein großes
Anliegen. Durch die Bereitstellung relevanter Datensätze des BMAW
über das AMDC stellen wir Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
wichtige Mikro- und Registerdaten zur Verfügung und verbessern so
die Rahmenbedingungen für die heimische Forschung. Denn Registerdaten
bilden eine wichtige Grundlage für die Schaffung wissenschaftlicher
Evidenz und fundierter faktenbasierter Erkenntnisse, die Grundlagen
für Politikmaßnahmen sind.“

Damit haben nun die drei Forschungsministerien, BMBWF, BMAW und BMK
ihre Datenbestände sehr umfassend der Wissenschaft zugänglich
gemacht. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt für besseren
Datenzugang für Wissenschaft und Forschung.

Aktuell laufen erfolgreich 25 Projekte im AMDC, die ersten Projekte
wurden schon abgeschlossen. Durch eine Schwerpunktsetzung der
Bundesregierung mit Mitteln aus dem Fonds Zukunft Österreich konnte
die ÖAW das Förderprogramm „Data:Research:Austria“ auflegen, das
Registerforschungsprojekte erfolgreich finanziert.

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