- 26.07.2024, 08:00:02
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BM Polaschek ad ÖH: „Weitreichende Unterstützungsmaßnahmen für chancengleiches, leistungsgerechtes und zugängliches Hochschulsystem"
BMBWF unterstützt Studierende mit weitreichenden Maßnahmen umfassend und treffsicher
Utl.: BMBWF unterstützt Studierende mit weitreichenden Maßnahmen
umfassend und treffsicher =
Wien (OTS) - „Österreich ist nachweislich einer der beliebtesten
Studien- und Hochschulstandorte im Herzen Europas. Das kommt nicht
von ungefähr. Als Bundesregierung haben wir massiv in den
Universitäts- und Hochschulbereich investiert. So wurden auch die
Unterstützungsmaßnahmen für Studierende in den vergangenen Jahren
kontinuierlich ausgebaut. Die durchschnittliche Studienbeihilfe etwa
ist mit 7.153 Euro so hoch wie nie zuvor. Für Studierende, die eine
besonders gute Studienleistung erbringen, stellen wir im Rahmen der
Leistungs- und Förderstipendien für das aktuelle Studienjahr 15 Mio.
Euro zur Verfügung und für Studierende mit Behinderung werden die
Zuschläge ab dem kommenden Sommersemester um 50 % aufgestockt. Die
dazugehörige Verordnung befindet sich gerade in Begutachtung. Mit
diesen Maßnahmen fördern wir jene treffsicher, die auf unsere
Unterstützung während des Studiums angewiesen sind und sorgen für ein
chancengleiches, leistungsgerechtes und zugängliches Universitäts-
und Hochschulsystem in Österreich“, klärt Bildungs-, Wissenschafts-
und Forschungsminister Martin Polaschek gegenüber der
Österreichischen Hochschülerschaft auf.
Chancengleichheit an Österreichs Hochschulen und umfassende
Beihilfepolitik:
Österreich liegt laut Eurostudent-Studie mit 46 % an Studierenden mit
Eltern ohne Hochschulabschluss über dem europäischen Durchschnitt von
41 %. Dies zeigt, dass auch Studierende aus nicht-akademischen
Familien in Österreich Zugang zu höherer Bildung haben und einen
höheren Bildungsweg wählen. 46 % der EUROSTUDENT-Studierenden
bezahlen Studiengebühren, in Österreich hingegen, sind es nur 35 %.
Die Gebührenhöhe ist in Österreich zudem nur halb so hoch wie die
durchschnittliche Gebührenhöhe der anderen EUROSTUDENT-Länder.
Des Weiteren wurde die Studienförderung in Österreich in den letzten
Jahren erheblich ausgebaut. Die jüngsten Novellen des
Studienförderungsgesetzes waren wichtige Schritte, um die finanzielle
Situation der Studierenden weiter zu verbessern. Darunter fällt u.a.
die Anhebung der Zuverdienstgrenze, bis zu der
Studienbeihilfebezieherinnen und –bezieher ohne Kürzung ihrer
Beihilfe dazuverdienen dürfen. Sowohl die Zuverdienstgrenze als auch
die Studienbeihilfe wird jährlich an den Bedarf der Studierenden und
an die Inflation angepasst. Diese Valorisierung der Studienbeihilfe
hat beispielsweise im Studienjahr 2023/24 zu einer Anhebung der
Höchstbeihilfesätze um 5,8 % geführt.
Zudem griff das BMBWF während der Corona-Pandemie und in Zeiten der
Teuerung sozial schwachen Studierenden mit legistischen und
finanziellen Mitteln massiv unter die Arme. All diese Maßnahmen
stehen nur beispielhaft für die umfassende Förderpolitik der
Bundesregierung zur sozialen Absicherung von Studierenden.
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