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Totschnig forciert aktive Waldbewirtschaftung

Totschnig initiierte eine internationale Partnerschaft zur nachhaltigen Holzverwendung in Rom

23 July 2024, Rome, Italy - Norbert Totschnig.Federal Minister
for Agriculture, Forestry, Regions and Water Management, Austria.
High-level dialogue on scaling up agroforestry. An investment in
resilient agrifood systems. The committee on Forestry and World
Forest runs from July 22 to July 26. FAO headquarters (Sheik Zayed
Center)..Photo credit must be given: ©FAO/Giulio Napolitano.
Editorial use only. Copyright ©FAO.
Wien (OTS) - 

Von 22.-26. Juli 2024 findet die 27. Sitzung des Forstkomitees (COFO) der Organisation für Ernährung und Landwirtschaft der Vereinen Nationen (FAO) mit einer Rekordteilnehmerzahl von mehr als 1000 Regierungsvertretern aus 116 Staaten und 16 Forstministerinnen und Forstministern statt. Das Motto ist „Accelerating Forest Solutions through Innovation“. Um eine aktive und nachhaltige Waldbewirtschaftung auch international zu fördern, reiste Bundesminister Norbert Totschnig am 23. Juli 2024 nach Rom, um eine Partnerschaft der teilnehmenden Länder zur nachhaltigen Holzverwendung zu initiieren. Diese wurde von vielen Staaten unterstützt, unter anderem von der Schweiz, Kanada, Neuseeland und Japan.  

„Ich setze mich seit Jahren auf nationaler und internationaler Ebene mit zahlreichen Initiativen für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung und Verwendung von Holz wie z.B. im klimafreundlichen Holzbau ein. Nun ist es an der Zeit dieses essentielle Zukunftsthema auch im Arbeitsprogramm der FAO fix zu verankern“, sagte Forstminister Norbert Totschnig im Zuge seiner Rede vor den Teilnehmerinnnen und Teilnehmern der Sitzung des Forstkomitees. Das  Ziel ist es deshalb globale Kräfte zu bündeln und einen Vorstoß in Richtung nachhaltige und holzbasierte Bioökonomie zu initiieren, heißt konkret fossile Ressourcen durch Nachwachsende zu ersetzen. „Der intensive Austausch auf politischer und technischer Ebene ist dabei zentral, um eine nachhaltigen Wirtschaft sowie eine widerstandsfähigen Gesellschaft zu forcieren“. 

Holz als bedeutendste nachwachsende Ressource

Österreich gehört zu den waldreichsten Ländern Europas. Ein Großteil des Holzes wird für die stoffliche Verwendung wie z.B. für Bretter oder Spanplatten genutzt und spielt eine zentrale Rolle in der Umsetzung der Österreichischen Bioökonomie-Strategie. Als bedeutendste nachwachsende biogene Ressource Österreichs bildet Holz die Grundlage für eine vielfältige Produktpalette. 

Im Bereich Forst und Holz ist Österreich ein globaler Player mit vielen leistungsfähigen Unternehmen. Der Sektor schafft viele Arbeitsplätze, vor allem in ländlichen Regionen. In der gesamten Wertschöpfungskette Forst- und Holzwirtschaft sorgen über 300.000 Arbeitsplätze für Beschäftigung in den Regionen. Jeder 14. Arbeitsplatz und jeder 13. Euro der österreichischen Bruttowertschöpfung sind somit auf die Forst- und Holzwirtschaft zurückzuführen. 

Holz trägt zur Emissionsreduktion bei

Die Verwendung von Holz als Roh-, Werk- und Baustoff hat nicht nur eine enorme wirtschaftliche und soziale Bedeutung, sondern ist auch ökologisch vorteilhaft. Holz bietet ökologische und klimafreundliche Lösungen für eine nachhaltige Gegenwart und Zukunft. Zur verstärkten Nutzung des nachhaltigen Rohstoffes wurde die Österreichische Holzinitiative initiiert. Sie enthält konkrete Maßnahmen und Aktivitäten auf nationaler, europäischer und globaler Ebene, die heimisches Holz als Bau- und Werkstoff sowie als Energieträger effizient und innovativ nutzen und Kooperationen ausbauen. Für Österreich ist es auch wichtig, international zusammenzuarbeiten, um österreichisches Know-How sowie österreichische Unternehmen global zu positionieren und damit den Wirtschaftsstandort zu stärken und Arbeitsplätze in den Regionen zu sichern. 

Im Rahmen der österreichischen Holzinitiative wird eine pan-europäische Holzpolitikplattform (woodPoP, www.woodpop.eu) und in Ergänzung dazu die Plattform WOOD for GLOBE (IUFRO: Wood For Globe / Partnership Projects / Science in IUFRO) umgesetzt.

Rückfragen & Kontakt

Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft
+43 1 71100 DW 606747
[email protected]
https://www.bml.gv.at/

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