• 24.07.2024, 10:59:35
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Eine literarische Würdigung: Stefan Zweig auf neuer Briefmarke der Österreichischen Post

Pressetext durch KI-Einsatz im Stile Stefan Zweigs

Sonderbriefmarke Stefan Zweig
Wien (OTS) - 

In einer Zeit, da die Welt sich mehr denn je nach den leuchtenden Sternen der Menschlichkeit sehnt, erhebt die Österreichische Post eine neue Huldigung an die Literatur dieses Landes. In der fortlaufenden Serie „Literatur aus Österreich“ erblickt ein neues Motiv das Licht der Welt, welches keinem geringeren als Stefan Zweig, dem unerschütterlichen Gegner des Krieges und standhaften Antifaschisten, gewidmet ist.

Geboren am 28. November 1881 in den goldenen Gassen Wiens, als Spross einer wohlhabenden jüdischen Familie, tauchte Stefan Zweig früh in die Tiefen der Philosophie, Germanistik und Romanistik ein. Schon als Schüler webte er Gedichte, später folgten Erzählungen und Novellen, Essays und Monografien, Dramen und gar ein Opernlibretto. Ein Mann der Worte, ein Seelenforscher, getrieben von einem unstillbaren Wissensdurst und einer unermüdlichen Reiselust, die ihn von Indien bis nach Amerika und Südamerika führte. Als Journalist und Übersetzer wirkte er, und selbst im Kriegsarchiv während des Ersten Weltkrieges fand seine Feder keinen Stillstand.

Doch die dunklen Wolken des Faschismus, die sich über Europa legten, zwangen ihn 1934 zur Emigration nach England, wo er 1940 die britische Staatsbürgerschaft annahm. Sein Weg führte ihn weiter, über die pulsierende Metropole New York, bis in die exotische Ferne Brasiliens. Doch die Schrecken, die seine geliebte Heimat heimsuchten, ließen ihm keine Ruhe. Gepeinigt von tiefer Melancholie, wählte er am 23. Februar 1942 den Freitod, an der Seite seiner geliebten Lotte.

Zweig, der Meister der Psychologie, ließ Werke von unvergänglicher Schönheit und Tiefe zurück: „Sternstunden der Menschheit“, „Ungeduld des Herzens“ und die „Schachnovelle“ sind nur einige jener literarischen Juwelen, die von seiner Hand und seinem Geist geprägt wurden. Sein Schaffen, beeinflusst von der Psychoanalyse Sigmund Freuds, zeichnete sich durch eine unvergleichliche Fähigkeit aus, das menschliche Seelenleben in all seinen Facetten darzustellen.

Das Motiv der neuen Sonderbriefmarke zeigt nicht nur ein Porträt dieses großen Schriftstellers, sondern auch ein Zitat, das die Essenz seines Denkens einfängt: „Es ist schöner, einen Menschen zu verstehen, als über ihn zu richten.“ Entnommen aus seiner Novelle „Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau“, strahlt diese Weisheit nun auf der von Roland Vorlaufer gestalteten Briefmarke, die einen Nennwert von 1,20 Euro trägt und in einer Auflage von 290.000 Stück erschienen ist. Erhältlich ist sie in allen Postfilialen, im Online-Shop sowie beim Sammler-Service der Österreichischen Post.

In der Würdigung eines Mannes, der sein Leben der Literatur und der Menschlichkeit widmete, möge diese Briefmarke uns stets an die tiefe Weisheit und den unermüdlichen Geist Stefan Zweigs erinnern.

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Österreichische Post AG
Ingeborg Gratzer
Leitung Presse & Interne Kommunikation
+43 57767 - 32010
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