- 23.07.2024, 14:20:39
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SPÖ-Bayr: EU muss friedensfördernde Maßnahmen im Sudan setzen
Humanitäre Krise im Sudan nimmt unerträgliche Ausmaße an
SPÖ-Sprecherin für Außenpolitik und Entwicklungszusammenarbeit Petra Bayr fordert heute eine gemeinsame Kraftanstrengung der EU, friedensfördernde Maßnahmen im Sudan umzusetzen. Seit über einem Jahr herrscht dort ein erbitterter Krieg zwischen der Armee und einer Spezialeinheit, den Rapid Support Forces. „Über 7 Millionen Menschen leben als Binnenflüchtlinge im Sudan, 2 Millionen Menschen sind in Nachbarländer geflohen. In der Region Darfur sind aktuell mehr als 1,8 Mio. Zivilist:innen eingekesselt, die vor dem drohenden Tod durch Hunger und Kampfhandlungen stehen“, beschreibt die Abgeordnete. ****
Bayr fordert dazu die Sicherstellung der notwendigen Mittel und der vollen politischen Unterstützung für die internationale Untersuchungsmission der Vereinten Nationen für den Sudan und die Menschenrechte im Sudan ganz oben auf der Tagesordnung des UN-Menschenrechtsrates und anderer UN-Gremien zu halten. Weiters eine Aufstockung der Soforthilfemittel für die humanitäre Hilfe im Sudan und Gewährleistung einer spezifischen Unterstützung für den Schutz, die Pflege, die Behandlung und die Unterstützungsmechanismen für Überlebende sexueller Gewalt.
Bayr: „Im Sudan herrscht heute unvorstellbares Leid. Die schreckliche Situation dort darf nicht in Vergessenheit geraten oder von den Vereinten Nationen einfach hingenommen werden. Die EU muss hier zeigen, dass sie auch ein wichtiger außenpolitischer Faktor sein kann und will. Es geht um Millionen Menschenleben!“ (Schluss) sd/bj
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