• 09.07.2024, 10:23:24
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„Weltjournal / Weltjournal +“: „System Orban – Hassliebe zur EU“ und „Generation Erasmus – Europas Erfolgsgeschichte“

Am 10. Juli ab 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON

Utl.: Am 10. Juli ab 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON =

Wien (OTS) - Nach Ungarn und zum „System Orban“ führt am Mittwoch,
dem 10. Juli 2024, um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON zunächst das
„WELTjournal“, ehe es um 23.20 Uhr im „WELTjournal +“ mit der
„Generation Erasmus“ weitergeht.

WELTjournal: System Orban – Hassliebe zur EU

Ungarn hat turnusmäßig bis Ende des Jahres die EU-Ratspräsidentschaft
inne. Für ihre Vorsitz-Zeit hat sich die Budapester Regierung
vorgenommen die Wirtschaft und die Verteidigungspolitik zu stärken
und illegale Migration durch Abkommen mit Drittstaaten zu bekämpfen.
Ministerpräsident Viktor Orbán hat, unter anderem gemeinsam mit der
FPÖ, die Gruppierung „Patriots for Europe“ als neue, rechte Fraktion
im EU-Parlament gegründet.

Als erklärter Anhänger Donald Trumps hat er seine EU-Präsidentschaft
unter das Motto „Make Europe Great Again“ gestellt. Premier Orbáns
Verhältnis zur Europäischen Union ist angespannt, doch die
EU-Fördermittel für Ungarn stärken indirekt auch die Popularität
seiner Fidesz-Partei. Das WELTjournal zeigt, wie der
Ministerpräsident Schritt für Schritt die Demokratie in Ungarn
aushöhlt und begleitet drei Frauen, die seit Jahren gegen das von
Viktor Orbán etablierte System ankämpfen: die Oppositionspolitikerin
Tímea Szabó, die Journalistin Babett Oroszi und die Krankenschwester
Nikoletta Antal.

WELTjournal+: Generation Erasmus – Europas Erfolgsgeschichte

Es gibt wohl kaum eine EU-Maßnahme, die so beliebt ist wie das
Erasmus-Programm: Das europäische Austauschprogramm für Studierende,
benannt nach dem kosmopolitischen Gelehrten Erasmus von Rotterdam,
ist eine Erfolgsgeschichte. Es fördert nicht nur den akademischen
Austausch, sondern stärkt auch die Identifikation mit Europa und
schafft ein positives europäisches Lebensgefühl. 15 Millionen junge
Menschen sind bis jetzt mit dem Erasmus-Programm für ein oder zwei
Semester in ein anderes EU-Land gegangen – neben Studierenden auch
Lehrlinge, freiwillige Helfer:innen und Betreuer:innen. Bis zu 500
Euro monatlich bekommen Studierende, abhängig vom Zielland. Daneben
macht vor allem die Tatsache, dass viel Organisationsaufwand
abgenommen wird, das Programm attraktiv: Die Studienleistung im
Ausland wird anerkannt, an den Austausch-Universitäten gibt es extra
Sprachkurse und ein Empfangskomitee organisiert internationale
Erasmus-Partys, die legendär sind.

Das WELTjournal+ begleitet Jugendliche bei ihrem Erasmus-Abenteuer im
europäischen Ausland und besucht die ersten Erasmus-Paare und
-Familien: Austausch-Studenten und -Studentinnen der ersten Stunde,
die sich bei ihrem Auslandsaufenthalt kennengelernt und eine Familie
gegründet haben.

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