• 02.07.2024, 12:00:03
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Zum 22. Mal: Ö3-Verkehrsawards ehren „Held:innen der Straße“

„Ö3ver des Jahres“ wird Philipp Gutlederer aus Amstetten

Utl.: „Ö3ver des Jahres“ wird Philipp Gutlederer aus Amstetten =

Wien (OTS) - Mit Mut, Zivilcourage und Engagement sorgen sie für
mehr Verkehrssicherheit auf Österreichs Straßen und retten Leben: Die
Held:innen der Straße! Heute wurden sie mit den Ö3-Verkehrsawards
geehrt. Für ihren außergewöhnlichen Einsatz auf Österreichs Straßen
haben Hitradio Ö3, das Bundesministerium für Inneres und das
Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität,
Innovation und Technologie heute Philipp Gutlederer („Ö3ver des
Jahres“), die Autobahnmeisterei Plon, die Revierinspektoren Thomas
Zinner und Christian Pausch und die Freiwillige Feuerwehr Ybbs
(„Einsatzhelfer:innen des Jahres“) sowie die Asfinag („Idee des
Jahres) mit den 22. Ö3-Verkehrsawards prämiert. Verliehen wurden die
Ö3-Verkehrsawards im Ö3-Haus am Küniglberg von ORF-Radiodirektorin
Ingrid Thurnher, Ö3-Senderchef Michael Pauser, Bundesministerin für
Klimaschutz Leonore Gewessler und Bundesminister für Inneres Gerhard
Karner.

ORF-Radiodirektorin Ingrid Thurnher: „Ö3, die schnellste,
verlässlichste und genaueste Verkehrsinformation Österreichs, ist
ohne das Engagement vieler Einzelner nicht möglich. Die Ö3ver:innen
und die Einsatzhelfer:innen tragen jeden Tag zur Verbesserung der
Sicherheit auf Österreichs Straßen bei und unterstützen durch ihre
Kooperation den ORF dabei, für alle da zu sein.“

Bundesministerin für Klimaschutz Leonore Gewessler: „Tag für Tag
arbeiten in unserem Land viele Menschen dafür, dass wir sicher und
gut ans Ziel kommen. Von den Einsatzorganisationen über die
Straßenerhalter bis zu mutigen Verkehrsteilnehmer:innen. Beim
Ö3-Verkehrsaward gehört die Bühne genau diesen Menschen. Vielen Dank
für den Einsatz ¬– der für uns alle größten Wert hat.“

„Mit den Verkehrsawards bittet Ö3 Helden vor den Vorhang, die
selbstlos und mutig gehandelt haben. Ganz besonders freut mich, dass
mit Thomas Zinner und Christian Pausch auch zwei Autobahnpolizisten
geehrt werden, die einem siebenjährigen Mädchen das Leben gerettet
haben. Die beiden stehen stellvertretend für alle 32.000
Polizistinnen und Polizisten, die sich jeden Tag für die Sicherheit
der Österreicherinnen und Österreicher einsetzen“, sagt Innenminister
Gerhard Karner.

Ö3-Senderchef Michael Pauser: „Verkehrsinformation im Radio ist noch
immer stark gefragt. Und wir wollen mit dem Ö3-Verkehrsaward
regelmäßig Menschen und Organisationen danke sagen, die uns darin
unterstützen, den Hörerinnen und Hörern die schnellsten und besten
Verkehrsinformationen zu liefern. Gemeinsam machen wir damit
Österreichs Straßen zu einem sichereren Ort. Herzlichen Dank an alle
für ihren Einsatz!“

Kategorie „Ö3ver des Jahres“:
Preisträger: Philipp Gutlederer aus Amstetten – Der Mensch hinter dem
Helden der Autobahn
Philipp Gutlederer ist weit mehr als ein Feuerwehrmann und
Notrufkoordinator – er ist ein „Sicherheitsfreak“ mit einem Herz aus
Gold. Sein Einsatz für andere geht über das Berufliche hinaus und
prägt seinen Alltag – egal ob zu Hause, im Urlaub oder auf der
nächsten Party. Manche – wie seine Mutter – würden sagen, dass er es
zu Weihnachten ein bisschen übertreibt, wenn er Kerzenverbote
ausspricht. Andere sind dankbar, wie das Hochzeitspaar, das ihm den
schönsten Tag ihres Lebens verdankt, weil er schnell in der Kirche
einem bewusstlosen Hochzeitsgast geholfen hat. Selbst im
wohlverdienten Wanderurlaub sind seine Instinkte blitzschnell, wie im
Fall eines abgestürzten Paragleiters. Aber es muss nicht immer
lebensbedrohlich sein. Mit über 30.000 Kilometern pro Jahr auf
Österreichs Straßen ist Philipp nicht nur unterwegs, um zu helfen,
sondern auch, um präventiv zu handeln. Er meldet dem Ö3-Verkehrsfunk
Reifenteile, Unwetter und Staus, um andere Verkehrsteilnehmer:innen
vor Gefahren zu warnen und unnötiges Warten mit Kindern in der Hitze
des Sommers zu vermeiden. Philipp Gutlederer ist jemand, der keine
Angst hat, anzupacken oder anzusprechen. Sicherheit ist seine
Berufung und sein Engagement für alle Verkehrsteilnehmer:innen auf
unseren Straßen beeindruckt. Für seinen unermüdlichen Einsatz und
seine Bereitschaft, jederzeit und überall zu helfen, erhält Philipp
Gutlederer den Ö3-Verkehrsaward in der Kategorie „Ö3ver des Jahres“.
Er zeigt, dass echte Zivilcourage und Hilfsbereitschaft keine Grenzen
kennen und dass jeder Einzelne einen Unterschied machen kann, wenn er
sich für andere einsetzt.

Kategorie „Einsatzhelfer:innen des Jahres“:
Preisträger:innen: Autobahnmeisterei Plon
Schneechaos am Brenner: Autobahnmeisterei Plon trotzt dem Winter
Am 23. Februar 2024 wird die Autobahnmeisterei Plon auf eine harte
Probe gestellt. Innerhalb weniger Stunden fallen zirka 76 Zentimeter
Schnee. Zwei LKW missachten das Überholverbot, blockieren die
Fahrbahn und bringen den Verkehr zum Erliegen. Ein fast 30 Kilometer
langer Stau bildet sich, doch die Mitarbeiter:innen der
Autobahnmeisterei Plon lassen sich nicht entmutigen und nehmen den
Kampf gegen den Schnee auf. Rund 30 Abschleppfahrzeuge und etwa 60
bis 70 Personen, unterstützt von benachbarten Straßenmeistereien,
arbeiten sich durch die Schneemassen. LKW für LKW, insgesamt 150,
werden einzeln befreit und abgeschleppt. Schließlich schaffen es die
Räumfahrzeuge, die Fahrbahnen wieder freizubekommen. Stunde um Stunde
arbeiten sie unermüdlich, um die wichtige Verkehrsader wieder
passierbar zu machen. Die Autobahnmeisterei Plon koordiniert den
Großeinsatz, während die Rettungskräfte gestrandete Autofahrer:innen
mit warmen Getränken und Decken versorgen. Ihr Einsatz ist nicht nur
eine Frage der Verkehrssicherheit, sondern auch der Menschlichkeit.
Nach Stunden harter Arbeit ist die Brennerautobahn endlich wieder
frei. Die Mitarbeiter:innen der Autobahnmeisterei Plon und ihre
Unterstützer:innen haben einmal mehr bewiesen, dass sie die wahren
Helden der Straße sind. Für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre
herausragende Leistung im Kampf gegen das Schneechaos verdienen sie
den Ö3-Verkehrsaward in der Kategorie „Einsatzhelfer:innen des
Jahres“.

Preisträger:innen: Freiwillige Feuerwehr Ybbs
Gurken-Chaos auf der A1: Freiwillige Feuerwehr Ybbs bewahrt kühlen
Kopf
Am 2. April 2024 verwandelt sich die Westautobahn (A1) bei Ybbs in
ein Schlachtfeld aus Gurken. Ein vollbeladener LKW mit 22 Tonnen
Gurken kippt um und blockiert alle Fahrspuren in Richtung Salzburg,
was zu einem kilometerlangen Stau führt. Doch die Freiwillige
Feuerwehr Ybbs behält einen kühlen Kopf. Sie koordiniert den gesamten
Einsatz, leitet den Verkehr um und sorgt dafür, dass die unzähligen
Gurken von der Fahrbahn geräumt werden. Rund 50 Einsatzkräfte
entfernen die Gurken zuerst mit Teleskopladern und danach per Hand.
Denn der umgestürzte LKW muss zuerst entladen werden und kann erst
dann mithilfe eines Spezialkrans der FF Amstetten geborgen werden.
Der Stau reicht zwischenzeitlich 20 Kilometer bis nach Melk zurück
und löst sich am Abend nur langsam auf. Die Freiwillige Feuerwehr
Ybbs hat einmal mehr bewiesen, dass sie auch in ungewöhnlichen
Situationen für einen reibungslosen Verkehrsfluss sorgt. Für ihren
Einsatz im Gurken-Chaos auf der A1 verdienen sie den Ö3-Verkehrsaward
in der Kategorie „Einsatzhelferinnen des Jahres“.

Preisträger:innen: Revierinspektoren Thomas Zinner und Christian
Pausch (Autobahnpolizeiinspektion Gleinalm)
Atemlos auf der Pyhrnautobahn: Lebensretter in Uniform
Am Samstagabend, den 19. August 2023, gegen 21.45 Uhr, wird die
Pyhrnautobahn bei Traboch in der Steiermark zum Schauplatz eines
dramatischen Rettungseinsatzes. Eine deutsche Familie, auf dem
Heimweg vom Urlaub, erlebt einen Albtraum: Ihre siebenjährige Tochter
bekommt während der Fahrt plötzlich keine Luft mehr. Zum Glück sind
die Beamten der Autobahnpolizeiinspektion Gleinalm, die
Revierinspektoren Thomas Zinner und Christian Pausch, schnell zur
Stelle. Zinner, ein erfahrener Notfallsanitäter, und sein Kollege
Pausch reagieren sofort. Mit dem Heimlich-Handgriff und gezielten
Schlägen zwischen die Schulterblätter retten sie das Mädchen vor dem
Ersticken. Die Siebenjährige wird schließlich ins Krankenhaus
eingeliefert und kann es dank der schnellen Reaktion und der
professionellen Versorgung der Polizisten bald wieder verlassen.
Thomas Zinner und Christan Pausch haben bei diesem Einsatz einmal
mehr bewiesen, dass sie als Polizisten nicht nur Gesetzeshüter sind –
sie sind Lebensretter, die in kritischen Situationen einen kühlen
Kopf bewahren. Für ihren heldenhaften Einsatz verdienen die
Revierinspektoren Zinner und Pausch den Ö3-Verkehrsaward in der
Kategorie „Einsatzhelfer:innen des Jahres“.

Kategorie „Idee des Jahres“:
Preisträger:innen: Asfinag
Roter Asphalt: Die innovative Idee der Asfinag für mehr Sicherheit
und Energieeffizienz
Die Asfinag setzt neue Maßstäbe in Sachen Verkehrssicherheit und
Nachhaltigkeit. Mit der Einführung von rotem Asphalt in Tunneln und
Galerien sorgt der Autobahnbetreiber für eine bessere Sichtbarkeit
und reduziert gleichzeitig den Energieverbrauch. Diese einfache, aber
geniale Idee bringt keine zusätzlichen Kosten bei der Errichtung mit
sich, da die Veränderung durch Farbpigmente erzielt wird. Roter
Asphalt reflektiert das Licht besser als herkömmlicher grauer
Asphalt, wodurch weniger künstliche Beleuchtung benötigt wird. Dies
spart Energiekosten, erhöht die Aufmerksamkeit der
Verkehrsteilnehmer:innen – und verbessert daher die
Verkehrssicherheit erheblich. Erste Pilotprojekte, wie die Sanierung
der Simmeringgalerie auf der A12 Inntalautobahn, haben bereits
gezeigt, dass die innovative Idee der Asfinag funktioniert. Durch den
Einsatz von rotem Asphalt konnten bis zu 30 Prozent Energie
eingespart werden. Die Asfinag plant, die rote Fahrbahnfarbe bei
allen anstehenden Tunnelsanierungen einzusetzen und damit einen
wertvollen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und für mehr
Verkehrssicherheit zu leisten. Für diese innovative und nachhaltige
Idee erhält die Asfinag den Ö3-Verkehrsaward in der Kategorie „Idee
des Jahres“.

Im Zuge der Verleihung wurde auch über Innovation in der
Verkehrsinformation gesprochen:
„KI ist in aller Munde! – Künstliche Intelligenz in der
Ö3-Verkehrsinformation – absolut ein Thema. Der Ö3-KI-Assistent
unterstützt ab nun die Ö3-Verkehrsredaktion in der Bewertung von
Verkehrsereignissen. So kann der Ö3-KI-Assistent aus den automatisch
generierten Delayzeiten im Straßenverkehr – herausgerechnet aus
Verkehrslagebildern – einen Tendenzwert ableiten, der als
Prognosewert in die aktuelle Ö3-Verkehrsinformation einfließt. Der
Ö3-KI-Assistent bewegt sich weiter: So soll bereits im zweiten
Halbjahr der Ö3-KI-Assistent beispielsweise bei einer Verkehrsstörung
aus Bildern einer Verkehrskamera eine Verkehrslage errechnen können.
Die Verkehrsredakteur:innen bekommen nicht nur das dazugehörigen
Kamerabild aufgeschaltet, im Hintergrund generiert der
Ö3-KI-Assistent auch bereits einen Meldungsvorschlag“, so Thomas
Ruthner, Leiter der Ö3-Verkehrsredaktion.

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