• 26.06.2024, 11:14:54
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BM Polaschek: 140 Mio. Euro für Spitzenforschung aus Fonds Zukunft Österreich

BM Polaschek begrüßt Beschluss des Stiftungsrates der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung

Utl.: BM Polaschek begrüßt Beschluss des Stiftungsrates der
Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung =

Wien (OTS) - Das BMBWF begrüßt den heutigen Beschluss des
Stiftungsrates der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und
Entwicklung, für 2024 insgesamt 140 Mio. Euro aus dem Fonds Zukunft
Österreich für Spitzenforschung zur Verfügung zu stellen. Damit
können zum dritten Mal in Folge Mittel des Fonds Zukunft Österreich
an die Forschungsförderungseinrichtungen des Bundes ausgeschüttet
werden. Grundlage hierfür bilden die gemeinsamen strategischen
Forschungsschwerpunkte der Bundesregierung.

„Durch Investitionen in exzellente anwendungsoffene
Grundlagenforschung, Talente, Netzwerke und effektiven Wissens- und
Technologietransfer investieren wir gezielt in die internationale
Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Österreich. Nur durch Forschung
und Innovation können wir den großen globalen Herausforderungen
erfolgreich begegnen und das Potenzial neuer Technologien optimal
nutzen. Ich freue mich, dass durch die Mittel des Fonds Zukunft
Österreich international konkurrenzfähige Rahmenbedingungen für
Spitzenforschung in Österreich sichergestellt sind. Neue Erkenntnisse
in den wichtigen Zukunftsbereichen, wie der Erhalt des kulturellen
Erbes oder neue Krebstherapien durch klinische Forschung kommen nicht
nur dem Forschungs- und Innovationsstandort, sondern auch
insbesondere den Menschen zugute“, so Martin Polaschek,
Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Besonders erfreulich ist für Bundesminister Polaschek, dass der
Schwerpunkt zur Stärkung der akademischen klinischen Forschung
aufgegriffen und mit 8 Mio. Euro eine weitere klinische
Forschungsgruppe der Ludwig Boltzmann Gesellschaft finanziert werden
kann. Mit der Förderung von Prototypen aus Hochschulen und
Forschungseinrichtungen in der Höhe von 4 Mio. Euro wird eine Lücke
in einem sehr frühen Stadium der Verwertung von Forschungsergebnissen
geschlossen. Dies stärkt insbesondere den Wissenstransfer von der der
Grundlagenforschung hin zur Entwicklung markttauglicher Produkte.

Die Förderung der Initiative der MINT Regionen mit 1 Mio. Euro trägt
dazu bei, junge Menschen noch stärker für MINT-Fächer (Mathematik,
Informatik, Naturwissenschaften & Technik) zu begeistern. Dadurch
wird ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels
geleistet. Darüber hinaus werden 15 Mio. Euro aus dem Fonds Zukunft
Österreich in exzellente Forschungsgruppen und
Spezialforschungsbereiche beim FWF investiert. Dies unterstreicht den
Exzellenzanspruch in der Forschungsförderung. Die Förderung von
exzellenter Grundlagenforschung im Rahmen von Matching Funds des FWF
gemeinsam mit Bundesländern wird mit 3 Mio. Euro unterstützt.

Begrüßenswert ist außerdem, dass die Nachwuchsförderung von FWF und
ÖAW mit insgesamt 19,5 Mio. Euro gestärkt wird. Für die
österreichische Beteiligung an europaweiten Programmen, wie den
EU-Missionen oder den EU-Partnerschaften stehen insgesamt 11,5 Mio.
Euro zur Verfügung. Die ÖAW kann mit einer zuerkannten Förderung in
der Höhe von 4,5 Mio. im Rahmen von Cultural Heritage Austria 2.0 zur
Bewahrung des kulturellen Erbes durch exzellente Forschung weiterhin
einen wichtigen Beitrag zur internationalen Strahlkraft des
Kulturstandorts Österreich leisten.

Der Fonds Zukunft Österreich ist ein zentrales
Finanzierungsinstrument zur strategischen Schwerpunktsetzung für
wichtige Zukunftsfelder und wirkt aufgrund seiner Flexibilität in der
Mittelvergabe komplementär zu den dreijährigen FTI-Pakten. Mit der
Errichtung des Fonds Zukunft Österreich ist es seit 2022 gelungen
jährlich zusätzliche 140 Mio. Euro für strategische und innovative
Forschungsvorhaben zu investieren.

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