- 26.06.2024, 10:15:21
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„Eco“ über die unterschätzte Gefahr der Sportwetten
Am 27. Juni um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
Utl.: Am 27. Juni um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON =
Wien (OTS) - Rosa Lyon präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin „Eco“
am Donnerstag, dem 27. Juni 2024, um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF
ON mit folgenden Beiträgen:
Die unterschätzte Gefahr der Sportwetten
Die Europameisterschaft läuft zwar noch, aber ein Gewinner steht
schon fest: die Sportwetten-Industrie. Die Wettanbieter locken mit
schnellen Gewinnen, verbuchten im Vorjahr Rekordergebnisse und zahlen
im Vergleich zum Glücksspiel viel weniger Steuern. Möglich macht das
Österreichs umstrittener Sonderweg: Im Unterschied zum Rest Europas
gelten Sportwetten nur hier als „Geschicklichkeitsspiel“ und nicht
als Glücksspiel. Speziell rund um Sport-Großereignisse wie aktuell
die Fußball-Europameisterschaft werben die Wettanbieter massiv. Auch
das ist nur möglich, weil sie nicht als Glücksspiel gelten.
Vermittelt wird, man könne mit Expertenwissen Geld gewinnen. Dabei
zeigen Studien, dass Sportwetten aufgrund des Zufallscharakters als
Glücksspiele klassifiziert werden sollten. Dazu kommt: Sportwetten
haben laut Monika Lierzer von der Fachstelle für Glücksspielsucht in
Graz das „zweithöchste Suchtpotenzial nach Automatenspielen“. Rund
100.000 Personen in Österreich sind wettsuchtgefährdet. Ein
Betroffener aus Kärnten hat während einer Weltmeisterschaft 2018 mit
einer kleinen Sportwette begonnen und ist dadurch auf eigentlich
illegale Online-Casinos gestoßen. Das Ergebnis: Innerhalb eines
halben Jahres hat er einen Schuldenberg von 150.000 Euro angehäuft,
was ihn an den Rand seiner Existenz getrieben hat. Er ist mit seiner
Geschichte nicht allein. Wie kann das sein? Und warum gibt es
vonseiten der Politik keine klaren Regeln? Bericht: Emanuel Liedl,
Michael Mayrhofer
Steigendes Frauenpensionsalter: Lohnt sich länger arbeiten?
Seit heuer heißt es für Frauen: später in Pension. Bis 2033 wird ihr
Antrittsalter in Halbjahresschritten dem der Männer angeglichen. Das
soll ihnen auch mehr Geld in der Pension bescheren: Denn derzeit
haben Frauen im Schnitt um 35 Prozent niedrigere Pensionen als
Männer. Doch wie wirkt sich länger arbeiten konkret aus? Oft sind
Frauen schon jetzt gesundheitlich angeschlagen, wenn sie pensionsreif
sind. Deutlich länger arbeiten ist nicht allen möglich. Aber es gibt
auch Frauen, die freiwillig über das Pensionsalter hinaus tätig sein
können und wollen. Was ist besser für sie: einfach weiter im Job
bleiben oder die Pension nehmen und parallel dazu weiterarbeiten?
Bericht: Bettina Fink
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