- 20.06.2024, 11:21:51
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„Orientierung“: Schicksal statt Gott – Glaube als persönlicher Bastelsatz
Am 23. Juni um 12.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
Utl.: Am 23. Juni um 12.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON =
Wien (OTS) - Sandra Szabo präsentiert im ORF-Religionsmagazin
„Orientierung“ am Sonntag, dem 23. Juni 2024, um 12.30 Uhr in ORF 2
und auf ORF ON folgende Beiträge:
Schicksal statt Gott: Glaube als persönlicher Bastelsatz
Die Menschen in Österreich sind weiterhin an Religion interessiert,
aber anders als noch vor einigen Jahren. Während nur mehr 22 Prozent
der Bevölkerung an Gott glauben, glaubt ein Großteil der Befragten an
ein vorbestimmtes Schicksal oder an die Kraft des Universums. Das
sind erste Tendenzen einer Studie, die im Rahmen des ORF-Schwerpunkts
„Was glaubt Österreich?“ von der Uni Wien durchgeführt wurde.
Überraschenderweise lässt sich dieser Schicksalsglaube durchaus in
Einklang bringen mit dem Gefühl persönlicher Freiheit. Glaube scheint
immer mehr zu einem persönlichen Bastelsatz von widersprüchlichen
Inhalten zu werden. Peter Beringer hat nachgefragt, wie das
zusammenpasst.
Donautaufe: Neue Wege beim Feiern von Ritualen
Barfuß im Talar im Wasser: Die Taufzeremonie, die einige evangelische
Pfarrerinnen und Pfarrer vergangenes Wochenende mit mehr als 20
Täuflingen – Kinder, Jugendliche und Erwachsene – an der Alten Donau
feierten, war mehr als ungewöhnlich. Das Fest sollte niederschwellig,
unkonventionell und naturverbunden sein. Es sollte sich an Menschen
richten, die mit einem Kirchenraum und strenger Liturgie wenig
anfangen können. Eingebunden war die Feier in einen
Open-Air-Gottesdienst und ein Picknick am Strand. Auch etablierte
Kirchen versuchen beim Feiern von Ritualen neue Wege zu gehen, um
wieder mehr Menschen zu erreichen, berichtet Sandra Szabo.
Schweres Los: Gewalt gegen Minderheiten in Indien
Indien, das bevölkerungsreichste Land der Welt, hat kürzlich gewählt.
Die Partei von Premierminister Narendra Modi hat zwar die absolute
Mehrheit verfehlt, eine weitere Amtszeit ist ihm aber gewiss. Bereits
seit zehn Jahren ist Modi an der Macht. Auch wenn Indien ein
säkularer Staat ist, verwandelt er das Land immer mehr in einen
Hindu-Staat. Religiöse Minderheiten werden unterdrückt, Gewalt gegen
Muslime, Christen und andere Religionsgemeinschaften sind keine
Seltenheit. Eva Pöcksteiner hat in Neu-Delhi mit Vertretern von
Minderheiten gesprochen.
Jüdisches Leben: Unbekannte Seite des Salzkammerguts
Die Europäische Kulturhauptstadt „Bad Ischl Salzkammergut 2024“
widmet einen ihrer Schwerpunkte dem jüdischen Leben im Salzkammergut.
Dass Bad Ischl ein beliebter Sommerfrischeort für jüdische Künstler,
Schriftstellerinnen, Komponisten und Maler war, ist weithin bekannt.
Dass es aber in Orten wie Ebensee und Gmunden eine jüdische
Bevölkerung gab, wurde jahrzehntelang verschwiegen und kommt erst
jetzt wieder in den Blick. Gundi Lamprecht hat sich im Salzkammergut
auf Spurensuche begeben.
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