- 14.06.2024, 08:03:00
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Stellungnahme der ÖH FHWien der WKW zur erneuten Panne im Bewerbungsprozess
Es ist an der Zeit, dass die FHWien der WKW Verantwortung übernimmt.
Die AktionsGemeinschaft unterstützt die Stellungnahme der ÖH FHWien der WKW über das erneute Vorkommen einer technischen Panne im Bewerbungsprozess und finden die Forderung einer angemessenen Entschädigung, sowie transparenten Kommunikation des Bewerbungsprozesses und der Wartelistenplatz-Reihung mehr als fair.
Abermals hat ein technischer Fehler an der FHWien der WKW zu erheblichem Frust und Stress bei Studienbewerber:innen geführt. Bereits Anfang dieses Jahres führten zwei technische Probleme innerhalb der FH zu Unstimmigkeiten, auf welche die Fachhochschule kaum reagierte. Eine vollständige Aufarbeitung und Entschädigung der Betroffenen blieben aus.
Auch der aktuelle Vorfall im Bewerbungsprozess zeigt, welche systematischen Probleme in den administrativen Systemen der Fachhochschule vorliegen. Die ÖH FHWien der WKW verurteilt diesen Fehler und fordert nach Eingang mehrerer Beschwerden von Studienanwärter:innen von der FH:
- den Dialog mit anderen Fachhochschulen und Universitäten zu suchen, um für die Betroffenen eine Kulanzlösung zu finden.
- eine umfassende Offenlegung des Bewerbungsprozesses, insbesondere der Transparenz der Wartelistenplätze.
Nur durch eine klare und nachvollziehbare Kommunikation können faire und vertrauenswürdige Entscheidungen getroffen werden. Dieser Fehler muss gründlichst aufgearbeitet werden und Betroffene, die durch dieses Chaos Schaden erlitten haben, müssen angemessen entschädigt werden.
Wir appellieren an alle Hochschulen hier zusammen zu arbeiten und gemeinsam eine Lösung zu finden.
David Pejanovic, Vorsitzender der ÖH FHWien der WKW: “Es muss dafür gesorgt werden, dass die Betroffenen Unterstützung erhalten, sodass sie ihre Bildungsziele weiterhin ohne Benachteiligung verfolgen können. Die Verantwortung für diesen Fehler liegt bei der FH, doch wenn der Zugang zu Bildung verwehrt wird, betrifft dies uns alle
.”
Verena Gattinger, Bundesobfrau der AktionsGemeinschaft, fügt hinzu: “Diese wiederholten technischen Pannen sind inakzeptabel und gefährden die Chancengleichheit im Bildungssystem. Es ist unabdingbar, dass die FHWien der WKW sofortige und transparente Maßnahmen ergreift, um zukünftige Vorfälle dieser Art zu verhindern und das Vertrauen der Studienbewerber:innen wiederherzustellen
.”
Sollte die Fachhochschule Wien keine ernsthaften Bemühungen zeigen, wird die ÖH FHWien der WKW mit der AQ Austria in Kontakt treten und diesen Vorfall prüfen lassen. Wir bitten alle Betroffenen, die durch diesen Fehler Schaden erlitten haben, sich mit der ÖH FHWien der WKW oder der Bundes-ÖH in Kontakt zu treten.
Es ist an der Zeit, dass die FHWien der WKW Verantwortung übernimmt.
Über die AktionsGemeinschaft
Als größte Studierendenvertretung Österreichs vertritt die AktionsGemeinschaft die Interessen und Rechte von Studierenden landesweit und stellt seit den ÖH-Wahlen 2023 die Exekutive an 13 Hochschulen. Seit der Gründung hat sich die AktionsGemeinschaft zum Ziel gesetzt, die Studienbedingungen zu verbessern und für eine gerechte und inklusive Hochschulpolitik einzutreten. Unser Einsatz umfasst ein breites Spektrum von Themen, von Bildungszugänglichkeit über Qualitätssteigerung der Lehrer_innenausbildung bis hin zur Förderung der Vereinbarkeit von Studium und Arbeit. Durch ihre aktive Beteiligung an politischen Diskursen und konstruktive Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen leistet die AktionsGemeinschaft einen wesentlichen Beitrag zur Gestaltung der österreichischen Bildungslandschaft.
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