• 07.06.2024, 13:30:17
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Neue Initiative zur Begabtenförderung: Bundesminister Polaschek startet SCIENCE CLUBS für Schülerinnen und Schüler in 5 Pilotregionen

Miteinander lernen und gemeinsam wachsen: Die SCIENCE CLUBS sind eine Initiative im MINT-Bereich zur Begabtenförderung und Stärkung des Vertrauens in die Wissenschaft und Demokratie.

Utl.: Miteinander lernen und gemeinsam wachsen: Die SCIENCE CLUBS
sind eine Initiative im MINT-Bereich zur Begabtenförderung und
Stärkung des Vertrauens in die Wissenschaft und Demokratie. =

Wiener Neustadt (OTS) - Ab dem kommenden Schuljahr werden talentierte
und interessierte Schülerinnen und Schüler in sogenannten „SCIENCE
CLUBS“ an Schulen in fünf Pilotregionen speziell gefördert. Über das
Jahr hinweg widmen sich Schülerinnen und Schüler
jahrgangsübergreifend verschiedenen Themen aus den Bereichen
Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT).
Technische Lernfelder wie Robotik, nachhaltiges Wassermanagement, die
Arbeit mit Drohnen, die Forschung zu nachhaltigen Treibstoffen, der
Aufbau von Smart Cities oder die Möglichkeiten der erneuerbaren
Energien einerseits und naturwissenschaftliches Forschen und
Experimentieren andererseits stehen dabei im Mittelpunkt.

Im Rahmen der Begabungs- und Begabtenförderung dienen die SCIENCE
CLUBS dem vertiefenden, fächerverbindenden Lernen. Es wird dabei der
Raum für eine spannende Auseinandersetzung mit Zukunftsfragen und für
die Vorbereitung auf MINT-Wettbewerbe geschaffen. Zentral in der
Umsetzung ist, dass Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II,
also 16- bis 19-Jährige, mit 10- bis 14-jährigen Schülerinnen und
Schüler zusammenarbeiten und dabei unter professioneller Anleitung
ihr erlangtes Wissen weitergeben.

Ziel ist es, ein breites, schulübergreifendes Netzwerk der
Wissensvermittlung zu etablieren.
Martin Polaschek, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und
Forschung erklärt beim Startschuss des Pilotprojekts im AIRlab der
HTL Wiener Neustadt:
„Das Konzept unserer neuen SCIENCE CLUBS fußt auf zwei Säulen,
nämlich zum einen auf der professionellen Talenteförderung und dem
tiefen Eintauchen von Schülerinnen und Schülern in MINT Themen und
zum anderen auf der gegenseitigen Lernunterstützung von jüngeren
Schülerinnen und Schülern durch ältere Schülerinnen und Schüler – dem
sogenannten Peer-Tutoring. Damit bieten wir Schülerinnen und Schüler
die Möglichkeit, ihre Talente und Begabungen zu vertiefen und
weiterzuentwickeln. Gleichzeitig erschaffen wir durch das gemeinsame
Lernen ein lebendiges Netzwerk des Wissens, in dem sich Schülerinnen
und Schüler unterschiedlicher Altersstufen gegenseitig unterstützen
und gemeinsam wachsen“.

Projektideen für das schulartenübergreifende Lernen mit
Peer-Mentoring werden von Lehrenden gemeinsam mit den
Oberstufenschülerinnen und -schülern entwickelt. Der Aufbau einer
lebendigen Gemeinschaft von Lehrpersonen verschiedener Schulen, die
junge Menschen für Naturwissenschaften und Technik begeistern
möchten, ist dabei ein wichtiges Ziel.
Science Clubs sind in Ländern wie beispielsweise Portugal, wo laut
Eurobarometerstudie ein sehr hohes Vertrauen der Bevölkerung in die
Wissenschaft herrscht bereits etabliert. Im Rahmen eines
Arbeitsbesuches in Lissabon vergangenen Oktober informierte sich
Bundesminister Polaschek über die Initiative, um Ansätze daraus
infolge dessen auch in Österreich umzusetzen. Das Pilotprojekt
SCIENCE CLUBS, das nun erstmals in Niederösterreich, Wien, Salzburg,
Kärnten und Vorarlberg gestartet wird, ist das Ergebnis daraus.

In der Region Wiener Neustadt wird in der Kooperation zwischen den
Schulen das AIRlab an der HTL Wiener Neustadt einen besonderen Raum
einnehmen. Das AIRlab ist seit 2020 in Betrieb und wurde mit
Unterstützung des Vereins „robo4you“ rund um HTL-Lehrer Michael
Stifter gegründet, der sagt: „Ich freue mich, dass unser Verein
robo4you als erster Science Club seine jahrelange Erfahrung in dieses
Projekt einbringen kann und das AIRlab der HTL Wiener Neustadt für
eine breite Schulgemeinschaft geöffnet wird“.

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