• 07.06.2024, 13:13:06
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  • OTS0119

„Thema“ hat recherchiert, wie sich die Feuerwehr auf Gewitter und große Regenmengen vorbereitet

Am 10. Juni um 21.05 Uhr in ORF 2

Utl.: Am 10. Juni um 21.05 Uhr in ORF 2 =

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in „Thema“ am Montag,
dem 10. Juni 2024, um 21.05 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Starkregen und Hochwasser – womit müssen wir rechnen?

„Wir sind dieses Mal mit einem blauen Auge davongekommen“, zeigt sich
Heinrich Mang, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr in Weißenkirchen
an der Donau in Niederösterreich, erleichtert, während der mobile
Hochwasserschutz im Ort wieder zurückgebaut wird. Im Vergleich zu den
Überschwemmungen im Süden Deutschlands sind die heimischen Orte noch
glimpflich davongekommen. Maria Wagner, Pensionswirtin aus Schärding,
kennt das anders. 2013 übertrat das Wasser sogar den von der
Freiwilligen Feuerwehr vorsorglich aufgebauten Damm, diesmal hat er
gehalten. Den angekündigten Gewittern blickt Maria Wagner gelassen
entgegen. „Nach dem, was wir 2013 gelernt haben, vertraue ich der
Feuerwehr“, sagt sie. „Insgesamt ist das Potenzial für
Starkniederschläge und mehr Wasser in der Atmosphäre in den nächsten
Jahren höher. Wenn der Boden versiegelt ist, kann das Wasser nicht
mehr versickern, das führt zu überfluteten Kellern und
Murenabgängen“, sagt die Meteorologin Barbora Stuhl. Andrea
Poschmaier, Pia Bichara und Oliver Rubenthaler haben Betroffene
besucht und recherchiert, wie sich die Feuerwehr auf Gewitter und
große Regenmengen vorbereitet.

Schweinefleisch – die Qual der Wahl

„Unsere Schweine sind das ganze Jahr auf der Weide und können hier
frischen Klee fressen. Im Winter bleiben sie in der Hütte, wühlen
aber auch gerne im Schnee“, sagt Julia Harbich. Die
Niederösterreicherin betreibt mit ihrem Mann einen Bauernhof im
Marchfeld und freut sich, dass die Nachfrage nach hochwertigem
Bio-Fleisch zunimmt. Allerdings handelt es sich dabei immer noch um
ein Nischenprodukt. Denn der Großteil der fünf Millionen Schweine,
die jährlich in Österreich geschlachtet werden, stammt aus der
herkömmlichen Mast. Mit sogenannten Tierwohl-Ställen gibt es
inzwischen eine Besserung der Haltebedingungen. Die Umstellung ist
für die Schweinebauern jedoch teuer, wie Barbara und Markus Holzinger
wissen. Sie haben gerade im Hausruckviertel einen modernen Stall
errichtet. Ihr Fleisch wird über Lebensmittelketten und Diskonter
verkauft. Für Konsumentinnen und Konsumenten ist es aber schwierig,
bei der Vielzahl an unterschiedlichen Marken und Kennzeichnungen den
Durchblick zu behalten. Ein neuer Ratgeber soll dabei helfen. Markus
Waibel berichtet.

Jakob Schubert – der Methusalem des Klettersports

„Es ist mir bewusst, dass ich bei den Olympischen Spielen gegen
17-Jährige antrete, fitte Burschen, die halb so alt sind wie ich“,
sagt der Tiroler Kletterer Jakob Schubert. Mit 33 Jahren ist der
Innsbrucker ein „alter Mann“ in der Topliga des Klettersports.
Dennoch hat er es sich zum Ziel gesetzt, in Paris Gold für Österreich
zu gewinnen. Der sechsfache Weltmeister hat erst vor wenigen Monaten
als erster Kletterer der Welt das „Project Big“ in Norwegen
durchklettert, eine Erstbesteigung im höchsten Schwierigkeitsgrad.
Was treibt Jakob Schubert an und wie gelingt es einem „Methusalem“ im
Spitzensport, seine Teenager-Konkurrenten alt aussehen zu lassen? Ist
unser Körper auch im fortgeschrittenen Alter leistungsfähiger als wir
glauben? Susanne Kainberger und Fred Lindner haben Jakob Schubert in
Innsbruck besucht, wo er sich auf die Olympischen Spiele in Paris
vorbereitet.

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