- 07.06.2024, 11:03:29
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„Bürgeranwalt“: Pflege zu Hause – Wer bezahlt die Kosten für die 24-Stunden-Intensivpflege?
Am 8. Juni um 18.00 Uhr in ORF 2
Utl.: Am 8. Juni um 18.00 Uhr in ORF 2 =
Wien (OTS) - Peter Resetarits präsentiert in der Sendung
„Bürgeranwalt“ am Samstag, dem 8. Juni 2024, um 18.00 Uhr in ORF 2
folgende Beiträge:
Pflege zu Hause – Wer bezahlt die Kosten für die
24-Stunden-Intensivpflege?
Der 19-jährige Marco hat eine schwere neurologische Erkrankung. Immer
wieder gerät er in lebensbedrohliche Situationen, die sofortiges
Eingreifen von intensivmedizinisch geschultem Personal erfordern.
Dank 24-Stunden-Intensivpflege kann Marco trotzdem zuhause bei seiner
Familie sein. Welcher Sozialversicherungsträger die beträchtlichen
Kosten dafür übernimmt, ist unklar. Volksanwalt Bernhard Achitz
fordert eine bundesweite Regelung für diesen und hunderte ähnliche
Fälle in Österreich.
Teure Impfung: Warum wird die Impfung gegen Gürtelrose nicht vom
Staat bezahlt?
Herpes Zoster, im Volksmund auch Gürtelrose genannt, ist eine
schmerzhafte, ansteckende Krankheit. Mit einer Impfung kann man einer
Erkrankung vorbeugen. Doch der Impfstoff ist sehr teuer und wird
nicht von der Kasse bezahlt – obwohl die Impfung für Personen ab dem
vollendeten 50. Lebensjahr vom Gesundheitsministerium empfohlen wird.
Volksanwalt Bernhard Achitz forderte im Dezember 2023 in
„Bürgeranwalt“ entsprechende finanzielle Unterstützungen. Gibt es die
mittlerweile?
Ungültiges Testament: Hat ein Notar einen Fehler gemacht?
Erna S. und ihr Lebensgefährte lebten 20 Jahre in Tirol zusammen. In
einem Testament verfügte der Mann, dass Frau S. nach seinem Tod ein
Wohnungsgebrauchsrecht im gemeinsam bewohnten Haus bekommen soll. Das
hatte er zu diesem Zeitpunkt aber schon an seinen Sohn übertragen.
Dem Notar, bei dem das Testament errichtet wurde, war offenbar nicht
aufgefallen, dass der Lebensgefährte Frau S. etwas zukommen lassen
wollte, das ihm gar nicht mehr zustand. Nach dem Tod des
Lebensgefährten verweigerte dessen Sohn Frau S. im Haus zu bleiben
und sie klagte daraufhin den Notar auf Schadenersatz. Nun liegt ein
erstaunliches Urteil erster Instanz vor.
Inkasso nach Onlinekauf – ein pensionierter Wirtschaftsanwalt wehrt
sich
Der ehemalige Rechtsanwalt Walter R. hat im Internet eine
Gartenschere bestellt, aber eine andere Ware erhalten. Trotz
Reklamation und Beweisen für die Falschlieferung hat der studierte
Jurist rund 20 Mahnschreiben und Inkassobriefe mit unangenehmen
Drohungen erhalten. Was ist falsch gelaufen und was können Betroffene
in so einem Fall tun?
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