• 03.06.2024, 18:42:29
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Bundesminister Martin Polaschek zum Ableben von Sabine Ladstätter

Wien (OTS) - Mit großer Bestürzung hat Martin Polaschek,
Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung, die Nachricht
entgegengenommen, dass die Direktorin des Archäologischen Instituts
der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), Sabine
Ladstätter, am Montag den 3. Juni 2024 nach langer Krankheit
verstorben ist. Die herausragende Wissenschafterin leitete bis vor
kurzem die Ausgrabungen in der antiken Stadt Ephesos an der
türkischen Ägäisküste. Im Jahr 2011 wurde sie zudem durch den Klub
der Bildungs- und Wissenschaftsjournalistinnen- und journalisten zur
„Wissenschafterin des Jahres“ gewählt.

„Mit großer Bestürzung habe ich heute vom Ableben von Sabine
Ladstätter erfahren. Sie hat die Entwicklung der Archäologie und
insbesondere die Ausgrabungen in der antiken Stadt Ephesos
entscheidend mitgeprägt und war eine weltweit anerkannte und vielfach
ausgezeichnete Forscherin. Mit ihr verliert Österreich nicht nur eine
exzellente Archäologin und Wissenschafterin, sondern auch eine
begnadete Wissenschaftskommunikatorin, die viele Menschen für die
Geschichte der Antike zu begeistern wusste. Mein Mitgefühl gilt ihrer
Familie“, so Bundesminister Polaschek.

Seit Mitte der Neunzigerjahre gehörte sie zum Forschungsteam der
österreichischen Ausgrabungen in Ephesos, einer der großen Metropolen
der Antike. 14 Jahre lang leitete Ladstätter die dortigen
Ausgrabungen und gewann mit ihren rund 200 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern zahlreiche neue Erkenntnisse über die Entwicklung und
den Wandel dieser bedeutenden Stadt. Für die Kärntner Archäologin war
dieser Ort so etwas wie eine zweite Heimat geworden.

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