- 24.05.2024, 14:05:43
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Der „Bürgeranwalt“: Unbemerkter Tod
Am 25. Mai um 17.55 Uhr in ORF 2
Utl.: Am 25. Mai um 17.55 Uhr in ORF 2 =
Wien (OTS) - Peter Resetarits beschäftigt sich in der jüngsten
„Bürgeranwalt“-Ausgabe am Samstag, dem 25. Mai 2024, um 17.55 Uhr in
ORF 2 mit folgenden Fällen:
Keine Aufforstung von wichtigem Schutzwald
Familie W. besitzt ein Waldstück im Kleinwalsertal in Vorarlberg. Der
sogenannte Schutzwald soll vor Lawinen und Muren schützen. Im Sommer
2020 hat die Lawinenverbauung Bregenz den alten Baumbestand aus dem
Wald geschlägert. Mit der Familie wurde vereinbart, dass bis Herbst
2022 wieder aufgeforstet werden soll. Doch bis heute ist nichts
geschehen. Die Lawinenverbauung besteht nämlich darauf, dass Familie
W. ihren Privatweg zum Wald Jägern zur Verfügung stellen soll, damit
diese den Wildbestand besser regulieren können. Doch das will die
Familie nicht und gibt an, dass davon nichts in der geschlossenen
Vereinbarung stehe. Volksanwalt Walter Rosenkranz hat Verständnis für
die Haltung der Familie.
Unbemerkter Tod – Warum wurden die Verwandten vom Tod des Onkels
nicht verständigt?
Familie G. aus Wien trifft sich Ende 2022 zum Weihnachtsfest. Doch
einer fehlt, Onkel Franz. Weil er auch zu Hause nicht anzutreffen
ist, verständigt der Neffe die Polizei. Von der erfährt er, dass sein
Onkel bereits vor neun Tagen verstorben ist. Volksanwalt Walter
Rosenkranz forderte bereits im Vorjahr ein neues Regelwerk, das
sicherstellt, dass Verwandte bei Todesfällen informiert werden. Was
hat sich seither getan?
Teure Wohnung mit vielen Mängeln
Ein junges Paar hat sich in Wien eine Dachgeschoßwohnung mit Terrasse
um rund 600.000 Euro gekauft und beklagt in der Redaktion
„Bürgeranwalt“ gravierende bauliche und rechtliche Mängel. Der
Verkäufer und Errichter der Wohnung beteuerte immer wieder, alles in
Ordnung bringen zu wollen. Doch geschehen sei wenig bis nichts, sagt
das junge Paar. Vielen anderen Wohnungskäufern in Häusern dieses
Wohnbauträgers geht es ähnlich. Welche Chancen haben sie, ihre
Wohnungen noch juristisch und technisch saniert zu bekommen?
Eigentumsbeschränkung in Tirol – Warum wurden Gründe von drei Bauern
zum Wasserschutzgebiet erklärt?
Ein Trinkwasserbrunnen und eine dazugehörige Wasserschutzzone sorgen
in der Gemeinde Stumm im Bezirk Schwaz in Tirol seit Jahren für einen
Streit zwischen der örtlichen Wassergenossenschaft und mehreren
Landwirten. Letztere beklagen, dass sie durch die Einschränkungen der
Schutzzone de facto enteignet worden seien. Ursprünglich sei ihnen in
Aussicht gestellt worden, dass die Zone nur für eine Dauer von fünf
Jahren als Notversorgung gedacht sei und alternative Wasserquellen
gesucht würden. Gibt es die nach einer Diskussion in „Bürgeranwalt“?
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