- 14.05.2024, 12:06:03
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BM Polaschek: „Neue Leistungsvereinbarung mit LBG stärkt medizinische Forschung und Life Science Standort Österreich“
Mit neuer LV steigt Budget für die die Ludwig Boltzmann Gesellschaft auf über 38 Millionen / Hinzukommen über 8 Mio. Euro für eine weitere Klinische Forschungsgruppe
Utl.: Mit neuer LV steigt Budget für die die Ludwig Boltzmann
Gesellschaft auf über 38 Millionen / Hinzukommen über 8 Mio.
Euro für eine weitere Klinische Forschungsgruppe =
Wien (OTS) - Martin Polaschek, Bundesminister für Bildung,
Wissenschaft und Forschung:
"Durch das vom BMBWF beauftragte Förderprogramm „Klinische
Forschungsgruppen“ schließen wir eine Lücke in der Förderung von
klinischer Forschung. Durch die neue Leistungsvereinbarung mit der
Ludwig Boltzmann Gesellschaft mit einem Budget von über 38 Millionen
Euro für die Periode 2024-26, tragen wir weiter zur Stärkung der
medizinischen Forschung in Österreich und des Life Science Standorts
bei. Mit weiteren 8 Millionen ermöglichen wir der LBG zudem die
Bewilligung einer neuen Klinischen Forschungsgruppe".
Um Krankheiten zu erkennen und effektiv zu behandeln, benötigen wir
wirksame Methoden wie neue Diagnostika, innovative Medikamente,
Medizinprodukte und Therapien, die auf den Ergebnissen medizinischer
Forschung basieren. Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG)
konzentriert sich seit 2021 verstärkt auf die medizinische Forschung
und treibt unter anderem die klinische Forschung in Österreich aktiv
voran. Eine ihrer Hauptaufgaben liegt in der Stärkung der
translationalen Forschung, die die Übersetzung von Ergebnissen aus
der Grundlagenforschung in die Anwendung darstellt.
Mit der Unterzeichnung einer neuen Leistungsvereinbarung für die
Periode 2024-2026 stellt das Bundesministerium für Bildung,
Wissenschaft und Forschung der Ludwig Boltzmann Gesellschaft über 38
Millionen Euro zur Verfügung. Das entspricht einer Steigerung von 43
Prozent im Vergleich zur vorhergehenden
Leistungsvereinbarungsperiode. Damit wird unter anderem das neue
Ludwig Boltzmann Institut von Florian Krammer finanziert.
Im Rahmen des Abwicklungsvertrags für das Förderprogramm „Klinische
Forschungsgruppen“ werden zusätzlich neue Mittel in der Höhe von über
8 Millionen Euro seitens des BMBWF zur Verfügung gestellt. Damit kann
zu den bereits bestehenden drei klinischen Forschungsgruppen eine
weitere durch die LBG ausgeschrieben werden. Aus dem Fonds Zukunft
Österreich sollen darüber hinaus zwei weitere Klinische
Forschungsgruppen finanziert und ebenfalls von der LBG ausgeschrieben
werden. Bis zum Ende der Vertragsperiode im Jahr 2026 kann somit der
Bestand auf insgesamt sechs Klinische Forschungsgruppen erweitert
werden.
Das Förderprogramm der „Klinischen Forschungsgruppen“ unterstützt
kooperative Forschungsinitiativen mit einem klaren Fokus auf
nicht-kommerzielle klinische Forschung. Mit der Förderung schließen
wir eine Lücke in der Förderung von klinischer Forschung, und tragen
zur Verbesserung und Optimierung von Präventions-, Diagnostik- und
Behandlungsansätzen von Patientinnen und Patienten bei. Das
Förderprogramm ermöglicht die Entwicklung strategischer
Schwerpunktbereiche innerhalb der österreichischen klinischen
Forschungslandschaft sowie hochwertige Ausbildungsmöglichkeiten für
junge klinische Forscherinnen und Forscher.
„Durch die Leistungsvereinbarung mit der Ludwig Boltzmann
Gesellschaft und einer Budgetsteigerung von mehr als 43 Prozent
stärken wir insbesondere die medizinische Forschung in Österreich und
bieten international renommierten Wissenschaftern wie Florian Krammer
attraktive Rahmenbedingungen. Zusätzlich bauen wir die klinische
Forschung an der Schnittstelle von Grundlagenforschung hin zur
Anwendung weiter aus. Dadurch leisten wir einen wichtigen Beitrag zu
einem starken und wettbewerbsfähigen Life Science Standort.“, so
Bundesminister Martin Polaschek.
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit unseren drei Klinischen
Forschungsgruppen einen wesentlichen Beitrag für die heimische
Wissenschaftsszene leisten können und hier eine Brücke von der
Grundlagenforschung zu angewandten Entwicklungen schlagen können.
Österreich hat ein enormes Potential im Bereich der klinischen
Forschung, den Life Sciences und in der medizinischen Entwicklung“,
so LBG-Präsidentin Freyja Smolle-Jüttner. „Auch durch die inhaltliche
Fokussierung unserer Boltzmann Institute auf innovative Forschung im
Bereich Medizin und Gesundheitswissenschaften können wir noch stärker
Spitzenforschung auf allerhöchstem Niveau betreiben“.
Mit einer Fördersumme von insgesamt 24 Millionen Euro, die vom BMBWF
und dem Fonds Zukunft Österreich bereitgestellt wurden, konnten
bereits drei Klinische Forschungsgruppen ihre Arbeit aufnehmen. Sie
beschäftigen sich mit der frühzeitigen Erkennung von Vorhofflimmern,
Diagnostik und personalisierter Behandlungsmöglichkeiten bei
Pfortaderhochdruck und maßgeschneiderten Therapien bei Hirntumoren.
In der ersten Förderperiode des Programms wurden 44 Anträge
eingereicht. Dies unterstreicht die hohe Relevanz dieser spezifischen
Förderform für die klinische Forschung und rechtfertigt eine nächste
Ausschreibung des BMBWF und der LBG im Hinblick auf das Programm
„Klinische Forschungsgruppen“ in der nahen Zukunft.
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