- 02.05.2024, 12:02:22
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- OTS0122
„Lass mich fliegen“: Bewegende „dokFilm“-Premiere zum Tag der Inklusion am 5. Mai
Evelyn Fayes persönliches Porträt von vier jungen Menschen mit Down-Syndrom – um 23.05 Uhr in ORF 2
Utl.: Evelyn Fayes persönliches Porträt von vier jungen Menschen mit
Down-Syndrom – um 23.05 Uhr in ORF 2 =
Wien (OTS) - In ihrem Dokumentarfilm „Lass mich fliegen“ begleitet
Regisseurin Evelyne Faye vier junge Menschen mit Down-Syndrom. Vier
Persönlichkeiten, voller Leben und klaren Zielen vor Augen: Sie
wollen Arbeit finden, politisch aktiv werden, heiraten und Kinder
bekommen. Inspiriert von ihrer eigenen Tochter, die ebenfalls
Trisomie 21 hat, fängt die Filmemacherin und dreifache Mutter deren
Alltag mit der Kamera ein – ihre Träume, aber auch die Hürden, mit
denen sie konfrontiert sind und die es für Menschen mit Behinderung
immer noch gibt. Das vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens
kofinanzierte, bewegende und sehr persönliche preisgekrönte Porträt,
das 2023 in den heimischen Kinos lief, feiert anlässlich des Tags der
Inklusion (Details zum ORF-Schwerpunkt unter presse.ORF.at) im
„dokFilm“ am Sonntag, dem 5. Mai 2024, um 23.05 Uhr in ORF 2
TV-Premiere.
Raphael und Johanna beispielsweise sind Mitglieder der Tanzgruppe
„Ich bin O.K.“. Raphael arbeitet auch als Kellner. Nur zu gerne
möchte das Paar heiraten und Kinder kriegen. Ihre Familienplanung
stößt aber nicht immer auf Verständnis, ihr Weg zum Familienglück ist
steinig.
Opernfan Andrea ist schon lange auf der Suche nach einer festen
Anstellung als Altenpflegerin. Sie hat bereits mehrere Praktika
absolviert. Eine fixe Beschäftigung lässt jedoch weiterhin auf sich
warten. Ihre Erfahrungen präsentiert sie mit viel Humor bei Vorträgen
in ganz Deutschland.
Und Magdalena schreibt Gedichte und ist politisch aktiv. Sie steht
gern im Mittelpunkt. Ihre Eltern bezeichnen sie gern als Diva und
Rampensau.
Die Protagonisten und Protagonistinnen von „Lass mich fliegen“ wehren
sich mit Witz und Charme dagegen, von der Gesellschaft einfach in
eine Schublade gesteckt zu werden. Nicht die Diagnose sehen, sondern
den Menschen in seiner Einzigartigkeit – darum geht es in „Lass mich
fliegen“. Es ist ein sehr persönlicher Film über die Anstrengungen
und den Mut, ein selbstbestimmtes Leben zu führen; über die
Normalität des Andersseins und die Notwendigkeit von Inklusion.
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