• 24.04.2024, 10:53:28
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Was macht das Bargeld im Museum?

Neue Sonderschau im Technischen Museum Wien

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Wien (OTS) - 

Ob Tauschmittel, Sammlerstück und Prestigesymbol – Geld ist ein wesentlicher Angelpunkt für Wirtschaft, Arbeit und Gesellschaft. Um den Zahlungsverkehr im Laufe der Geschichte werden immer wieder emotionale Debatten geführt, die eine Annäherung aus vielerlei Perspektiven erfordern. In der Ausstellung „CASH. Der Wert des Bargeldes“ erzählt das Technische Museum Wien in Kooperation mit der Oesterreichischen Nationalbank von den verschiedenen, auch sinnlichen Zugängen zu Geld.

Ausgehend vom spielerischen Umgang mit Geld, dessen Grundstein bereits in der Kindheit gelegt wird, nähert sich die Ausstellung dem Thema über die Sinne des Menschen, aber auch über die „Sinne“ von Maschinen, wie zum Beispiel der Münzzählmaschine. Der Geruch von Geld spielt dabei ebenso eine Rolle wie das Klimpern von Münzen oder die typischen Geräusche des elektronischen Zahlungsverkehrs, die über QR-Codes abgerufen werden können.

„CASH. Der Wert des Bargeldes“ beschäftigt sich mit der Entwicklung und Aufbewahrung des Geldes, seinen sichtbaren und unsichtbaren Merkmalen, erzählt vom Sammeln und Sortieren bis hin zum Lebenszyklus der im Umlauf befindlichen Münzen und Banknoten. Gleichzeitig setzt sich die Sonderschau, die bis zum 31. März 2025 zu sehen ist, mit der Symbolkraft der Banknoten, der Digitalisierung des Zahlungsverkehrs und der Zukunft des Bargeldes auseinander.

Zur Eröffnung am 23. April 2024 im Technischen Museum Wien begrüßte Generaldirektor Peter Aufreiter die zahlreichen Gäste der Ausstellung. Im Anschluss gab der Kurator Christian Stadelmann Einblicke in die Konzeption von „CASH. Der Wert des Bargeldes“. Dem folgte eine Ansprache des Gouverneurs der Oesterreichischen Nationalbank, Robert Holzmann, und die feierliche Eröffnung der Sonderschau. Anschließend führten die Kuratoren Christian Stadelmann und Peter Payer durch die Ausstellung.

Zitate:

„Die Verschränkung von Technik und Gesellschaft sowie deren Auswirkungen auf den Menschen ist gerade beim Thema Bargeld allgegenwärtig. Am Beispiel des Geldes – ob bar oder digital – erleben wir den ständigen Wandel, der durch die fortschreitende Technologisierung unser aller Leben beeinflusst. Wir freuen uns, gemeinsam mit der Oesterreichischen Nationalbank den BesucherInnen die vielseitige Geschichte des Bargeldes zu vermitteln und auch einen Blick in die mögliche Zukunft werfen zu können.“ Peter Aufreiter (Generaldirektor Technisches Museum Wien)

„Aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften ist Bargeld in unserer modernen Gesellschaft nach wie vor unverzichtbar. Bargeld ist inklusiv, es kann von allen Alters- und Bevölkerungsgruppen verwendet werden. Bargeld garantiert Privatsphäre im Zahlungsvorgang. Barzahlungen lassen sich schnell und effizient abwickeln, unabhängig von einer technischen Infrastruktur. Aktuell arbeitet die Europäische Zentralbank am Projekt „Digitaler Euro“. Der digitale Euro soll das Bargeld als öffentliches Zahlungsmittel zukünftig vor allem dort ergänzen, wo das Bargeld nicht hinkommt, z. B. bei Onlinezahlungen im digitalen Raum.“ Robert Holzmann (Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank)

Weitere Bilder in der APA-Fotogalerie

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