- 24.04.2024, 10:07:52
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„Extremismusprävention macht Schule II“: BM Polaschek und BM Kocher starten neue Kooperation - erfolgreiche Initiative wird erweitert
Wien (OTS) - Seit April 2022 bietet das österreichweite
Workshop-Angebot "Extremismusprävention macht Schule" Schülerinnen
und Schülern aller Schultypen die Möglichkeit, sich mit dem Thema
Extremismus auseinanderzusetzen. Dabei wird vor allem ihre Resilienz
gegenüber Radikalisierung versucht zu stärken. In nur 20 Monaten
konnten bereits über 67.750 Schülerinnen und Schüler mit insgesamt
3.048 Workshops erreicht werden.
Angesichts des großen Erfolgs und der positiven Bilanz wird die
Maßnahme fortgesetzt und erweitert. Das Bundesministerium für
Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie das Bundesministerium für
Arbeit und Wirtschaft laden daher herzlich dazu ein, Angebote zur
Extremismusprävention an Schulen sowie in arbeitsmarktpolitischen
Angeboten des Arbeitsmarktservice (AMS) für Jugendliche und junge
Erwachsene vom 24. April bis zum 22. Mai 2024 einzureichen.
Alle Details unter: https://oead.at/de/schule/extremismuspraevention
Die eingereichten Vorschläge sollten innovative Ansätze und bewährte
Methoden zur Sensibilisierung der Jugendlichen für die Thematik sowie
zur Stärkung ihrer Resilienz gegenüber extremistischen Tendenzen
beinhalten.
Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Ao.
Univ.-Prof. Dr. Martin Polaschek, betonte die Bedeutung dieser
Initiative: "Extremismusprävention ist eine gesamtgesellschaftliche
Aufgabe, bei der die Schule eine zentrale Rolle spielt. Wir freuen
uns über den Erfolg der bisherigen Workshops und sind überzeugt, dass
die Fortsetzung dieser Maßnahme einen wichtigen Beitrag zur Stärkung
der Demokratie und zum Schutz unserer Jugendlichen leistet. Mit der
neuen Kooperation mit dem BMAW heben wir die Initiative
„Extremismusprävention macht Schule“ auf eine neue Ebene und werden
somit noch mehr junge Menschen erreichen können.“
Bundesminister für Arbeit und Wirtschaft, Univ.-Prof. Dr. Martin
Kocher „Die Integration der Extremismusprävention in unser
Bildungssystem und unsere Ausbildungsprogramme ist entscheidend, um
eine starke demokratische Grundhaltung zu fördern und die Resilienz
unserer Gesellschaft gegenüber extremistischen Einflüssen zu stärken.
Es ist mir ein besonderes Anliegen, das erfolgreiche Programm
‚Extremismusprävention‘ erstmals auch für arbeitsmarktpolitische
Jugendprojekte zugänglich zu machen, damit auch das
Demokratieverständnis von Jugendlichen abseits von schulischen
Ausbildungswegen gestärkt werden kann.“
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