- 26.03.2024, 10:33:35
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„Zurück zur Natur“ feiert die „Osterzeit“ am 31. März in ORF 2
Maggie Entenfellner auf den Spuren von österlichem Handwerk in Österreich
Utl.: Maggie Entenfellner auf den Spuren von österlichem Handwerk in
Österreich =
Wien (OTS) - Die Osterzeit bringt bunte Eier, Blütenpracht, summende
Bienen und gemütliche Tage im Kreis der Familie. Maggie Entenfellner
begibt sich in „Zurück zur Natur – Osterzeit“ am Sonntag, dem 31.
März 2024, um 18.05 Uhr auf die Spuren von Handwerk, Kulinarischem
und Tierischem rund um die Osterzeit in Österreich.
Kunsthandwerkerin Stefanie Gebhart hat schon in ihrer Jugend die
Liebe und ihr Talent zum Ostereier Bemalen entdeckt. Mittlerweile
verziert sie bei sich daheim im niederösterreichischen Kernhof jedes
Jahr etwa 2.000 Eier – vom kleinen Wachtelei bis zum großen
Straußenei. Am traditionellen Ostermarkt in Schloss Schönbrunn werden
die Eier dann ausgestellt und angeboten. Ehemann Josef geht ihr
fleißig zur Hand bei den aufwendigen Arbeiten wie Ausblasen, Reinigen
oder Bändchen Einziehen. Die Kurbel-Eier oder Spruchbandeier aus der
Biedermeierzeit liegen Stefanie besonders am Herzen. Aus einem
kleinen Schlitz in der Eierschale kann man ein Band herausziehen, auf
dem eine kleine Botschaft, ein netter Spruch geschrieben steht.
Andreas Bamesberger hat sich schon in der Schulzeit festgelegt, mit
Blumen arbeiten zu wollen. Allerdings wollte er keine Blumensträuße
binden, sondern abstrakte Kunstwerke kreieren. Mit 23 Jahren
eröffnete er bereits sein eigenes Atelier in Wien. Er dekorierte
regelmäßig den Life Ball und ist u. a. für den Blumenschmuck im
traditionsreichen Hotel Sacher zuständig.
Josef Floh ist Koch und Wirt in dritter Generation, er ist also quasi
„im Gasthaus aufgewachsen“. Er kocht großteils biologisch und seine
Zutaten bezieht er fast alle aus einem Umkreis von unter 100 km. Die
Geburt seiner Tochter 2010 und sein eigenes Bedürfnis nach wertiger
Nahrung haben ihn darauf gebracht. Immer wieder kreiert der Koch neue
Gerichte, denn er kauft zuerst ein und dann überlegt er sich, was er
daraus macht. Für die Osterfeiertage bringt er ein besonderes Gericht
auf die Karte. Als Vorspeise gibt es weißen Spargel, den er selbst im
Vorjahr eingelegt hat. Als Hauptspeise bereitet er geschmortes Lamm
zu, das mit Gemüse gespickt wird. Als Nachspeise gibt es ein
besonderes Schoko-Osterei: Ein Luftballon wird in Schokolade getunkt
und zum Platzen gebracht. Das auf der Oberseite offene Osterei wird
dann mit Mousse und Rhabarber gefüllt.
Dass Katharina Tschanns Arbeitsplatz ein Barockschloss im Marchfeld
ist, sieht die gebürtige Wiener Neustädterin als ein großes Privileg.
Aber vor allem sind es die Tiere, mit denen die zoologische Leiterin
von Schloss Hof jeden Tag arbeitet, die ihren Beruf zu dem macht, was
er ist. Der Gutshof neben dem Schloss ist das Zuhause von 200
tierischen Bewohnern. Eine Besonderheit sind die weißen Barockesel.
Ihr helles Fell und die strahlend blauen Augen stehen für die einzige
in Österreich anerkannte Eselsart. Europaweit gibt es von ihnen nur
ein paar Hundert. Hier werden sie unter der Aufsicht von Katharina
Tschann gezüchtet – ein wichtiger Beitrag zur Arterhaltung.
Die Kärntnerin Brigitte Kirchner ist im Metnitztal auf einem
Bergbauernhof aufgewachsen. Die Berufung zur Imkerin erfasste sie im
Alter von fast 50 Jahren. Denn das Obst wurde bei ihr und ihren
Nachbarn immer weniger, es gab zu wenige Bienen, die die Blüten
bestäubten. Brigitte wollte da nicht tatenlos zusehen. Sie machte
einen Imkerkurs, kaufte sich drei Bienenvölker und startete durch.
Zuerst nur als Hobby, wurde die Arbeit mit den Bienen schnell zur
Leidenschaft. Brigitte hat mittlerweile bis zu 30 Völker, die
Bienenstöcke stellt sie jedes Jahr an unterschiedlichen Orten auf,
alle liegen zwischen 800 und 1.200 Metern Seehöhe.
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