- 19.03.2024, 10:26:42
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ORF-Korrespondentenmagazin „WeltWeit“ zum Thema „Mobilitätswende. Wie steht es um den E-Auto-Boom?“
Vanessa Böttcher, Thomas Langpaul und Andreas Jölli berichten aus Norwegen, den USA und Deutschland – am 22. März um 21.20 Uhr in ORF 2
Utl.: Vanessa Böttcher, Thomas Langpaul und Andreas Jölli berichten
aus Norwegen, den USA und Deutschland – am 22. März um 21.20
Uhr in ORF 2 =
Wien (OTS) - Wer sich in Österreich als Privatperson ein Elektroauto
kauft, kann bis zu 5.000 Euro Förderung kassieren. Und das wird sich
auch 2024 nicht ändern. Insgesamt fast 15 Millionen Euro werden zur
Verfügung stehen, um die E-Mobilität zu fördern. Glaubt man
unterschiedlichen Prognosen, dann sollen E-Autos in diesem Jahr in
vielen Ländern auch deutlich günstiger werden und so den Boom weiter
anheizen. Der bisher vergleichsweise hohe Anschaffungspreis war für
viele ein starkes Argument gegen den Kauf eines E-Autos. Für die
aktuelle Ausgabe des ORF-Korrespondentenmagazins „WeltWeit“ unter dem
Titel „Mobilitätswende. Wie steht es um den E-Auto-Boom?“ berichten
am Freitag, dem 22. März 2024, um 21.20 Uhr in ORF 2 Vanessa
Böttcher, Thomas Langpaul und Andreas Jölli aus Norwegen, den USA und
Deutschland:
Vanessa Böttcher ist in Norwegen unterwegs und schaut sich an, wie
das Land die Mobilitätswende geschafft hat. In Europas E-Auto-Nation
fährt mehr als die Hälfte der Bevölkerung inzwischen elektrisch. Im
Februar waren über 90 Prozent aller neu zugelassen Fahrzeuge
Elektroautos. In Oslo trifft sie Frederic Hauge, den bekannten
norwegischen Umweltschützer, der 1989 den Grundstein für den Erfolg
der E-Mobilität im Land gelegt hat. Er importierte gemeinsam mit
befreundeten Musikern der norwegischen Band „a-ha“ das erste
Elektroauto.
In den USA ist die Begeisterung für Elektroautos in den vergangenen
Monaten deutlich abgekühlt. Die Hersteller schrauben ihre
Absatzprognosen zurück, die Umweltagentur EPA überlegt die Fristen
für verpflichtende Kontingente emissionsfreier Fahrzeuge zu
verlängern. Thomas Langpaul versucht in Lordstown, Ohio
herauszufinden, warum der Plan, ein Werk für batteriebetriebene
Pick-ups zu errichten, nicht umgesetzt wurde. Er spricht mit
passionierten E-Auto-Fahrern und mit jenen, die weiterhin aus
Überzeugung Verbrenner kaufen. Für viele Amerikanerinnen und
Amerikaner sind vor allem Preis und Reichweite ein wichtiges Thema.
In Deutschland ist Andreas Jölli zum Lokalaugenschein bei VW in
Zwickau. Es ist das einzige Werk des VW-Konzerns, das komplett auf
die Produktion von Elektroautos umgestellt wurde. In der Nähe von
Berlin trifft er ein Paar, das im Interview von einer stromfressenden
Heizung im E-Auto erzählt, die im Winter nicht nur den Komfort,
sondern auch die Reichweite stark einschränkt. Generell wird
Deutschland heuer – anders als anderen Ländern – in Sachen
Elektromobilität eine Vollbremsung vorhergesagt. Der Grund: Mit 1.
Jänner ist die Förderung für den Kauf von E-Autos weggefallen, weil
die Regierung ein Budgetloch von rund 30 Milliarden Euro stopfen
muss.
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