- 07.03.2024, 08:50:23
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BM Polaschek: Spatenstich für neue Auslandsschule in Moldau und Unterzeichnung Memorandum of Understanding
BM Polaschek setzt nächste Schritte zum Ausbau des Netzwerks der Österreichischen Auslandsschulen: Gründung einer achten österreichischen Auslandsschule in Chișinău/Moldau.
Utl.: BM Polaschek setzt nächste Schritte zum Ausbau des Netzwerks
der Österreichischen Auslandsschulen: Gründung einer achten
österreichischen Auslandsschule in Chișinău/Moldau. =
Chişinău/Wien (OTS) - Am Dienstag, den 5. März 2024 fand im Rahmen
des Arbeitsbesuchs von Bundesminister Martin Polaschek gemeinsam mit
Dan Perciun, dem Minister für Bildung und Forschung der Republik
Moldau, der Spatenstich für die „Österreichische Schule Moldau“
statt.
„Es ist mir eine Freude zu verkünden, dass wir sie nach Erhard Busek,
einem ehemaligen Vizekanzler und Bundesminister für Bildung,
Wissenschaft und Forschung sowie begeisterten und überzeugten
Europäer benennen werden,“ so Bildungsminister Martin Polaschek. Die
Gründung der neuen Auslandsschule wurde auch als Anlass genommen, um
das „Memorandum of Understanding“ zwischen den Bildungsressorts
beider Länder zu erneuern. Diese Vereinbarung bildet den Rahmen für
die Fortsetzung der bereits seit über 20 Jahren erfolgreich
durchgeführten Bildungskooperation mit der Republik Moldau.
Im Sinne der neuen, von Bundesminister Polaschek initiierten
gesamtstaatlichen Auslandsschulstrategie, gründet das BMBWF
angesichts des steigenden Fachkräftebedarfs eine berufsbildende
Schule. „Eine qualitativ hochwertige berufliche Aus- und
Weiterbildung ist von großer Bedeutung für die Sicherung
qualifizierter Arbeitskräfte und zur Förderung von
Wirtschaftswachstum, Wohlstand und sozialer Integration“, betont
Bundesminister Polaschek anlässlich seines Arbeitsbesuchs.
„Österreich verfügt über ein weltweit anerkanntes
Berufsbildungssystem. Ich bin davon überzeugt, dass unser
Bildungssystem einen Beitrag zur langfristigen Deckung des
Fachkräftebedarfs in Österreich beisteuern wird. Hier kommen unsere
Auslandsschulen zum Zug. Wir nützen unser Know-how, um es jenen
jungen Menschen zur Verfügung zu stellen, die bereit sind Deutsch zu
lernen, bereit sind Leistung zu zeigen und ihre Verbindung zu
Österreich, seiner Wirtschaft und Industrie zu stärken.“, so
Polaschek weiter.
„Die Errichtung einer berufsbildenden höheren Schule nach
österreichischem Vorbild ist eine Investition in die Zukunft des
Landes und zeigt, dass die Kooperation zwischen Österreich und der
Republik Moldau auf Dauer ausgelegt ist“, so die Vizepräsidentin der
Wirtschaftskammer Österreich, Carmen Goby, zur Gründung der neuen
Schule.
Die zukünftige Schule grenzt an die Freie Wirtschaftszone Bălţi in
Chişinău. Die Unternehmen, die sich hier ansiedeln, können
potenzielle Partnerbetriebe für die Schule werden, so wie vor allem
auch Unternehmen aus Österreich. Durch eine enge Kooperation mit der
Wirtschaft, auch durch Angebote von Praktika für die zukünftigen
Schülerinnen und Schüler, wird eine arbeitsmarktrelevante Ausbildung
sichergestellt und können hochqualifizierte Arbeitskräfte
insbesondere für den österreichischen und auch den moldauischen Markt
gewonnen werden.
„Die neu gegründete HTL in Chișinău stärkt den Austausch von Know-how
zwischen Österreich und Moldawien. Die HTL als europaweit
einzigartiger Schultyp, stellt eine hochwertige technische Ausbildung
zur Verfügung und bildet somit hochqualifizierte Fachkräfte für
lokale Niederlassungen österreichischer Unternehmen sowie auch für
moldawische Unternehmen aus. So schaffen wir Win-Win-Situationen und
stärken die Beziehung zwischen Moldawien und Österreich“, so Peter
Koren, Vizegeneralsekretär der Industriellenvereinigung (IV).
Die Eröffnung der Österreichischen Schule Moldau ist für September
2025 geplant. Etwa 250-300 Schülerinnen und Schüler werden dort
größtenteils in deutscher Sprache nach adaptiertem österreichischen
Lehrplan unterrichtet werden. Der Schulabschluss wird in beiden
Ländern für den Hochschul- und Arbeitsmarktzugang anerkannt.
Schulleitung und österreichische Lehrpersonen werden vom BMBWF
finanziert. Zusätzlich werden moldauische Ortslehrpersonen an der
Schule unterrichten. Bereits ab September 2024 wird es Deutschkurse
mit einer österreichischen Lehrperson als Vorbereitung auf den
Unterricht an der österreichischen Schule geben. Weitere
Informationen sind unter www.scoala-austriaca-moldova.com zu finden.
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