- 14.02.2024, 13:05:47
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Fahrplankürzung der ÖBB ist Hohn gegenüber Pendlerinnen und Pendlern
Statt besserer und bequemerer Verbindungen deutliche Verschlechterung der Intervalle
„Nur das Klimaticket einzuführen war zu wenig, das zeigt sich nun“, ist sich Josef Hager sicher. Der Bundesobmann Stellvertreter der Pendlerinitiative Austria und Vizepräsident der Arbeiterkammer Niederösterreich berichtet weiter: „Die Öffis sind zwar billiger geworden, aber sie müssen auch besser und bequemer werden. Leider ist das Gegenteil der Fall.“
Auch wenn immer noch viele Pendlerinnen und Pendler auf das Auto angewiesen sind und gar nicht auf Öffis umsteigen können, verschlimmert Bundesministerin Leonore Gewessler die Situation der Autofahrerinnen und Autofahrer weiter. „Anstatt die Situation für alle Pendlerinnen und Pendler zu verbessern, fällt die Ministerin mit reinen Schikanen auf. Im Sinne all jener, die auf ein Auto angewiesen sind, wurde der Abschaffung des Pendlerpauschales bereits eine Absage erteilt. Doch nun verschlechtert sich auch die Situation in den Öffis“, so Josef Hager.
Seit dieser Woche streicht die ÖBB täglich 50 Verbindungen. „Die ÖBB investiert Milliarden Euro und die Situation wird schlechter, das kann es nicht sein“, zeigt Josef Hager kein Verständnis. Als Bundesobmann Stellvertreter der Pendlerinitiative Austria, aber auch als Vizepräsident der Arbeiterkammer Niederösterreich ist für ihn klar: „Ich stehe zu unseren Pendlerinnen und Pendlern, gleich ob sie mit dem Auto oder den Öffis pendeln. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind die Leistungsträgerinnen und Leistungsträger unserer Gesellschaft. Die arbeitende Bevölkerung gehört entlastet und nicht schon beim Weg in die Arbeit belastet“
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