- 13.02.2024, 12:58:39
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Umfassender ORF-Schwerpunkt zu 2 Jahre Ukraine-Krieg
Mit „ZIB WISSEN“ am 19. Februar in ORF 2, „United for Ukraine“-Konzert am 23. Februar in ORF 1 und ORF-III-Schwerpunkt am 24. Februar
Utl.: Mit „ZIB WISSEN“ am 19. Februar in ORF 2, „United for
Ukraine“-Konzert am 23. Februar in ORF 1 und
ORF-III-Schwerpunkt am 24. Februar =
Wien (OTS) - Am 24. Februar ist es genau zwei Jahre her, dass der
russische Angriffskrieg auf die Ukraine begonnen hat – und bis heute
andauert. Der ORF hat über diesen Krieg und seine Folgen zwei Jahre
lang fortwährend berichtet und widmet dem Thema nun einen umfassenden
Schwerpunkt. U. a. mit einer „ZIB WISSEN“, die am 19. Februar im
ORF-2-Hauptabend erstmals unter diesem Namen den Krieg und seine
historischen Wurzeln aufarbeitet und sich u. a. auch ansieht, wie es
den aus der Ukraine Geflohenen heute in Österreich geht. Auch „Studio
2“ (ab 19. Februar die ganze Woche), der „kulturMontag“ (19. Februar)
und „WELTjournal“ und „WELTjournal +“ (21. Februar) stehen im Zeichen
des Ukraine-Krieges. ORF 1 zeigt am 23. Februar um 22.50 Uhr „United
for Ukraine – Das Solidaritätskonzert aus der Wiener Stadthalle“. ORF
III bringt am 24. Februar ab 20.15 Uhr fünf „zeit.geschichte“-Dokus,
die sich mit der Ukraine bzw. mit Russland beschäftigen. Auch Ö1 und
das ORF.at-Netzwerk widmen sich intensiv dem Schwerpunkt.
Ab Montag, 19. Februar, 17.30 Uhr, ORF 2
„Studio 2“
„Studio 2“ widmet sich in der Woche bis 23. Februar dem Thema zwei
Jahre Ukraine-Krieg. Am 19. Februar ist dazu ORF-Journalist Fritz
Dittlbacher, der die Hintergründe des Kriegs beleuchtet, zu Gast, am
21. Februar Irina Schwabegger-Wager, die Gründerin des Vereins
Apotheker ohne Grenzen. Am 22. Februar analysiert Oberst d.
Generalstabsdienstes Markus Reisner den aktuellen Stand aus
militärischer Sicht und am 23. Februar ist die aus der Ukraine
geflohene Oksana Stavrou zu Gast, die erzählt, wie es ihr nach zwei
Jahren in Österreich geht.
Montag, 19. Februar, 20.15 Uhr, ORF 2
„ZIB WISSEN – Die Ukraine“
Damals noch unter dem Titel „ZIB Spezial“ hat sich ORF 2 am 20.
November im Hauptabend mit dem Nahost-Konflikt und seinen
historischen Wurzeln beschäftigt – mit im Schnitt 704.000
Zuseherinnen und Zusehern bei 23 Prozent Marktanteil (26 bzw. 15
Prozent in den jungen Zielgruppen 12–49 bzw. 12–29 Jahre) ein großer
Publikumserfolg. Erstmals unter dem Titel „ZIB WISSEN“ geht es nun um
den Ukraine-Krieg. Weitere Schwerpunkte, etwa im Umfeld der EU-Wahl,
sind bereits in Planung. „ZIB WISSEN“ dient als Zeitfenster in die
Vergangenheit, um die Zusammenhänge mit der Gegenwart besser zu
verstehen und den Fokus auf die Zukunft legen zu können.
Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine ist auch ein Krieg um die
Geschichte. Der Aggressor Wladimir Putin begründet den Überfall aus
der Historie und spricht der Ukraine die Staatlichkeit ab. Die
Sendung sieht sich an, was hinter der Propaganda steckt, wie eng die
ukrainische Geschichte mit Österreich verbunden ist und wie sehr das
Land von Russland und der Sowjetunion dominiert war. Dazu gibt es
Schaltungen zu Korrespondentinnen und Korrespondenten in Kiew,
Moskau, Washington und Brüssel. Außerdem wird der Frage nachgegangen,
warum Österreich Russland immer etwas näher als andere europäische
Staaten war. Anlässlich des zweiten Jahrestags des russischen
Angriffs beleuchtet die „ZIB WISSEN“ auch das Leben ukrainischer
Flüchtlinge in Österreich und zeigt eine Reportage von Christian
Wehrschütz aus der Ukraine. Durch die Sendung führen Nadja Bernhard
und Tarek Leitner.
Montag, 19. Februar, 23.15 Uhr, ORF 2
„kulturMontag: Kulturkrieg – Kunst als Waffe“
Mit ihrem enormen Widerstandswillen gegen den russischen
Angriffskrieg hat die Ukraine die Welt überrascht. Dabei kommen Kunst
und Kultur eine besondere Bedeutung zu. Denn der Krieg wird auch
geführt als Krieg der Narrative und der Informationen. Sowohl das
ukrainische Nationalgefühl als auch die Kunst ist stärker geworden,
je länger der Krieg dauert. Regisseur Philipp Kohlhöfer begleitet in
der deutsch-ukrainischen Dokumentation „Kulturkrieg – Kunst als
Waffe“ ukrainische Künstler:innen vom Konzertsaal an die Front, vom
Bunker ins Atelier und zeichnet ein eindrucksvolles Bild ihrer Kämpfe
für ihre Kultur und ihr Überleben als Staat. Im Film treten u. a. die
Band BoomBox um Sänger Andriy Khlyvnyuk und sowie Antytila mit
Frontmann Taras Topolia auf. Auch First Lady Olena Selenska spricht
über die Rolle der ukrainischen Kultur in diesem Krieg.
Mittwoch, 21. Februar, 22.30 Uhr, ORF 2
„WELTjournal: Ukraine – Suche nach Nika“
Zwei Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs bleibt die Lage
in der Ukraine verheerend, ein Ende der Kämpfe ist nicht in Sicht.
Das „WELTjournal“ zeigt die berührende Geschichte des ukrainischen
Filmemachers Stas Kapralov, der einen kaum beachteten Aspekt des
Kriegs beleuchtet: das Schicksal der zahllosen Haus- und Zoo-Tiere,
die in den Kriegswirren verloren gegangen sind. Kapralovs eigener
Hund Nika ist seit einem Luftangriff auf Kiew verschwunden. Auf der
Suche nach seinem Hund trifft der Filmemacher auf Menschen, die unter
Einsatz ihres Lebens mitten im Krieg verlassenen Tieren helfen. Etwa
in Europas größtem Tierheim in Fedorivka, auf einer Straußenfarm, in
Pferdeställen oder im Kiewer Zoo, aus dem der Löwe Ruru in einem
abenteuerlichen Transport nach Polen in Sicherheit gebracht wird. Ein
Film über die Rettung von Tieren, der Menschlichkeit und Mitgefühl im
Krieg zeigt.
Mittwoch, 21. Februar, 23.25 Uhr, ORF 2
„WELTjournal+: Russische Oligarchen – mit Putin auf Gedeih und
Verderb“
Seit dem Ukraine-Krieg und den weitreichenden Sanktionen sind
Russlands Oligarchen in Bedrängnis. Die EU hat fast 30 Milliarden
Euro ihres Vermögens eingefroren – in der Hoffnung, dass die
Oligarchen Druck auf Präsident Putin ausüben, den Krieg zu beenden.
Doch es ist unklar, wie groß der Einfluss der Oligarchen auf Putin
tatsächlich ist. „WELTjournal+“ zeigt, wie russische Oligarchen
versuchen, ihre Vermögen, Luxus-Residenzen und Mega-Yachten vor den
EU-Sanktionen in Sicherheit zu bringen. Die Oligarchen gelten als
Vasallen in Putins Macht-System: Grenzenlose Loyalität wird belohnt,
doch wer das System in Frage stellt oder gar ausschert, dem droht der
Tod. Um die 15 Oligarchen sind bereits auf verdächtige Weise ums
Leben gekommen.
Freitag, 23. Februar, 22.50 Uhr, ORF1
„United for Ukraine – Das Solidaritätskonzert aus der Wiener
Stadthalle“
Anlässlich des zweiten Jahrestags des Kriegs in der Ukraine spielen
österreichische und ukrainische Pop-Acts am 21. Februar 2024
gemeinsam ein Konzert für NACHBAR IN NOT in der Wiener Stadthalle.
Ganz im Zeichen der Solidarität treten aus Österreich Thorsteinn
Einarsson, King & Potter, Ina Regen, Alle Achtung und Anna-Sophie
sowie aus der Ukraine Jamala, Zlata Ognevich und Tina Karol auf. Auch
die Moderation teilen sich Österreich und die Ukraine in Form von
Lukas Schweighofer und Darya Tregubova. ORF 1 zeigt die Highlights
dieses besonderen Konzertabends.
Fünfteiliger ORF-III-Themenabend am Samstag, 24. Februar, ab 20.15
Uhr
Mit fünf „zeit.geschichte“-Sendungen widmet sich ein
ORF-III-Themenabend dem tragischen Anlass: Zunächst beleuchtet
ORF-Korrespondent Christian Wehrschütz in der Neuproduktion „Bye, bye
Russland – Der steinige Marsch der Ukraine zur EU“ (20.15 Uhr) die
Entwicklung der Ukraine, die das Land seit der Erklärung seiner
Unabhängigkeit vor 33 Jahren zwischen russischem Hegemoniestreben und
langjähriger westlicher Indifferenz durchgemacht hat. Danach sprechen
Historiker und Zeitzeugen in der Dokumentation „Ukraine – Geschichte
im Schatten Russlands“ (21.05 Uhr) über die Historie der Ukraine, die
Wurzeln ihrer Entstehung und ihre schwierige Beziehung zu Russland.
Die ORF-III-Produktion „Die Krim – Geschichte einer umkämpften
Halbinsel“ (21.55 Uhr) thematisiert anschließend den Weg der
Halbinsel Krim von der Heimat der Tataren bis zur Übernahme durch
Russland. Die zweiteilige Dokumentation „Drei Stacheln im russischen
Fleisch – Litauen, Lettland, Estland“ (22.45 Uhr, 23.35 Uhr)
beschließt den ORF-III-Schwerpunktabend und zeigt anhand von
Archivaufnahmen, selbst gedrehtem Material sowie Gesprächen mit
Expertinnen und Experten die Entwicklung dieser drei baltischen
Länder, die durch den Angriffskrieg auf die Ukraine wieder in den
Fokus der Weltpolitik gerückt sind.
Ukraine-Schwerpunkt in den ORF-Radios
Ab Montag, dem 19. Februar, sind in den Ö1-„Journalen“ Reportagen der
Ukraine-Korrespondentin Daniela Prugger zu hören. Das „Europajournal“
(23. Februar, 18.25 Uhr) mit Markus Müller kommt aus Lettland und
auch „Im Journal zu Gast“ (24. Februar) steht im Zeichen von zwei
Jahren Ukraine-Krieg.
In der „Ö1 Jazznacht“ (22.40 Uhr) am Samstag, dem 24. Februar, ist u.
a. eine Konzertaufnahme aus dem ORF RadioKulturhaus zu hören. Der aus
Tirol stammende Gitarrist Martin Philadelphy präsentierte dort sein
aktuelles Album „Woina“ – eine Vertonung des gleichnamigen Gedichts
des Autors Thomas Nyx. „Woina“, das russische Wort für Krieg, ist
Inspiration für elf aussagekräftigen Szenen, welche die
weitreichenden Folgen des verheerenden Kriegs, der zurzeit auf
europäischem Boden stattfindet, klanglich darstellen. Martin
Philadelphy hat in der Auseinandersetzung mit dem Thema ein
beeindruckendes Stück Programmmusik für Gitarre und Stimme entworfen.
Am Mittwoch, dem 28. Februar, liest Evamaria Salcher in „Sound Art:
Lyrik heute“ (23.03 Uhr) Gedichte aus Anja Utlers Werk „Es beginnt“.
Die Dichterin, Übersetzerin und Essayistin hat Russlands
Angriffskrieg auf die Ukraine zum Anlass für einen „Trauerrefrain“
genommen. In ihren kurzen Gedichten zeigt sie, wie sich der Alltag im
Eindruck des Kriegsgeschehens verändert hat, zu welcher Sprache wir
angesichts des Verlusts „von Lebewesen, von Bewohnbarkeit und
Gerechtigkeit“ noch finden können. Ihre erste Zeile macht sie zu
einem Ritual, sie lautet „Es beginnt der Tag“. Die Gedichte werden
von einem Essay kontrastiert und erweitert, darin plädiert Utler für
das Erforschen und Integrieren von Gefühlen, denn diese gäben
Auskunft „über die Beziehungen in der Welt“. Utler wurde 1973 in
Deutschland geboren, lebt in Wien und wurde zuletzt mit dem
Ernst-Jandl-Preis für Lyrik ausgezeichnet.
Berichterstattung im ORF.at-Netzwerk und im ORF TELETEXT
Der Ukraine-Krieg steht in ORF.at seit zwei Jahren im Mittelpunkt der
Berichterstattung: Der ORF informierte im Rahmen seiner
Online-Überblicksberichterstattung seit dem Angriff Russlands über
den Krieg selbst sowie auch über seine politischen, wirtschaftlichen
und humanitären Folgen. Aus Anlass des Kriegsbeginns vor zwei Jahren
widmet sich ORF.at in der tagesaktuellen Berichterstattung der
Entwicklung des Kriegsgeschehens in der Ukraine, im Fokus steht aber
auch die prekäre humanitäre Situation im Land. Ebenso beleuchtet
ORF.at die internationalen politischen Entwicklungen und Debatten und
die geopolitischen Implikationen des Krieges. Seit Beginn des Kriegs
stellt der ORF außerdem laufend umfassende Streams der
ORF-TV-Berichterstattung bereit. Die Sendungen und Beiträge des
aktuellen TV-Schwerpunkts werden als Live-Stream via ORF-TVthek und
im Rahmen eines Video-on-Demand-Schwerpunkts auf ORF ON und in der
ORF-TVthek-App zur Verfügung gestellt (sofern entsprechende
Online-Lizenzrechte vorhanden sind). Auch der ORF TELETEXT erinnert –
zusätzlich zu seiner seit zwei Jahren laufenden täglichen
Berichterstattung (eigene Rubrik im Bereich Politik International) –
ausführlich an den Kriegsausbruch, seine Ursachen und Folgen.
Der ORF unterstützt NACHBAR IN NOT seit dem Start der Hilfsaktion in
all seinen Medien – Fernsehen, Radio, ORF.at, TELETEXT sowie in allen
neun Landesstudios – und macht auf die Spendenaktion aufmerksam.
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