- 30.01.2024, 10:38:12
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„Einfache Lösungen. Wohin führt Populismus?“: „WeltWeit“ am 2. Februar um 21.20 Uhr in ORF 2
Im neuen ORF-Korrespondentenmagazin berichten diesmal Ernst Gelegs, Patrick Hafner und Benedict Feichtner aus Ungarn, Finnland und Polen
Utl.: Im neuen ORF-Korrespondentenmagazin berichten diesmal Ernst
Gelegs, Patrick Hafner und Benedict Feichtner aus Ungarn,
Finnland und Polen =
Wien (OTS) - „Krisenmodus“ wurde zum Wort des Jahres 2023 gewählt.
Die Begründung: Angesichts der Vielzahl gleichzeitiger Krisen sei der
Ausnahmezustand zum Dauerzustand geworden. Wer hat nicht längst den
Überblick verloren bei all den Krisen? Der Wunsch nach einfachen
Erklärungen ist groß. Doch kann es auf komplexe Fragen eine simple
Antwort geben? Diese extreme Vereinfachung der Realität ist es, die
den Populismus so gefährlich macht, sagen Fachlaute. Das Denken in
Gegensätzen polarisiert die politische Debatte, zerstört die
Meinungsvielfalt und das Miteinander. Demokratie und
Rechtsstaatlichkeit kommen unter Druck. Was passiert mit Ländern, die
von Populisten regiert werden, und welche Folgen hat das für die
Menschen, die dort leben? Für das neue ORF-Korrespondentenmagazin
„WeltWeit“ zum Thema „Einfache Lösungen. Wohin führt Populismus?“
sind Ernst Gelegs, Patrick Hafner und Benedict Feichtner am Freitag,
dem 2. Februar 2024, um 21.20 Uhr in ORF 2 in Ungarn, Finnland und
Polen unterwegs auf der Suche nach den Ursachen für die Probleme und
möglichen Lösungen.
Korrespondent Ernst Gelegs zeigt, wie sehr die Menschen in Ungarn
manipuliert werden. 80 Prozent der Medien verbreiten nur
Regierungspropaganda. Kritiker:nnen werden öffentlich diffamiert, wie
die Studentin Blanka Nagy, die Opfer einer Hetzkampagne wurde, weil
sie Orbán kritisiert hatte. Der Medienunternehmer Zoltán Varga wurde
unter Druck gesetzt und bespitzelt, weil er sich nicht auf Linie
bringen lassen wollte. Die Rechtspopulisten unter Ministerpräsident
Viktor Orbán haben die Demokratie im Land systematisch untergraben.
In Finnland sitzen die „Wahren Finnen“ seit den Wahlen im vergangenen
Jahr in der Regierung. Korrespondent Patrick Hafner hat sich die
rechtsnationale Partei genauer angesehen und versucht die Ursachen
für die zahlreichen Skandale rund um rassistische Äußerungen in der
Ministerriege herauszufinden. Und er trifft Menschen wie Jesse Virta,
der die Partei gewählt hat, jetzt aber enttäuscht ist, dass seine
Partei den Abbau der Arbeitnehmerrechte durch den konservativen
Koalitionspartner in der Regierung mitträgt.
Korrespondent Benedict Feichtner war in Polen unterwegs und zeigt
auf, wie schwierig der Weg zurück ist, wenn die rechtsstaatlichen
Prinzipien einmal unterwandert wurden. Nach acht Jahren an der Macht
hat die rechtsnationalistische PiS-Partei die Mehrheit im Parlament
verloren. Der neue Ministerpräsident Donald Tusk versucht jetzt die
Medienfreiheit wiederherzustellen, die Gerichte zu entpolitisieren
und das Land auf EU-Kurs zurückzuführen. Frauenrechtsaktivistin
Aleksandra Magryta hat jetzt wieder Hoffnung – nach Jahren, in denen
ihr Kampf immer gefährlicher und aussichtsloser wurde. Doch nicht
alle sehen den Regierungswechsel positiv, Tusk stößt auch auf viel
Widerstand.
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