- 29.01.2024, 16:26:58
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Selmayr: „Müssen jetzt für die Ukraine Flagge zeigen“
EU-Botschafter Martin Selmayr überreicht dem ukrainischen Botschafter Vasyl Khymynets eine EU-Flagge als Symbol für die Unterstützung auf dem Weg in Richtung EU.

Die enge Verbundenheit zwischen der Europäischen Union und der Ukraine spiegelt sich jetzt auch im Flaggen-Repertoire der ukrainischen Botschaft in Österreich wider: EU-Botschafter Martin Selmayr hat dem ukrainischen Botschafter Vasyl Khymynets am Montag eine EU-Flagge übergeben.
„Obwohl sich die Ukraine seit mehr als 700 Tagen gegen den russischen Angriffskrieg verteidigen muss, führt sie tiefgreifende Reformen durch und macht große Fortschritte auf dem Weg in Richtung EU. Die EU-Staats- und Regierungschefs haben das im Dezember anerkannt, indem sie grünes Licht für die Eröffnung von Beitrittsgesprächen gegeben haben“, sagt Selmayr. „Die Menschen in der Ukraine zeigen uns tagtäglich, was Europa für sie bedeutet, und halten die europäische Fahne hoch. Wir werden ihnen weiterhin felsenfest zur Seite stehen. Gerade jetzt müssen wir für die Ukraine Flagge zeigen.“
Vasyl Khymynets, ukrainischer Botschafter in Österreich, betont: „Die EU-Flagge in der Botschaft der Ukraine ist einerseits ein sichtbares Zeichen der historischen Gerechtigkeit: Die Ukraine und Europa sind wieder zusammen. Diese Gerechtigkeit hat das ukrainische Volk stark und couragiert erkämpft. Und es kämpft weiterhin für die Werte und Freiheit Europas. Andererseits ist die Flagge für uns auch eine Motivation für weitere Reformen und Anstrengungen auf dem Weg zum ersehnten Ziel des ukrainischen Volkes: dem EU-Beitritt.“
Seit Ausbruch des Angriffskrieges hat die EU die Ukraine mit rund 85 Milliarden Euro unterstützt – finanziell, humanitär und militärisch. Die EU-Mitgliedstaaten haben rund vier Millionen Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen. Zudem haben sie einstimmig zwölf Sanktionspakete gegen Russland verabschiedet, um die russische Wirtschaft zu schwächen und Putin die Finanzierung des Krieges zu erschweren.
EU-Sondergipfel am 1. Februar
Am kommenden Donnerstag (1. Februar) trifft der Europäische Rat in Brüssel zu einer Sondertagung zusammen. Ziel ist es, den Weg freizumachen für ein neues Unterstützungspaket für die Ukraine. „Ich bin zuversichtlich, dass das gelingen wird“, sagt Selmayr. Die Mittel sollen der Ukraine helfen, sich gegen die russische Aggression zu verteidigen, und die wirtschaftliche Erholung, den Wiederaufbau und die Modernisierung des Landes voranzutreiben.
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