- 29.01.2024, 11:47:39
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„Wieviel Zeit bleibt der Welt?“: „kreuz und quer“-Zweiteiler über die „Doomsday Clock“
Am 30. Jänner ab 22.35 Uhr in ORF 2
Utl.: Am 30. Jänner ab 22.35 Uhr in ORF 2 =
Wien (OTS) - Große Medienaufmerksamkeit war dieser Meldung gewiss:
Wissenschafter und Wissenschafterinnen belassen die symbolische Zeit
bis zum Untergang der Erde im zweiten Jahr in Folge bei 90 Sekunden.
Das hat die US-Non-Profit-Organisation „Bulletin of the Atomic
Scientists“ erst kürzlich in Washington mitgeteilt. Der „kreuz und
quer“-Zweiteiler „Wieviel Zeit bleibt der Welt?“ von Dirk van den
Berg und Pascal Verroust erzählt am Dienstag, dem 30. Jänner 2024, ab
22.35 Uhr in ORF 2 von dieser „Doomsday Clock“, die mit
wissenschaftlichen Daten eine Uhrzeit in Relation zum nicht
reparierbaren Ende der Menschheit darstellt. Die Kernidee der
Doomsday Clock ähnelt der Idee der religiös-apokalyptischen
Literatur: Wissenschaftliche Daten stellen eine Uhrzeit in Relation
zum nicht reparierbaren Ende der Menschheit und der Welt dar, aus der
wir erkennen sollen, wie nah wir uns mit den selbst gemachten
Bedrohungen (Atomwaffen, Klimawandel, Desinformation) an dieses Ende
gebracht haben. Hinter der auf den ersten Blick düsteren Warnung
steht ihre Überzeugung, dass wir weiterhin an unsere Zukunft glauben
können: Denn von Menschen geschaffenen Probleme können Menschen auch
wieder beheben.
Teil 1:
Nur wenige Tage nach dem Abwurf der Atombomben auf Japan gründeten
Albert Einstein, Robert Oppenheimer und andere Wissenschafter das
„Bulletin of the Atomic Scientists“. Geschockt von der politischen
und militärischen Nutzung ihrer Forschung war es ihr Ziel, die
Öffentlichkeit auf die Bedrohungen für das Überleben der Menschheit
durch Atomwaffen aufmerksam zu machen. Um das zu veranschaulichen,
schuf das Bulletin 1947 die „Doomsday Clock“: eine Weltuntergangsuhr,
deren Zeiger seitdem jedes Jahr neu gestellt werden. Im Jahr 2023
wurde die Uhr auf 90 Sekunden vor Mitternacht gestellt, so nah wie
nie zuvor. Die nukleare Bedrohung ist nicht gebannt, neue Gefahren
sind dazugekommen. Dennoch bleibt das Bulletin optimistisch und
seinem 1945 formulierten Grundsatz treu: „Die Öffentlichkeit in ein
umfassendes Verständnis der wissenschaftlichen, technologischen und
sozialen Probleme einzuführen, die aus menschgemachter Technologie
für die Menschheit resultieren.“ Die Regisseure Dirk van den Berg und
Pascal Verroust analysieren, wie das „Bulletin of the Atomic
Scientists“ an der Schnittstelle von Wissenschaft, Technologie,
Politik und Gesellschaft agiert – und wie es heute wie vor acht
Jahrzehnten notwendig und möglich ist, wissenschaftliche Lösungen
politisch umsetzbar zu machen.
Teil 2:
In Teil zwei fokussiert Dirk van den Berg auf die Folgen des
Klimawandels und fragt, wie viel Zeit der Menschheit angesichts
dieser Herausforderung noch bleibt, den Planeten Erde als
menschenwürdigen Lebensraum – in Frieden und Sicherheit – zu
erhalten. Wie viel Optimismus in dieser Krise angebracht ist und ob
Hoffnung besteht, zeigt Teil 2 des „kreuz und quer“-Zweiteilers
„Wieviel Zeit bleibt der Welt“ ab 23.20 Uhr.
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