- 26.01.2024, 13:24:06
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„Thema“: Josef Fritzl – Verlegung und Aussicht auf Freiheit?
Am 29. Jänner um 21.10 Uhr in ORF 2
Utl.: Am 29. Jänner um 21.10 Uhr in ORF 2 =
Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in „Thema“ am Montag,
dem 29. Jänner 2024, um 21.10 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:
Josef Fritzl – Verlegung und Aussicht auf Freiheit?
Mord durch Unterlassen, Vergewaltigung, Freiheitsberaubung, schwere
Nötigung, Sklaverei und Blutschande – in diesen Punkten wurde Josef
Fritzl im März 2009 zu lebenslanger Haft im Maßnahmenvollzug
verurteilt. Jetzt könnte der 88-Jährige bald in den Normalvollzug
verlegt oder gar auf seine Freilassung vorbereitet werden. In einem
Gutachten heißt es, es gehe keine Gefahr mehr von ihm aus. Eine
Demenzerkrankung soll neben seinem Alter eine Rolle spielen. „Bei
solchen Entscheidungen werden die Opfer oft vergessen“, sagt die
Opferanwältin Sonja Aziz. „Ich weiß, welche Angst viele meiner
Klientinnen davor haben, dass die Täter entlassen werden.“ Eva
Kordesch und Pia Bichara berichten.
Gendern – Warum die Emotionen hochgehen
„Sobald es bei uns zu Hause ums Gendern geht, verhärten sich die
Fronten und es kracht“, sagt die 25-jährige Volksschullehrerin Maria
Wilhelm aus Wien. Kaum ein Thema scheint die Österreicherinnen und
Österreicher derzeit so aufzuregen wie das Gendern. In Umfragen sagen
60 Prozent der Befragten, dass sie gegen die Verwendung von
gendergerechter Sprache in der Verwaltung sind. Lassen sich mit einem
Genderverbot Wählerstimmen lukrieren, obwohl es in Österreich derzeit
viele andere Probleme gibt? Christoph Feurstein, Leon
Hoffmann-Ostenhof und Oliver Rubenthaler haben sich für „Thema“ auf
dem Land und in der Stadt umgehört.
Fühlende Prothesen
„Endlich habe ich wieder einen Arm, den ich nutzen kann, im Vergleich
zu vorher, als er wie tot war!“ Riccardo Cardani zeigt sich
begeistert. Der italienische Profi-Snowboarder ließ sich seine
gelähmte, funktionslose, schmerzende Hand amputieren, um seinen Sport
besser ausüben zu können. Der plastische Chirurg Alexander Gardetto
aus Brixen hat eine spezielle Operationstechnik entwickelt: „Bei der
Amputation schneiden wir nicht einfach nur die Hand weg, sondern
leiten die Nerven so um, dass der Patient seine künstliche Hand
spürt.“ Der Südtiroler Arzt arbeitet mit einer Wiener
Medizintechnik-Firma zusammen, die bionische Prothesen zu fühlenden
Körperteilen weiterentwickelt. Eine „Thema“-Reportage von Sylvia
Unterdorfer.
Die Höhen, Tiefen und Hoppalas des Herrn Lugner
„Mein Arzt hat gesagt, ich soll immer lustig sein und fröhlich.
Alles, was negativ ist, vergiss“, meint der 91-jährige Baumeister
Richard „Mörtel“ Lugner. Für den heurigen Opernball präsentiert er
Priscilla Presley, die ehemalige Frau von Elvis, als seinen Gast.
Seit mehr als 30 Jahren lädt Richard Lugner Stars und Sternchen ein.
Von Schauspielerin Sophia Loren über Sängerin Grace Jones bis zur
Milliardärstochter Paris Hilton. Sie alle werden gut bezahlt,
schaffen durch Autogrammstunden und Auftritte ein mediales
Blitzlichtgewitter und bringen Lugner Werbung in Millionenhöhe.
Susanne Kainberger trifft für „Thema“ den wohl berühmtesten
Baumeister des Landes, der immer wieder angefeindet und belächelt
wurde, aber dennoch fixer Bestandteil des Wiener Opernballs ist.
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