- 24.01.2024, 08:51:42
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Polaschek: "Wert der Arbeit, die Elementarpädagoginnen und -pädagogen tagtäglich leisten, kann nicht hoch genug geschätzt werden"
Elementarpädagogik – ein Handlungsfeld mit vielen Akteurinnen und Akteuren, das gemeinsam bearbeitet werden muss
Utl.: Elementarpädagogik – ein Handlungsfeld mit vielen Akteurinnen
und Akteuren, das gemeinsam bearbeitet werden muss =
Wien (OTS) - Eine Studie des öibf und der Universität Klagenfurt, die
im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und
Forschung (BMBWF) erstellt wurde, macht die bundesweiten
Rahmenbedingungen und den Personalbedarf im Bereich der
Elementarpädagogik deutlich. Demnach werden mit verbesserter
Strukturqualität bis zum Jahr 2030 voraussichtlich rund 20.200
qualifizierte Fachkräfte fehlen.
Das BMBWF hat auf die prekäre Personalsituation bereits frühzeitig
reagiert und zahlreiche Quereinstiegsmodelle in das Berufsfeld
ermöglicht. So starteten im Wintersemester 2023/24 zwei neue
Ausbildungswege: der Hochschullehrgang „Quereinstieg
Elementarpädagogik“ an den Pädagogischen Hochschulen und der
bundesweite Universitätslehrgang „Elementar+“ an der Universität
Graz. Während der Hochschullehrgang im Umfang von 120 ECTS es
Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen aller Studienrichtungen
ermöglicht, rasch als gruppenführende Pädagoginnen und Pädagogen
tätig werden zu können, richtet sich der Universitätslehrgang in
erster Linie an bereits im elementaren Bildungsbereich tätige
Personen, die sich höher qualifizieren möchten, um als
gruppenführende Elementarpädagoginnen und Elementarpädagogen arbeiten
zu können. Darüber hinaus hat das BMBWF in den letzten Jahren auch
eine Ausbildungsinitiative an den Kollegs für Elementarpädagogik
durchgeführt und arbeitet laufend an weiteren Maßnahmen zur
Attraktivierung des Berufsfelds. So wurde beispielsweise kürzlich die
Online-Toolbox „Selbstfürsorge und Teamresilienz“ veröffentlicht, die
Fachkräfte in elementaren Bildungsinstitutionen in ihrer persönlichen
Entwicklung und im Umgang mit Belastungen des pädagogischen Alltags
unterstützt und damit dazu beitragen soll, dass Fachkräfte
langfristig im Beruf verbleiben.
Aufgrund der großen Zersplitterung der Zuständigkeiten in diesem
Bereich können nachhaltige Lösungen nur gemeinsam mit allen
relevanten Akteurinnen und Akteuren gelingen. Gemeinsam mit Bund,
Ländern, Gemeinden, Interessenvertretungen, Vertreterinnen und
Vertretern der Berufsgruppe und aus Wissenschaft und Forschung und
sowie aus dem Bereich der Aus-, Fort- und Weiterbildung und mit
UNICEF sowie der Europäischen Kommission wird im Rahmen eines
zweijährigen TSI-Projekts (Instrument für technische Unterstützung)
aktuell an bundesweiten qualitativen Verbesserungen gearbeitet.
Bundesminister Polaschek: „Mit diesem Projekt unterstützt die
Europäische Union Österreich dabei, die Rahmenbedingungen in der
Elementarpädagogik zu verbessern und dem Personalmangel durch
gezielte Reformen entgegenzutreten. Wir wollen aufzeigen, was für ein
wertvolles und schönes Berufsfeld die Elementarpädagogik ist und die
Arbeitsbedingungen langfristig verbessern.“
Im Herbst 2023 wurde außerdem die vom BMBWF gestartete, erfolgreiche
Kampagne „Klasse Job“ auf die Elementarpädagogik ausgeweitet, um
Interessierten die Möglichkeit zu bieten, sich über die neun
Ausbildungswege in die Elementarpädagogik zu informieren:
https://xn--elementarpdagogik-zqb.klassejob.at/
Nähere Informationen zu den angeführten Maßnahmen finden sich unter:
https://www.bmbwf.gv.at/Themen/ep.html
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