• 19.01.2024, 15:15:02
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ÖGB begrüßt Maßnahmenplan von Justizministerin Zadic gegen Bilanzsäumigkeit

Mehr Transparenz in Zukunft nötig, damit Bilanz-Verschleierungen kein Geschäftsmodell bleiben

Wien (OTS) - 

„Die Insolvenzen in der Signa-Gruppe zeigen uns klar, dass Gesetzeslücken so lange nicht auffallen, bis sie jemand ausnützt und Schaden verursacht. Das Finanzdesaster brachte die gröbsten Lücken ans Tageslicht und eine Lehre, die wir daraus ziehen müssen, ist, dass Bilanz-Verschleierung kein Geschäftsmodell sein darf“, so ÖGB Bundesgeschäftsführerin Ingrid Reischl.

Reischl signalisiert daher Unterstützung des ÖGB für die jetzt vorgelegten Pläne von Justizministerin Alma Zadic im Falle von Bilanzsäumigkeit von Unternehmen: „Nur deutlich spürbare Strafen können gewährleisten, dass Unternehmen ihren gesetzlichen Offenlegungspflichten nachkommen."

Auch die Zusammenrechnungspflicht für Holdinggesellschaften ist ein wichtiger Schritt zur Transparenz, betont die Gewerkschafterin: „Eine Konstruktion wie die Signa Holding darf in Zukunft keine „kleine GmbH“ mit reduzierter Berichtspflicht sein.“

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