• 15.01.2024, 13:14:57
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  • OTS0086

2023 war ein Rekordjahr für Niederösterreich Bahnen

LH-Stv Landbauer: „Die Mobilitätsoffensive wirkt“

Utl.: LH-Stv Landbauer: „Die Mobilitätsoffensive wirkt“ =

St. Pölten (OTS) - LH-Stellvertreter Udo Landbauer und
Niederösterreich Bahnen Geschäftsführerin Barbara Komarek gaben
heute, Montag, bei der Betriebsstätte Alpenbahnhof in St. Pölten
einen Rückblick auf die Fahrgastzahlen 2023 und präsentierten die
Höhepunkte des Jahres 2024 der Niederösterreich Bahnen. Sie sprachen
dabei vom fahrgaststärksten Jahr der Firmengeschichte.

Eine „äußerst erfreuliche Leistungsbilanz“ zog LH-Stellvertreter Udo
Landbauer für das Jahr 2023: „Familienfreundlichkeit und hohe
Lebensqualität sind essenziell für das Wohlbefinden der
Niederösterreicher. Da spielen die Niederösterreich Bahnen eine ganz
wesentliche und tragende Rolle mit ihren sechs Bahnen und zwei
Bergbahnen. Sie sind ein wesentlicher Faktor mit denen wir unseren
Landsleuten einen bedarfsorientierten Angebotsmix aus Alltags- und
Freizeitverkehr bieten können und wo wir ganz bewusst auf Sicherheit,
Zuverlässigkeit und Komfort setzen.“ Er sei sehr stolz darauf, dass
das Jahr 2023 das erfolgreichste und fahrgaststärkste Jahr in der
Geschichte der Niederösterreich Bahnen gewesen sei: „Wir sehen sehr
eindrucksvoll, dass die Mobilitätsoffensive wirkt. Familien, Pendler
und auch Schüler sollen in Niederösterreich das beste Angebot
vorfinden.“ Man hebe mit der Mobilitätsoffensive den Öffentlichen
Verkehr in Niederösterreich auf eine neue Ebene und biete mehr Züge,
schnellere Verbindungen, moderne Bahnhöfe und bessere Angebote.

Das Land Niederösterreich habe laut Landbauer seit der Übernahme der
Niederösterreich Bahnen im Jahr 2010 rund 258 Millionen Euro
investiert: „Auch im heurigen Jahr investieren wir wieder mehr als 30
Millionen Euro in die sechs Bahnen und zwei Seilbahnen. Denn nur wer
investiert, kann das Angebot laufend verbessern und auf die
Bedürfnisse der Niederösterreicher abstimmen.“ Diese Investitionen
seien wichtig und notwendig, denn regionale Bahnen seien Lebensadern,
Impulsgeber und lösen Wertschöpfung aus. „Jeder Euro, der in den
laufenden Betrieb der Niederösterreich Bahnen fließt, generiert 3,8
Euro. Jeder Euro an Investitionen löst knapp einen weiteren Euro in
anderen Sektoren der Wirtschaft aus“, unterstrich er. Der beste
Beweis dafür, dass man mit den Niederösterreich Bahnen auf dem besten
Weg sei, „sind die Fahrgastzahlen für das Jahr 2023.“ Die
Mariazellerbahn verzeichne mit 706.000 Fahrgästen ein Plus von 14,1
Prozent gegenüber dem Vorjahr, die Citybahn Waidhofen mit 208.300
Fahrgästen ein Plus 14,2 Prozent, die Wachaubahn mit 57.900
Fahrgästen ein Plus von 35,9 Prozent und die Schneebergbahn mit
215.500 Fahrgästen ein Plus von 29,6 Prozent. In Summe habe man 2023
mit den sechs Bahnen und den zwei Seilbahnen 1,34 Millionen Fahrgäste
transportiert. „Das ist ein sagenhaftes Plus von 16,1 Prozent im
Vergleich zum Vorjahr 2022. Wir sehen auch ein Plus von 13,2 Prozent
zum bisher erfolgreichsten Geschäftsjahr, nämlich dem Jahr 2019“, so
der LH-Stellvertreter, der abschließend meinte: „Die Niederösterreich
Bahnen sind ein Vorzeigebetrieb.“

Niederösterreich Bahnen Geschäftsführerin Barbara Komarek sagte, dass
sie seit fünf Jahren jährlich einen Rückblick auf das abgelaufene
Jahr und einen Ausblick auf das neue Jahr gebe: „Diese fünf Jahre
waren sehr turbulent. 2019 war das bisher beste Geschäftsjahr mit
1,187 Millionen Fahrgästen, dann folgten die zwei sehr schwierigen
Corona-Pandemie Jahre, in denen wir aber nur einen sehr moderaten
Fahrgastrückgang erleben mussten. 2022 folgte die rasche Rückkehr an
das Vorkrisenniveau und jetzt 2023 ein Rekordjahr in der
Unternehmensgeschichte. Mich freut ganz besonders, dass alle unsere
Bahnen und Seilbahnen Anteil an diesen Erfolgszahlen haben. Die
Schallmauer von 200.000 Fahrgästen auf der Schneebergbahn zu
überschreiten, war ein ganz besonderes Erlebnis für uns. Ebenso die
Schallmauer von 700.000 auf der Mariazellerbahn. Bei den kleineren
Bahnen sieht man exorbitante Zuwachsraten – etwa beim Reblausexpress
mit erstmals über 30.000 Fahrgästen (+47,5%) genauso bei unseren
Seilbahnbetrieben. Auch die Schneeberg Sesselbahn hat ein Plus von
2,6 Prozent bei den Fahrgästen erwirtschaften können. Bei der
Waldviertelbahn haben wir ebenfalls ein Plus von 10,9 Prozent“, so
Komarek. Ein besonderes Geschäftsjahr hatte die Gemeindealpe
Mitterbach, hier sei aufgrund der Erneuerung der Seilbahnsteuerung
eine mehrmonatige Betriebssperre notwendig gewesen, was sich auch auf
die Fahrgastzahlen niedergeschlagen habe (-6,8 Prozent, 68.800
Fahrgäste). Laut Komarek hätten es die Niederösterreich Bahnen
verstanden, den Megatrend zum Öffentlichen Verkehr in Alltag und
Freizeit sehr gut zu nutzen. Zugleich habe man auf die bewährten
Erfolgsfaktoren wie Dienstleistungsorientierung, konsequente
Umsetzung der Markenstrategie sowie die Kooperation mit den Regionen,
Gemeinden, Vereinen und Organisationen vor Ort gesetzt.

Das Jahr 2024 bringe laut der Geschäftsführerin unter anderem bei der
Mariazellerbahn im Dezember mit dem Halbstundentakt von St. Pölten
nach Kirchberg/Pielach einen „Quantensprung“. Auf der Mariazellerbahn
gibt es darüber hinaus künftig samstags, sonntags und feiertags mit
Abfahrt um 8.05 vom Hauptbahnhof St. Pölten einen Expresszug. Für
Freizeitgäste werden auf allen Bahnen Themenfahrten wie
Mondscheinfahrten, Sternschnuppenfahrt oder Adventfahrten angeboten.
Weitere Projekte seien Umbauarbeiten an den Bahnhöfen Mariazell und
Spitz sowie umfangreiche Bauarbeiten an der Schneebergbahn.

Weitere Informationen: Katharina Heider-Fischer, MSc., Kommunikation
Niederösterreich Bahnen, Telefon: +43/2742 360 990-1311, Mobil:
+43/676 566 24 53 E-Mail: [email protected]

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