• 15.01.2024, 11:28:44
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ORF-1-Doku-Abend zur „Faszination Kitzbühel“ am 17. Jänner: „Dok 1: Die stillen Helden der Streif“ und „Kitzbühel und die Deutschen“

Danach: „Das Leben ist schön – Im Alpendorf“ zum Wintersport-Hotspot im Salzburger St. Johann im Pongau

Utl.: Danach: „Das Leben ist schön – Im Alpendorf“ zum
Wintersport-Hotspot im Salzburger St. Johann im Pongau =

Wien (OTS) - Sie wird als die schwierigste Abfahrts-Rennstrecke der
Welt bezeichnet – die Streif in Kitzbühel. Jährlich pilgern
Zehntausende Fans in den kleinen Tiroler Ort, um die Ski-Stars live
bewundern zu können. Unzählige Promis genießen Partys mit Champagner
und Kaviar und bei der ORF-Übertragung zittern Millionen Menschen
mit. (Alle Infos zu den ORF-Übertragungen Kitzbühel 2024 sind unter
presse.ORF.at abrufbar.) Aber wer ist eigentlich dafür
verantwortlich, dass das Spektakel zu dem wird, was es ist? In „Dok
1: Die stillen Helden der Streif“ blickt Lisa Gadenstätter am
Mittwoch, dem 17. Jänner 2024, um 20.15 Uhr in ORF 1 hinter die
Kulissen der Gams-Stadt und widmet sich jenen Menschen, die oft in
monatelanger Vorarbeit das Megaevent auf die Beine stellen. Um 21.05
Uhr steht in „Kitzbühel und die Deutschen“ die komplizierte Beziehung
von Teilzeit-Zuzüglern und Einheimischen im Mittelpunkt der
Dokumentation. Um 21.55 Uhr taucht „Das Leben ist schön – Im
Alpendorf“ ins turbulente Geschehen Salzburgs ein und zeigt eine
unterhaltsame Momentaufnahme, quer durch eine moderne, aber
authentische Wintersport-Destination.

„Dok 1: Die stillen Helden der Streif“ mit Lisa Gadenstätter um 20.15
Uhr

Um hautnah zu erfahren, was alles nötig ist, um aus der Ski-Abfahrt
die berühmt-berüchtigte Streif zu machen, hat sich Lisa Gadenstätter
eine besondere Aktion ausgedacht – sie begeht die Streif, von unten
nach oben. Gemeinsam mit Streif-Pistenchef Herbert Hauser kämpft sie
sich bergauf – 3,312 Kilometer und 860 Höhenmeter. Wird sie über die
Mausefalle mit 85 Prozent Gefälle überhaupt hinaufkommen? Bevor es
losgeht, wird Lisa Gadenstätter im Sportgeschäft mit speziellen
Steigeisen ausgestattet, damit sie auf der vereisten Piste nicht nach
unten rutscht. Entlang der Strecke, die gerade für das Rennen
vorbereitet wird, trifft sie bereits ein paar stille Heldinnen und
Helden der Streif: Zeitnehmer, Vorläufer, Pistenarbeiter und viele
mehr. Andere stille Helden besucht sie zu Hause oder an ihren
Wirkungsstätten, wie zum Beispiel eine Ärztin aus dem Krankenhaus St.
Johann, die sich extra Urlaub nimmt, um im Akkreditierungsbüro
mitarbeiten zu können. Weiters zeigt ein Landwirt seine geniale Idee,
mit der er erheblich zum Erfolg des Rennens beiträgt. Er hat seine
Güllemaschinen umfunktioniert – in Wasserwerfer, zum Vereisen der
Strecke. Außerdem blickt Lisa Gadenstätter dem Trophäenmacher über
die Schulter, darf selbst eine Gams vergolden, trifft Schüler:innen
der HAK Kitzbühel, die bei den Einlasskontrollen mitarbeiten, und
erfährt, wie viele Kabel notwendig sind, um die Zeitnehmung überhaupt
auf die Beine stellen zu können. Sie erkennt schnell: Die Streif hat
viele stille Heldinnen und Helden. Es sind mehr als tausend Menschen,
die an dem Event mitarbeiten. Stellvertretend für sie holt Lisa
Gadenstätter ein paar von ihnen vor den Vorhang und stellt sie ins
Rampenlicht.

Dokumentation: „Kitzbühel und die Deutschen“ um 21.05 Uhr

Kitzbühel und die Deutschen – man möchte sagen: eine komplizierte
Beziehung. Von München aus ist man in einer Autostunde dort, und
deshalb hat sich die bayerische Nobelwelt den Tiroler Kultskiort
sozusagen zu ihrem „alpinen Vorgarten“ auserkoren. Chalets der
Superklasse prägen heute das Kitzbühler Ortsbild, Häuser, an denen 49
Wochen im Jahr allerdings die Rollläden heruntergelassen sind. Viele
der deutschen Gäste kommen nur rund um das Renn-Wochenende und zur
absoluten Hochsaison. Der Gemeinde scheint dieser Boom recht zu sein
und sie verteidigt die Baugenehmigungen, selbst wenn bei den
Immobilienpreisen Alteingesessene weichen müssen. Doch manche
Einheimische fremdeln mit den Teilzeit-Zuzüglern und sehen den Ort
raumplanerisch auf dem Holzweg. Nina Nierscher hat sich in dieser
ORF-Produktion aus dem Jahr 2020 in Kitzbühel umgehört.

Reportage: „Das Leben ist schön – Im Alpendorf“ um 21.55 Uhr

Der Ortsteil „Alpendorf“ im Salzburger St. Johann im Pongau gilt als
ein Hotspot des heimischen Skitourismus. Hochklassige Hotel- und
Gastronomiebetriebe reihen sich an Skischulen, Après-Ski-Bars und
Liftanlagen. In dieser auf die Wintersaison abgestimmten Welt tummeln
sich zu Berg und Tal höchst unterschiedliche Menschen. Die Sendung
taucht ins turbulente Geschehen ein und spürt inmitten des
florierenden Tourismus auch Orte auf, die schon vor dem
Wintersport-Boom existierten. In „Das Leben ist schön – Im Alpendorf“
suchen Michael Reisecker und sein Team in einer zauberhaften alpinen
Landschaft nach lebensbejahenden und vor Leidenschaft sprühenden
Menschen.

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