• 08.01.2024, 11:41:09
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  • OTS0067

„WELTjournal“-Reportage über das „Ende der Privatsphäre – unsere Daten im Netz“ am 10. Jänner um 22.30 Uhr in ORF 2

Danach „WELTjournal +: Dein Gesicht gehört uns – Gefahren der Gesichtserkennung“

Utl.: Danach „WELTjournal +: Dein Gesicht gehört uns – Gefahren der
Gesichtserkennung“ =

Wien (OTS) - Das „WELTjournal“ zeigt am Mittwoch, dem 10. Jänner
2024, um 22.30 Uhr in ORF 2 die Reportage „Ende der Privatsphäre –
unsere Daten im Netz“. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.05 Uhr die
Dokumentation „Dein Gesicht gehört uns – Gefahren der
Gesichtserkennung“:

WELTjournal: „Ende der Privatsphäre – unsere Daten im Netz“

Internet, Handy und Computer sind zum fixen Bestandteil unseres
Lebens geworden. Wir nutzen sie ständig im Beruf wie im Privatleben –
und sorgen uns oft, dass Behörden, Banken, Versicherungen und
Serviceanbieter zu viele Daten von uns verlangen. Aber auf Social
Media und beim Suchen und Surfen geben wir freiwillig jede Menge
private Details von uns preis – und erlauben großen Privatunternehmen
in den USA, genaue Persönlichkeitsprofile von uns zu erstellen. So
wissen diese Konzerne viel mehr über uns, als uns bewusst ist. Sie
können bereits zukünftige Handlungen vorhersagen und dadurch unsere
Entscheidungen beeinflussen – vom Online-Shopping bis hin zu
politischen Wahlen.
Der Schweizer Journalist Reto Caduff hat sich die Frage gestellt, ob
es überhaupt möglich ist, sich zu schützen und ein Mindestmaß an
Kontrolle über die eigenen Daten im Netz zu behalten. Er kommt in
diesem „WELTjournal“ zu dem Schluss, dass wir als einzelne, aber auch
als Gesellschaft viel mehr darüber nachdenken müssen, wie wir mit
diesem totalen Verlust der Privatsphäre umgehen wollen.

WELTjournal +: „Dein Gesicht gehört uns – Gefahren der
Gesichtserkennung“

Gesichtserkennungsprogramme werden immer ausgefeilter und greifen
zunehmend in unsere Privatsphäre ein. Das in New York ansässige
Technologieunternehmen Clearview AI arbeitet daran, das Gesicht jedes
Menschen auf dem Planeten zu identifizieren. Um die 100 Milliarden
Bilder werden gesammelt, die meisten ohne Wissen oder Zustimmung des
Eigentümers von Social-Media-Plattformen wie Instagram, Facebook oder
LinkedIn genommen – in Europa entgegen der Datenschutzgrundverordnung
der EU. Clearview AI gilt als die zweitgenaueste
Gesichtserkennungsplattform der Welt – nach jener der Kommunistischen
Partei Chinas, die Massenüberwachung in Echtzeit ermöglicht, um die
Bevölkerung zu kontrollieren und abweichende Meinungen zu
unterdrücken. Clearview AI behauptet, sein Gesichtserkennungsprogramm
helfe, Verbrechen aufzuklären, Spionage zu verhindern und die Welt
sicherer zu machen. Aber zu seinen Kunden gehören Diktaturen im Nahen
Osten und seine Verbindungen zur extremen Rechten sowie die Quelle
seiner Finanzierung lassen bei vielen die Alarmglocken schrillen.
„WELTjournal +“ zeigt die Gefahren und Risiken von
Gesichtserkennungsprogrammen: von der totalen Überwachung der
Bevölkerung bis zur Verfolgung Andersdenkender, von der Aufspürung
von Einwanderern ohne Papiere über die Identifizierung von
Demonstranten bei Protesten bis zu folgenschweren Fehlern bei der
Gesichtserkennung.

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