• 29.12.2023, 14:21:19
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  • OTS0061

Information rund um den Jahreswechsel

Wien (OTS) - Die Silvesternacht stellt für die Polizei grundsätzlich
eine große Herausforderung dar. Neben Vorfällen im häuslichen Bereich
ereignen sich vor allem im öffentlichen Bereich zahlreiche Einsätze
unter anderem wegen der Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen.
Darüber hinaus gilt in diesem Jahr aufgrund einer aktuellen
Gefährdungseinschätzung des Verfassungsschutzes sowie der nach wie
vor erhöhten Terrorwarnstufe weiterhin eine allgemein er-höhte
Gefährdung in Österreich.
Wenn also in ganz Wien tausende Menschen auf den Straßen das neue
Jahr feiern, wird die Wiener Polizei mit zivilen und uniformierten
Einsatzkräften mit besonderer Ausrüstung und Langwaffen verstärkt im
Einsatz sein. Bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und
Sicherheit steht vor allem der „Silvesterpfad“ in der Wiener
Innenstadt im Fokus der Polizei. Um diese organisatorisch
weitreichenden Aufgaben zu erfüllen, werden zusätzliche Kräfte aus
den Bundesländern Niederösterreich, Salzburg, Kärnten und Burgenland
unterstützend herangezogen. Die vor Ort erforderlichen
Schutzmaßnahmen er-folgen in enger Abstimmung mit dem Veranstalter.
Durch das von diesem ein-gesetzte Sicherheitspersonal erfolgen
Zutrittskontrollen. Die Landespolizeidirektion Wien ist ermächtig
Durchsuchungskontrollen durchzuführen.
Verordnungen:
Link:
https://www.polizei.gv.at/lpd_docs/2501.pdf
https://www.polizei.gv.at/lpd_docs/2500.pdf
Neben dem sicherheitspolizeilichen Aspekt wird zu Silvester sowie am
Neujahrstag auch die verkehrspolizeiliche Überwachung durch die
Landesver-kehrsabteilung Wien verstärkt durchgeführt. In diesem
Zusammenhang empfiehlt die Polizei grundsätzlich auf öffentliche
Verkehrsmittel umzusteigen.
Pyrotechnik und Feuerwerk:
Zum Jahreswechsel werden im gesamten Wiener Stadtgebiet eine Vielzahl
an Feuerwerksraketen, Knallkörpern und anderer Pyrotechnik von
Privatpersonen gezündet. Das Zünden vieler gängiger Gegenstände (ab
Kategorie F2: Blitzknallkörper, Schweizerkracher, alle Raketen,
Knallfrösche, Sprungräder und andere) ist im Ortsgebiet ausdrücklich
verboten. Darüber hinaus gibt es absolute Verwendungsverbote in der
Nähe von Tankstellen, Kirchen und Kran-kenhäusern.
Die Wiener Polizei appelliert an die Vernunft und warnt ausdrücklich
vor dem Gebrauch nicht zugelassener pyrotechnischer Gegenstände sowie
unsachgemäßer Verwendung von Silvesterfeuerwerk. Die meisten Unfälle
und gefährlichen Vorfälle mit pyrotechnischen Erzeugnissen sind auf
Sorglosigkeit, Unachtsamkeit sowie nicht bestimmungsgemäße oder
missbräuchliche Verwendung zurückzuführen. Besonders die verbotene
und leichtsinnige Handhabung von meist aus dem Ausland besorgter
Pyrotechnik ohne erforderlicher Qualität- und Zulassungskriterien
birgt großes Gefahrenpotential. Bei Verstößen gegen Bestimmungen des
Pyrotechnikgesetzes drohen dem Verwender auch Verwaltungsstrafen bis
zu EUR 3.600,-.

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