- 19.12.2023, 11:18:38
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WELTjournal / WELTjournal +: „Überreichtum – Millionäre fordern Reichensteuer“ und „Unser Platz – Wem gehört die Stadt?“
Am 20. Dezember ab 22.30 Uhr in ORF 2
Utl.: Am 20. Dezember ab 22.30 Uhr in ORF 2 =
Wien (OTS) - „Besteuert uns, die Reichen, und zwar jetzt“, fordern
mehr als 200 Multimillionäre und Milliardäre weltweit. In offenen
Briefen warnen sie vor der gefährlichen Kluft zwischen Arm und Reich
und richten Appelle an die Regierungen, Überreichtum zu besteuern.
Eine Vermögenssteuer für sie, die Reichsten, wäre nicht nur fair,
schreiben sie, sondern würde ermöglichen, die extreme Ungleichheit in
der Gesellschaft zu verringern und öffentliche Dienstleistungen wie
Gesundheitsversorgung, Bildung und den Ausbau der Infrastruktur zu
finanzieren. Das „WELTjournal“ – präsentiert von Christa Hofmann –
zeigt dazu am Mittwoch, dem 20. Dezember 2023, um 22.30 Uhr in ORF 2
die Reportage „Überreichtum – Millionäre fordern Reichensteuer“. Im
„WELTjournal +“ folgt um 23.10 Uhr die Dokumentation „Unser Platz –
Wem gehört die Stadt?“.
WELLTjournal: „Überreichtum – Millionäre fordern Reichensteuer“
„WELTjournal“-Chefin Christa Hofmann hat fünf Multimillionäre
getroffen, die sich seit Jahren für die Besteuerung von Überreichtum
wie dem ihren einsetzen. „Die Öffentlichkeit will es, wir wollen es,
jetzt fehlt nur noch der politische Wille, es umzusetzen“, sagen etwa
die britischen Multimillionäre Julia Davies und Phil White. „Wir
Millionäre können Teil der Lösung sein“, appelliert auch der dänische
Multimillionär Djaffar Shalchi an die Politik. „Der Politik fehlt der
Mut und der Wille, sich gegen Hochvermögende zu positionieren“,
kritisiert die österreichische Millionen-Erbin Marlene Engelhorn das
Fehlen einer Vermögenssteuer. „Es kann nicht sein, dass Arbeit hoch
besteuert wird und Vermögen gar nicht“, sagt auch der deutsche
Multimillionär Sebastian Klein: Er ist gerade dabei, 90 Prozent
seines Vermögens abzugeben und in eine gemeinnützige GesmbH
überzuführen, damit es, wie er sagt, gesellschaftlich sinnvoll
eingesetzt werden kann.
WELTjournal +: „Unser Platz – Wem gehört die Stadt?“
In Europas Städten wird öffentlicher Raum immer knapper. Seit den
1990er Jahren werden Plätze und Straßenzüge, in denen Menschen
einander begegnen, ihre Freizeit verbringen oder Protest artikulieren
können, zunehmend kommerzialisiert und marginalisiert. Private
Investoren eignen sich ganze Stadtviertel an, schränken Zutritt und
Nutzung ein und treiben die Preise in die Höhe. Gemeinden lassen das
geschehen, weil sie selbst die finanziellen Mittel nicht mehr haben,
um den öffentlichen Raum zu gestalten. „WELTjournal +“ beleuchtet die
fortschreitende Privatisierung in London, Berlin sowie Istanbul und
zeigt die wirtschaftlichen wie politischen Interessen hinter dieser
Entwicklung.
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