- 15.12.2023, 11:15:51
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„Orientierung“ über Weihnachten in Betlehem
Am 17. Dezember um 12.30 Uhr in ORF 2
Utl.: Am 17. Dezember um 12.30 Uhr in ORF 2 =
Wien (OTS) - Sandra Szabo präsentiert „Orientierung“ am Sonntag, dem
17. Dezember 2023, um 12.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:
Bitteres Weihnachten: Betlehem im Zeichen des Krieges
Der überlieferte Geburtsort von Jesus Christus, Betlehem im
Westjordanland, lockt zu Weihnachten üblicherweise Massen an
Touristen an. Doch dieses Jahr überschattet der Krieg in Gaza die
Weihnachtsfeiern. Der Zugang zu Betlehem ist wegen Straßensperren der
israelischen Armee stark eingeschränkt. Der wirtschaftliche Druck auf
die Bewohner:innen, die großteils vom Tourismus abhängig sind,
steigt. Die Oberhäupter der christlichen Kirchen in Israel haben
bereits im November festgelegt, dass es wegen des Krieges keine
Weihnachtsdekoration geben soll. Die religiösen Feiern sollen aber in
kleinem Rahmen stattfinden. Tim Cupal und Nikolaus Wildner berichten
aus Betlehem.
Neuer Weihnachtstermin: Ukraine setzt sich von Russland ab
In der Ukraine wird heuer Weihnachten erstmals am 25. Dezember und
nicht, wie in der orthodoxen Kirche üblich, am 6. Jänner gefeiert.
Auch das Fest des Hl. Nikolaus wurde auf den im Westen üblichen 6.
Dezember vorverlegt. Damit setzt sich die Ukraine auch im religiösen
Bereich weiter von Russland ab – aber nicht vollständig. Vollzogen
haben diese Umstellung nur die Orthodoxe Kirche der Ukraine sowie die
mit Rom unierte Griechisch-Katholische Kirche. Beide
Religionsgemeinschaften zählen zu den Trägern der ukrainischen
nationalen Identität. Die kleinere Ukrainisch-Orthodoxe Kirche des
Moskauer Patriarchats hingegen ist beim alten Julianischen Kalender
verblieben. Über die Gründe für die Umstellung und die Reaktion der
Gläubigen berichtet Christian Wehrschütz.
Guatemala: Jugend im Aufbruch
Guatemala gilt als das jüngste Land Lateinamerikas hinsichtlich des
Altersdurchschnitts seiner Bevölkerung. Doch die juristischen Finten,
mit denen die herrschende politische Elite den Amtsantritt des
neugewählten Präsidenten, des linken Systemkritikers und
Anti-Korruptionskandidaten Bernardo Arévalo, verhindern will, hat
viele Jugendliche auf die Straße getrieben. Im ländlichen Bereich
sind es vor allem mangelnde wirtschaftliche Perspektiven, die viele
junge Menschen dazu bringen, sich mit Hilfe von Schleppern auf den
gefährlichen Weg in die USA zu machen. Jene, die ihr Ziel erreichen,
werden häufig wieder abgeschoben. Die Dreikönigsaktion der
Katholischen Jungschar unterstützt mit ihren Spenden Jugendliche,
sich eine Zukunft im eigenen Land aufzubauen. Ein Bericht aus
Guatemala von Alexandra Mantler.
NS-Widerstand im Weihnachtsidyll: Eine Schuttkrippe in Wien
Seit Franz von Assisi vor 800 Jahren die Weihnachtskrippe erfunden
hat, ist sie fixer Bestandteil der weihnachtlichen Tradition,
heutzutage oft als romantisch-kitschiges Versatzstück. Die Pfarre
Schönbrunn-Vorpark im 15. Bezirk in Wien hält eine andere Art der
Krippe lebendig. Ihre sogenannte Schuttkrippe wurde 1949 aus dem
Schutt eines zerbombten Hauses gebaut. Nach der Flüchtlingskrise 2015
hat man die Heilige Familie als Flüchtlingsfamilie gestaltet, die
Hirten und Weisen erhielten die Gestalt von NS-Widerstandskämpfern.
Sandra Szabo berichtet über die Idee hinter einer ungewöhnlichen
Krippe.
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