- 05.12.2023, 14:16:50
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BM Polaschek gratuliert: Heinz Faßmann wird Mitglied der EU-Expertengruppe für Forschung
Größtes transnationales EU-Forschungsprogramm - BM Polaschek: "Heinz Faßmann wird als starke Stimme aus Österreich die Europäische Kommission beraten"
Utl.: Größtes transnationales EU-Forschungsprogramm -
BM Polaschek: "Heinz Faßmann wird als starke Stimme aus
Österreich die Europäische Kommission beraten" =
Wien (OTS) - Europa beginnt über die Nachfolge von Horizon Europe,
dem größten Forschungsrahmenprogramm der Welt, nachzudenken. Die
Europäische Kommission beauftragt eine Gruppe hochrangiger
Persönlichkeiten, Schwerpunkte für das 10. Forschungsrahmenprogramm
der EU vorzuschlagen, das 2028 starten wird.
„Österreich zählt zu den erfolgreichsten Forschungsländern in Europa,
was sich unter anderem daran zeigt, dass bisher rund 850 Mio. Euro
für Forschung aus Horizon Europe für Österreich eingeworben wurden“,
betont Wissenschaftsminister Martin Polaschek. „Für eine exzellente,
aber verhältnismäßig kleine Forschungsnation wie Österreich sind die
europäischen Forschungsprogramme ein wichtiges Sprungbrett für neue
Kooperationen. Europa ist für unsere Hochschulen, aber auch für die
Wirtschaft unverzichtbarer Nährboden für neue Ideen und
Innovationen.“
Das 10. Forschungsrahmenprogramm der EU soll 2028 das derzeit
laufende Horizon Europe ablösen und bis 2034 wissenschaftlich
exzellente, wirtschaftlich relevante und gesellschaftlich wirksame
Forschung fördern. Der hochrangigen Beratungsgruppe unter der Leitung
von Manuel Heitor gehört auch Heinz Faßmann an, Präsident der
Österreichischen Akademie der Wissenschaften. „Ich gratuliere Heinz
Faßmann und freue mich, dass eine starke Stimme aus Österreich die
Europäische Kommission beraten wird.
Derzeit sammelt die Europäische Kommission Daten und Fakten darüber,
was man aus den EU-Forschungsprogrammen der letzten zehn Jahre
(Horizon 2020, Horizon Europe) lernen kann. Zusammen mit den
Empfehlungen der hochrangigen Beratungsgruppe erhofft sich die
Europäische Kommission bis Ende nächsten Jahres viele Anregungen zu
bekommen, um danach bis Mitte 2025 ihren Vorschlag für das 10.
Forschungsrahmenprogramm der EU zu erstellen.
Österreich arbeitet derzeit in einer Task Force des European Research
Area and Innovation Committee (ERAC) mit, die aus der Perspektive der
Mitgliedstaaten über das 10. Forschungsrahmenprogramm der EU
nachdenkt. Bis Sommer 2024 wird ERAC, das Beratungsorgan auf Ebene
der Generaldirektor/inn/en für Forschung und Innovation der EU
Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission unter Ko-Vorsitz von
Marc Lemaitre, Generaldirektor Forschung und Innovation der
Europäischen Kommission und Sektionschefin Barbara Weitgruber,
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, basierend
darauf eine offizielle Position zum 10. Forschungsrahmenprogramm
erarbeiten.
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