- 19.11.2023, 11:33:28
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SPÖ-Zwander: Steigende Kosten für Wohnen und Energie bedrohen Kinder und Familien
Kampagne der SPNÖ für leistbares Wohnen: Wenn Wohnen zum Luxus wird, werden öffentliche Eingriffe zur Pflicht.
Utl.: Kampagne der SPNÖ für leistbares Wohnen: Wenn Wohnen zum Luxus
wird, werden öffentliche Eingriffe zur Pflicht. =
St. Pölten (OTS) - "Für Jugendliche und junge Erwachsene wird es
immer weniger leistbar, zuhause auszuziehen und einen eigenen
Haushalt zu gründen", verweist Landesgeschäftsführer Wolfgang Zwander
auf die massiv gestiegenen Wohnkosten in allen Bezirken
Niederösterreichs: „In Österreich leben über 66 Prozent der Männer
und 57 Prozent der Frauen zwischen 20 und 24 Jahren - laut Statistik
Austria - noch immer „als Kind“ im Elternhaus. Das spricht eine klare
Sprache, nämlich dass diese Bevölkerungsgruppe von der Politik viel
zu oft allein gelassen wird."
Diese Tendenz, so Zwander, sei nicht gut für die Gesellschaft: "Die
Politik muss jungen Menschen die Chance geben, ihr eigenes Leben
aufzubauen. Und Niederösterreich sollte hier nicht das Schlusslicht
sein, sondern mit gutem Beispiel vorangehen. Das sind wir den jungen
Menschen in unserem Land schuldig."
In einer Wohnung in Privat-Vermietung belaufen sich die Monatskosten
günstigenfalls auf 710 Euro im Bezirk Waidhofen/Thaya
(durchschnittliche Wohnungsgröße laut Statistik Austria von 80,5
Quadratmeter inkl. Betriebskosten, Anm.). In Mödling, dem teuersten
Wohnbezirk, muss man schon 1.116 Euro für eine solche Wohnung
bezahlen.
Gegenüber 2021 hat die Belastung der Geldbörsen der Mieterinnen und
Mieter in diesem Wohn-Segment in Mödling um 11,4 Prozent zugenommen.
Durchschnittlich mussten die Niederösterreicherinnen und
Niederösterreicher einen Anstieg von ca. 4,2 Prozent von 2021 auf
2022 hinnehmen.
"Auch die Energie-Tarife sind weit langsamer im Sinken begriffen, als
der derzeitige Marktpreis vermuten ließe. Doch anstatt dieses Dilemma
für die Kundinnen und Kunden zu lösen, schafft die EVN einen neuen
Vorstandsposten mit einer Gage von knapp 600.000 Euro", kritisiert
Landesgeschäftsführer Zwander.
„Während sich die Menschen die Nachzahlungen für den
Landesenergieversorger kaum noch leisten können, gönnt sich das
Unternehmen einen hoch bezahlten neuen Vorstand“, weist Zwander noch
einmal auf die laufende Petition der SPÖ NÖ unter
https://noe.spoe.at/luxusgage - mit bereits etwa 1.000 Unterschriften
- zum Thema hin.
Zwander berichtet weiter, dass die SPÖ NÖ dazu in den vergangenen
Wochen eine Informationskampagne in allen Bezirken durchgeführt habe.
Bei tausenden Bürger-Kontakten konnten dabei 35.000
Informations-Postkarten zur Verteilung gebracht werden. Zwander
abschließend: „Wir werden nicht ruhen, ehe es in Niederösterreich
spürbare Verbesserungen bei den Kosten für Wohnen und Energie gibt.
Darauf können sich die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher
verlassen.“
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