- 17.11.2023, 13:53:24
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Forschungskooperation NÖ – Wien und „Forschungsheurige“
LH-Stv. Pernkopf: Stärkung des Wissenschaftsstandortes und der Wissenschaft insgesamt
Utl.: LH-Stv. Pernkopf: Stärkung des Wissenschaftsstandortes und der
Wissenschaft insgesamt =
St. Pölten (OTS/NLK) - Im Rahmen des gemeinsamen Bekenntnisses von
Niederösterreich und Wien zu Wissenschaft und Forschung seien beide
Bundesländer gemeinsam mit Oberösterreich auch Spitzenreiter bei der
Finanzierung dieser Sparten, sagte LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf am
heutigen Freitag beim Heurigen Mayer am Pfarrplatz in Wien, wo er
gemeinsam mit Dr. Michael Häupl, dem Präsidenten des Wiener
Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF),
WWTF-Geschäftsführer Dr. Michael Stampfer und Univ.-Prof. Dr. Markus
Hengstschläger die Verlängerung und Ausweitung der
Forschungskooperation zwischen Niederösterreich und Wien sowie das
Projekt „Wissenschaft beim Heurigen“ präsentierte.
„Das Wissen kennt keine Grenzen, und auch die Wissenschaft soll nicht
an Grenzen stoßen, schon gar nicht an Landesgrenzen“, unterstrich
Pernkopf und erinnerte an die Kooperationen Niederösterreichs mit
Wiener Universitäten, in deren Rahmen aktuell 400 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter der Wiener Universitäten in Niederösterreich an
Außenstellen der BOKU, der TU, der VetMed, am IFA Tulln, im
WasserCluster Lunz, der Vogelwarte Seebarn, der VetFarm im
Triestingtal etc. tätig seien.
Der nächste Schritt nach diesen Universitäts-Kooperationen sei eine
gemeinsame Forschungsförderung gewesen, die jetzt verlängert und
erweitert werde, fuhr Pernkopf fort: „Blau-gelbe
Wissenschaftseinrichtungen können sich mit 20 bis 49 Prozent an
WWTF-Projekten beteiligen, wobei das Land Niederösterreich den
finanziellen Anteil dieser Einrichtungen übernimmt. Wir stellen dafür
jährlich eine Million Euro zur Verfügung, von dem bisherigen
Gesamtfördervolumen von knapp 6 Millionen Euro sind ca. 2,1 Millionen
Euro auf Niederösterreich entfallen“. Diese Zusammenarbeit werde
nunmehr nicht nur für ein Jahr, sondern bis 30. November 2025
erweitert, kündigte der LHStv. an: „Damit stärken wir den gemeinsamen
Wirtschaftsstandort und die Wissenschaft insgesamt“.
Als zweiten Punkt kündigte Pernkopf die Abhaltung von
„Forschungsheurigen“ an, um die Wissenschaft zu den Menschen zu
bringen: „Durchs Reden kommen die Leute zusammen. Warum also nicht
bei einem anregenden Glas Wein mit und über die Wissenschaft
plaudern?“. Gestartet wird Wissenschaft beim Heurigen unter dem Motto
„Heurika“ mit Prof. Hengstschläger und anderen niederösterreichischen
Spitzenforscherinnen und –forschern am 24. November in
Oberwaltersdorf mit Prof. Dr. Eugen Hug, dem medizinischen Leiter des
MedAustron.
Die nächsten Themen werden sich den Medien und der Raumfahrt widmen,
auch ein eigener Podcast wird veröffentlicht. „Für die
Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft brauchen wir die
Erkenntnisse von Wissenschaft und Forschung, Damit die Bevölkerung
auch einen Einblick erhält, muss die Wissenschaft dorthin, wo die
Menschen sind. Und das ist in Niederösterreich und Wien sehr oft beim
Heurigen“, meinte der LHStv. abschließend.
Dr. Michael Häupl sagte: „Internationale Wissenschaft ist auch
interregionale Wissenschaft“ und erinnerte an die Gründung des WWTF
vor 20 Jahren, seither seien über 200 Millionen Euro für die
Forschungsförderung ausgeschüttet worden. Die Erfolgsgeschichte der
hervorragenden Kooperation mit Niederösterreich im Sinne eines
gemeinsamen Exzellenz-Levels und erweiterter Kooperationsfelder werde
jetzt fortgeschrieben.
Dr. Michael Stampfer ergänzte: „Der WWTF will gleichzeitig global und
lokal denken und handeln. Wo Wissenschaft und Forschung stark sind,
passiert das immer in großen Ballungsräumen“. Derzeit liege das
Fördervolumen des WWTF bei 15 bis 18 Millionen Euro jährlich.
Dr. Markus Hengstschläger betonte: „Kooperation, Förderung und
Akzeptanz sind in der Forschung unverzichtbar. Von der kompetitiven
Grundlagenforschung auf höchster qualitativer Ebene werden nur die
besten Projekte gefördert“. „Heurika“ sei eine unglaublich wichtige
Idee, um die Wissenschaft den Menschen noch näher zu bringen.
Nähere Informationen beim Büro LHStv. Pernkopf unter
02742/9005-12705, DI Jürgen Maier, und e.mail [email protected].
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