• 16.11.2023, 10:35:49
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BMBWF & BMAW: Unternehmertum ausprobieren: Entrepreneurship Education als „systematisches Nachwuchsprogramm“

Die „Landkarte“ als nationaler Aktionsplan für Entrepreneurship Education ist eine Initiative der Plattform Entrepreneurship in Zusammenarbeit von BMAW und BMBWF.

Utl.: Die „Landkarte“ als nationaler Aktionsplan für
Entrepreneurship Education ist eine Initiative der Plattform
Entrepreneurship in Zusammenarbeit von BMAW und BMBWF. =

Wien (OTS) - Eine verantwortungsvolle Gesellschaft bzw. Wirtschaft
braucht mündige Bürgerinnen und Bürger, die ihre Zukunft durch
unternehmerische und gesellschaftliche Initiative (mit)gestalten.
Menschen, die aktiv Ideen umsetzen, sind der Motor für Entwicklung
und Wohlstand. Die Förderung und Stärkung der Entrepreneurship
Education stellt seit vielen Jahren eines der zentralen politischen
Ziele der EU und auch Österreichs dar.

Entrepreneurship Education stellt das systematische
"Nachwuchsprogramm" – vergleichbar mit Programmen im Sport – für die
zukünftigen Gestalterinnen und Gestalter einer nachhaltigen
Gesellschaft und Wirtschaft dar.

BMBWF und BMAW koordinieren gemeinsam die Plattform Entrepreneurship
und treiben das Thema in Österreich schon seit Jahren voran. Im
Rahmen der Plattform wurde – gemeinsam mit 65 Stakeholdern - der
Nationale Aktionsplan für Entrepreneurship Education für Kinder und
junge Erwachsene (die sogenannte „Landkarte für Entrepreneurship
Education“) erarbeitet. Am 16. November wurde im Rahmen des
Entrepreneurship Summit nun der Zwischenbericht für den Nationalen
Aktionsplan vorgelegt. Viele der Partner gestalteten das Programm des
Entrepreneurship Summits mit, indem sie ihre Projekte, die im
Zwischenbericht enthalten sind, vorstellten.

Der aktuelle Zwischenbericht der „Landkarte der Aktionen“ gibt einen
guten Einblick in bereits umgesetzte, aber auch geplante Maßnahmen in
Österreich. Gleichzeitig lädt er dazu ein, selbst tätig zu werden.
Die Bandbreite der darin enthaltenen Initiativen ist beeindruckend,
reicht sie doch von regionalen Initiativen bis hin zu
österreichweiten Entwicklungsschritten.

Als Beispiel sei hier das Projekt der „Youth Entrepreneurship Weeks“
angeführt: Bei 105 Youth Entrepreneurship Weeks (durchgeführt von
September 2023 bis August 2024) in ganz Österreich werden hunderte
Ideen für eine effizientere, ökologischere und bessere Zukunft
entwickelt. Jugendlichen zu zeigen, wie einfach es sein kann, die
Welt zu verändern, und damit zu verbessern – das ist das Hauptziel
dieser Initiative.

In Zeiten, in denen eine Krise der nächsten folgt, ist es wichtig,
der heranwachsenden Generation zu vermitteln, dass jede Krise auch
Chancen mit sich bringt. Doch auch ohne Krisen verfolgen Youth
Entrepreneurship Weeks ein wichtiges Ziel, nämlich den
Teilnehmer/innen unternehmerisches Denken und Handeln näherzubringen.
Die Youth Entrepreneurship Week ist eine Kooperation des
Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft, des Bundesministeriums
für Bildung, Wissenschaft und Forschung und der Wirtschaftskammer
Österreich sowie von AustrianStartups und IFTE –
Entrepreneurship4Youth.

Bundesminister Martin Polaschek hebt hervor: „Wir bilden heute die
Unternehmerinnen und Unternehmer von morgen aus. Deswegen ist es uns
im Bildungsbereich ein großes Anliegen, junge Menschen zu ermutigen,
kreative Ideen zu entwickeln und ihnen beizubringen, diese
erfolgreich in die Praxis umzusetzen. Im Aktionsplan für
Entrepreneurship Education wird das vielfältige Angebot für
Schülerinnen und Schüler an österreichischen Schulen aufgezeigt.
Bereits im Rahmen der schulischen Ausbildung bekommen Jugendliche
hier die Möglichkeit, erste Erfahrungen mit unternehmerischem Denken
und Handeln zu sammeln.“

Generalsekretärin Eva Landrichtinger unterstreicht die
wirtschaftspolitische Bedeutung des Aktionsplans für Entrepreneurship
Education für Kinder und junge Erwachsene: „Wir unter-stützen
Jugendliche dabei, ihr kreatives Potenzial und ihre unternehmerischen
Fähigkeiten zielgerichtet weiterzuentwickeln. Kreative,
lösungsorientierte junge Menschen gestalten die Zukunft unseres
Landes, tragen zur Entfaltung einer starken unternehmerischen
Landschaft und folglich auch zur Sicherung der damit verbundenen
Arbeitsplätze bei.“

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