- 07.11.2023, 12:05:04
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BM Polaschek präsentiert neue Initiativen zum Schwerpunkt „Lesen“ & Kooperation zum „Österreichischen Vorlesetag“
BM Polaschek stellt drei weitere Initiativen zur Stärkung der Lesekompetenz vor – u.a. Kooperation zum „Österreichischen Vorlesetag“
Utl.: BM Polaschek stellt drei weitere Initiativen zur Stärkung der
Lesekompetenz vor – u.a. Kooperation zum „Österreichischen
Vorlesetag“ =
Wien (OTS) - Österreichs Schülerinnen und Schüler liegen bei der
Lesekompetenz im Europäischen Mittelfeld. Aus diesem Grund startete
Bildungsminister Martin Polaschek zum Schulstart den Schwerpunkt
„Lesen“ des BMBWF.
Dieser umfasst zahlreiche Maßnahmen und Initiativen, um die
Lesemotivation und Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler zu
erhöhen.
„Mein Ziel ist es, dass Österreichs Schülerinnen und Schüler mehr und
„besser“ lesen. Unter den neuen Slogans „Lesen. Deine Superkraft“ und
„Lesen. Öffnet die Welt“ werden in Zukunft Schulen, Familien,
Gemeinden und insbesondere die Schülerinnen und Schüler noch weitere
Unterstützungsmaßnahmen zum Lesen erhalten“, erklärt Bildungsminister
Martin Polaschek.
Initiative I.: „Kein Lesen ohne Vorlesen“
Hier kommen insbesondere die Eltern und die Erziehungsberechtigen ins
Spiel und das gemeinsam mit den Elementarpädagoginnen und
Elementarpädagogen.
Der Grundstein zur Leseförderung, zur Lust am Lesen wird nicht erst
in der Schule gelegt, sondern schon sehr viel früher und zwar daheim
– wenn Eltern, Großeltern und ältere Geschwister – oder die
Elementarpädagoginnen und Elementarpädagogen im Kindergarten dem
Kleinkind vorlesen und diese so das gemeinsame Entdecken von Sprache
unterstützen.
„Da mir dieses Thema so wichtig ist, hat das Österreichische
Sprachen-Kompetenz-Zentrum (ÖSZ) im Auftrag meines Ressorts das
Puma-Elternheft sowie den Praxisleitfaden Lese- und
Schrifterfahrungen in elementaren Bildungseinrichtungen entwickelt“,
erklärt Bildungsminister Polaschek.
Initiative II.: Wie kann die Lesekompetenz an den Schulen weiter
gestärkt werden?
Pädagoginnen und Pädagogen leisten einen unglaublich wichtigen
Beitrag beim Lesen. Sie helfen mit, dass die Lesekultur an den
Schulen gestärkt wird und das Lesen in allen Unterrichtsgegenständen
forciert wird.
Damit in Zukunft die Pädagoginnen und Pädagogen in ihrer
verantwortungsvollen Tätigkeit noch besser unterstützt werden können,
gibt es in Zukunft eine Reihe an neuen Instrumenten, die ihnen zur
Verfügung stehen.
• Begleitmaterialien zur iKMPLUS inkl. Handreichung „Der schulische
Umgang mit Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten“.
• Materialien zum Thema „Lesekompetenz“ auf der IQES Plattform
• Forcieren von Lese-Tandems im Unterricht.
• 15-min-Lesen pro Tag während des Unterrichts – denn Lesen braucht
Training.
• In regelmäßigen Abständen werden auch Lesetipps auf der
BMBWF-Webseite veröffentlicht, die Sie im Unterricht unterstützen
sollen und abwechslungsreich sind.
Initiative III.: „Österreichischer Vorlesetag“ am 21.3.2024
Es mir eine Freude, gemeinsam mit Christian Pöttler und seinem Team
vom echo medienhaus den „Österreichischen Vorlesetag“ ankündigen zu
dürfen. Der „Österreichische Vorlesetag“, der am 21.03.2024
stattfinden wird, läuft unter dem Motto „Vorlesen kann man überall.
Zuhören auch.“.
Unser gemeinsames Ziel ist, so viele Menschen wie möglich – natürlich
auch ganz viele Schülerinnen und Schüler zu erreichen.
Wir wollen sie dazu bewegen, an vielen unterschiedlichen Orten in
ganz Österreich anderen Menschen ihre Zeit für das Vorlesen und
umgekehrt, den Vorlesenden durch Zuhören, Aufmerksamkeit zu schenken!
Damit der österreichische Vorlesetag an den Schulen gut integriert
werden kann, wird dieser vom BMBWF zum „Projekttag“ ausgerufen.
Jede Schule ist aufgerufen, für diesen Tag ihr individuelles
„Textpaket“ zu schnüren und sich „eine Bühne“ innerhalb oder auch
außerhalb der Schule zu suchen, auf der das Paket vor Publikum
geöffnet und daraus losgelesen wird.
Lehrerinnen und Lehrer sollen Schülerinnen und Schülern vorlesen oder
externe Personen zum Vorlesen einladen. Oder Schülerinnen und Schüler
können in elementarpädagogische Einrichtungen oder Seniorenheime
gehen, um dort selbst vorzulesen.
Auch der Gemeindebund ist Partner des Österreichischen Vorlesetages:
„Als Gemeinden sind wir Kindergarten- und Schulerhalter in unserem
Land. Aus diesem Grund haben Österreichs Bürgermeister und
Gemeindeämter einen besonders engen Kontakt zu den
Bildungseinrichtungen vor Ort. Wir wollen diesen guten Kontakt
nützen, um noch einmal intensiv für das Thema Lesen und den
Österreichischen Vorlesetag zu werben “, sagt der Generalsekretär des
Österreichischen Gemeindebundes Walter Leiss.
„Wir bekommen immer wieder die Rückmeldungen aus den Gemeinden, dass
viele Kinder erst im Kindergarten mit Büchern und dem Vorlesen in
Kontakt kommen. Umso bedeutender sehen wir unsere Rolle in den
Gemeinden als erste Bildungseinrichtung bereits den Kleinsten den
Zugang zu Büchern, zum Vorlesen und Lesen zu ermöglichen.“ „Der
Österreichische Gemeindebund unterstützt daher gerne diese
zielgerichteten Initiativen und Maßnahmen, die zum Lesen anregen und
damit auch die Leseleistung verbessern“, sagt Generalsekretär Walter
Leiss.
Christian Pöttler, der Initiator des Österreichischen Vorlesetages
und weiterer Leseinitiativen wie EineStadt.EinBuch. freut sich über
die neue Kooperation: „Leseförderung ist eine gesamtgesellschaftliche
Aufgabe und auch eine unmittelbare Aufgabe der Wirtschaft. Es gibt
keinen Wirtschaftszweig, der mit nicht lesefähigen Mitarbeitern
konkurrenzfähig ist. Wir wollen zum Lesen motivieren und haben uns
mit unseren neuen Projektpartnern, dem BMBWF und dem Österreichischen
Gemeindebund, ein großes Ziel gesetzt: 10.000 Lesungen am
Österreichischen Vorlesetag 2024.“
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