• 29.10.2023, 11:09:30
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Trennung: Klaus Eckel spricht erstmals darüber in "Walek wandert" auf Ö3

Wien (OTS) - Neun Monate Bühnenpause liegen hinter ihm, jetzt meldet
Kabarettist Klaus Eckel sich mit einem neuen Programm zurück. Grund
für die Auszeit: Große private Veränderungen – die Trennung von
seiner Frau. Klaus Eckel war heute (29. Oktober) zu Gast in „Walek
wandert“ auf Ö3 und erzählte erstmals von seiner Trennung: „Wir haben
gesehen, aus der Liebe ist einfach eine Freundschaft geworden. Und
dann überlegt man sich: Will man noch 20 Jahre Freundschaft haben
oder zieht man einen Strich darunter. Und wir haben uns für den
Strich darunter entschieden.“

„Ein Buch hat ein Anfang und ein Ende. Eine Beziehung ist für mich
wie ein Buch: Das kann 200 Seiten haben, 400 Seiten, das kann aber
auch nur ein ganz kurzes Heftl sein mit sieben Seiten oder drei
Nächten. Ich habe gerne den Ausdruck, dass man zusammen die
Geschichte fertig erzählt hat. Dann schlägt man das Buch zu“, so
Klaus Eckel. Der 49-Jährige und seine Frau haben das Buch
zugeschlagen. Mit Ö3-Moderator Tom Walek sprach der Kabarettist jetzt
erstmals über die Trennung: „Das hat mir schon sehr weh getan, weil
wir auch zwei Kinder haben. Wir wollten das eigentlich natürlich
nicht. Man heiratet ja mit der Aussicht, dass man gemeinsam alt wird.
Das ist im Mittelalter gut gegangen, weil da sind die Leute ja sehr
jung gestorben. Jetzt ist das halt eine Perspektive bis 90 oder 100.“

Eine Trennung im Guten, dennoch mit viel Schmerz: „Wir sind recht
freundschaftlich auseinandergegangen. Das ist ja das Glück.
Vielleicht ist der Schmerz sogar noch größer, habe ich mir gedacht,
wenn da noch Freundschaft ist. Weil dann denkt man sich, man verliert
da einen lieben Menschen als engste Bezugsperson.“ Und: „Unser
Verhältnis ist sehr gut, weil wir das in einer Phase gemacht haben,
in der noch nicht sehr viel Porzellan gebrochen ist. Es waren keine
Affären oder dritte Personen im Spiel.“ Grund für die Trennung waren
große persönliche Veränderungen und unterschiedliche Entwicklungen:
„Wir mussten einfach erkennen: Die gemeinsame Schnittmenge ist zu
klein, um durchs Leben zu schreiten und glücklich zu sein.“

Dafür, dass das Verhältnis freundschaftlich ist, haben Eckel und
seine Frau aber auch sehr viel getan: „Wir haben extrem viel
professionelle Hilfe beigezogen. Das haben wir uns einfach gegönnt
und geleistet. Von Mediation bis zu Paar- und Trennungstherapien. Wir
haben uns gegenseitig dauernd Artikel geschickt, wie man das
überwinden kann.“ Aus der Liebe ist Freundschaft geworden. Und ein
Leben ohne Liebe ist für den Kabarettisten nicht vorstellbar: „Sehr
pathetisch – aber es ist einfach das wichtigste Gefühl. Alles andere
ist nichtig. Wo du wohnst, wo du sitzt, wo du reist, was du hast:
alles wurscht, wenn Liebe da ist.“

Das ganze Ö3-Interview gibt es online (oe3.orf.at) und in Kürze als
Ö3-Podcast auf ORF-Sound: https://sound.orf.at/podcast/oe3
Fotos von „Walek wandert“ zum Download (© Hitradio Ö3/Tom Walek):
https://cloud.orf.at/s/aiHWosx3sqpJHsF

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