- 24.10.2023, 17:17:10
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Zum 70er: Zahlreiche Gratulationen für Militärbischof Freistetter
"Fest der Militärseelsorge" im Wiener Heeresgeschichtlichen Museum zum 70. Geburtstag von Bischof Freistetter - Ministerin Tanner: Freistetter "bedeutende Persönlichkeit" in der katholischen Kirche, aber auch ein "echter Hirte für das Bundesheer" - Bischof Schwarz: Freistetter "hintergründiger Nachdenker", mit Fähigkeit, "Theologie zu buchstabieren"
Utl.: "Fest der Militärseelsorge" im Wiener Heeresgeschichtlichen
Museum zum 70. Geburtstag von Bischof Freistetter - Ministerin
Tanner: Freistetter "bedeutende Persönlichkeit" in der
katholischen Kirche, aber auch ein "echter Hirte für das
Bundesheer" - Bischof Schwarz: Freistetter "hintergründiger
Nachdenker", mit Fähigkeit, "Theologie zu buchstabieren" =
Wien (KAP) - Mit einem Festakt hat das Österreichische Bundesheer und
die katholische Militärseelsorge das Wirken von Militärbischof Werner
Freistetter gewürdigt. Anlass für die Feier am Dienstag in der
Ruhmeshalle des Wiener Heeresgeschichtlichen Museums Wiener war der
70. Geburtstag des Bischofs, zu der zahlreiche Amtsträger aus Kirche,
Militär und Staat gekommen waren. Vonseiten der Politik würdigte
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) Freistetters Wirken als
"bedeutende Persönlichkeit in der katholischen Kirche", aber auch ein
"echter Hirte für das Bundesheer".
So sei es immer ein Anliegen Freistetters gewesen, Soldatinnen und
Soldaten menschlich und moralisch zu betreuen, auch in schwierigen
Zeiten, so die Ministerin. Die Seelsorge sei eine "unglaublich
wichtige Aufgabe, bei seelischen Herausforderungen und ethischen
Fragen", zeigte sich die Politikerin überzeugt. "Militärseelsorge ist
die Kirche unter Soldaten", diese treffenden Worte habe der Jubilar
für die Beschreibung der Tätigkeit der Heeresseelsorger gefunden.
Sechs Militärseelsorge-Organisationen, neben der katholischen, auch
die evangelische, orthodoxe, jüdische, muslimische und alevitische,
arbeiteten im Bundesheer "ausgezeichnet" zusammen, so die Ministerin.
Dabei habe Freistetter einen "wesentlichen Anteil", zeigte sie sich
überzeugt.
Als Vertreter des österreichischen Episkopats hielt der St. Pöltener
Diözesanbischof Alois Schwarz eine Rede und überbrachte Glück- und
Segenswünsche. Schwarz würdigte seinen bischöflichen Mitbruder, den
er bereits seit einer gemeinsamen Zeit im Priesterseminar kennt, als
"hintergründigen Nachdenker", dessen Ernsthaftigkeit in der Berufung
stets spürbar gewesen sei. Imponiert habe Schwarz, als Freistetter
als Militärseelsorger in Krisen- und Kriegsgebieten tätig war, etwa
am Golan, im Libanon, Bosnien und dem Kosovo.
Schwarz würdige Freistetter als einen, der "auf unaufdringliche,
verlässliche Art" Frieden suche. Seine Fähigkeit "Theologie zu
buchstabieren" mache ihn zu einem verlässlichen, gefragten
Gesprächspartner. In der Bischofskonferenz sei Freistetter, "einer
mit Verlässlichkeit und Aufmerksamkeit für die Weltkirche". Mit
großer Umsicht bringe er theologische Perspektiven ein. Letztlich sei
Freistetter ein Bischof, über den die Soldaten sagen, "er ist unser
Hirte", so Schwarz abschließend.
Einsatz der Militärseelsorge "immens wichtig"
Der Chef des Generalstabs des Österreichischen Bundesheers, Rudolf
Striedinger, dankte Bischof Freistetter für seine umsichtige Leitung
der Militärseelsorge. Diese sei "immens wichtig" für das Heer, so der
Generalstabschef. "Ein Militärseelsorger hat Einblicke in
psychologischen Zustand des Militärs wie kaum anderer", zeigte sich
Striedinger überzeugt. Selbst "gestandene Oberste" würden im Einsatz
den Rat der Seelsorger suchen. So sei die Militärseelsorge ein
wesentliches Instrument, um herauszufinden, wie es den Soldatinnen
und Soldaten wirklich gehe.
(Mehr: https://www.kathpress.at/goto/meldung/2313530)
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