• 09.10.2023, 13:09:28
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FPÖ-Gruber: „Straffere Zügel“ für migrantischen Jugendgruppen

Studie zu städtischen Jugendgruppen deckt sich Großteils mit Einschätzung der FPÖ – Homophobie, Sexismus und Ultranationalismus als Baustellen – Islam omnipräsent

Utl.: Studie zu städtischen Jugendgruppen deckt sich Großteils mit
Einschätzung der FPÖ – Homophobie, Sexismus und
Ultranationalismus als Baustellen – Islam omnipräsent =

Linz (OTS) - „Einige Gruppierungen sind anfällig für
Integrationsverweigerung. Wenn ich lesen muss, dass österreichische
Staatsbürger mit türkischen Wurzeln, die noch dazu in Österreich
geboren wurden, der Türkei näherstehen als unserem Land, dann läuft
etwas falsch“, zitiert Landesparteisekretär LAbg. Michael Gruber aus
der heute diskutierten Studie zu städtischen Jugendgruppen. „Bei
Türken geht die Integration offenbar in die falsche Richtung.“ Das
betreffe auch jene, die in zweiter oder dritter Generation in
Österreich leben.

Gruber begrüße deshalb die Präventionsprogramme, die LR
Hattmannsdorfer heute bei einem Pressegespräch präsentierte. „Es ist
wichtig, ein Angebot zur Integration am Puls der Zeit zu geben. Das
passiert in Oberösterreich. Uns muss allerdings bewusst sein, dass es
noch straffere Zügel geben muss, sollten diese vielfältigen Angebote
in den Gruppierungen keinen Erfolg bringen.“

„Denn Homophobie, Sexismus und Ultranationalismus ziehen sich durch
fast alle migrantischen Jugendgruppen. Der gemeinsame Nenner dabei
ist der Islam, der ständig mehr an Bedeutung gewinnt“, so Gruber.
Auch wenn der ‚Islamische Staat‘ in den Hintergrund rücke, haben vor
allem der türkische Rechtsextremismus, Ultranationalismus und
Islamismus zugenommen. „Die Inhalte haben sich also nicht verschoben,
nur die Bezeichnung.“

„Gefahr, dass unsere Werte unterwandert werden“

„Die Entwicklung in Israel hat uns ein weiteres Mal vor Augen
geführt, dass in Österreich ein riesiges Integrationsproblem
besteht“, spricht Gruber die gewaltverherrlichenden und
antisemitischen Parolen auf Demonstrationen von
Palästina-Sympathisanten in den vergangenen Tagen an. „Man muss sich
ernsthaft die Frage stellen, ob diese Personen überhaupt
integrationsfähig sind.“

„Und die Bundesregierung sitzt diese Vorfälle ein weiteres Mal aus.
Es ist immer wieder die gleiche kurze, mediale Empörung, der keine
Taten folgen. Auch das prangert die Studie an“, so Gruber. „Wer sich
weiterhin weigert, österreichische Werte zu teilen, soll in jenes
Land auswandern, wo seine Werte gelebt werden. Die Vorteile eines
Sozialstaats und einer Demokratie zu nutzen, um sie gleichzeitig zu
unterwandern – das kann es nicht sein. Dagegen muss sich der Staat
wehren.“

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