- 29.09.2023, 11:07:47
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„Orientierung“ über die Weltsynode in Rom
Am 1. Oktober um 12.30 Uhr in ORF 2
Utl.: Am 1. Oktober um 12.30 Uhr in ORF 2 =
Wien (OTS) - Sandra Szabo präsentiert im ORF-Religionsmagazin
„Orientierung“ am Sonntag, dem 1. Oktober 2023, um 12.30 Uhr in ORF 2
folgende Beiträge:
Weltsynode: Treffen der Delegierten in Rom beginnt
Kommenden Mittwoch beginnt im Vatikan die Weltsynode, zu der fast 500
Delegierte aus allen Kontinenten zusammenkommen. Vom 4. bis 29.
Oktober werden Bischöfe und Laien über Reformen in der katholischen
Kirche beraten. Schon jetzt gibt es einige Neuerungen: Erstmals
werden auch Frauen stimmberechtigt sein, erstmals wird in einem
offiziellen Papier der Zugang von Frauen zu Weiheämtern zur
Diskussion gestellt. Kommt es nun tatsächlich zu einem
innerkirchlichen Strukturwandel oder bleibt es bei unverbindlichen
Gesprächsrunden? Die Theologin und Sozialethikerin Petra
Steinmair-Pösel vom österreichischen Vorbereitungsteam analysiert im
Gespräch mit Marcus Marschalek die Ausgangslage und mögliche
Weichenstellungen.
Berg-Karabach: Ende des christlichen Erbes?
Nach der Militäroffensive von Aserbaidschan in Berg-Karabach flüchten
derzeit zehntausende Armenierinnen und Armenier aus dem Land. Die
Region Berg-Karabach liegt zwar auf dem Staatsgebiet des mehrheitlich
muslimischen Aserbaidschan, wird aber seit Jahrhunderten von
christlichen Armeniern bewohnt. Der Konflikt brodelt seit vielen
Jahren, nun scheint er entschieden zu sein: Mit Ende des Jahres hört
Berg-Karbach offiziell auf, als eigenständige Region zu existieren.
Was aus dem christlichen Erbe mit all den Kirchen und Klöstern wird,
ist mehr als ungewiss, berichtet Klaus Ther.
Selbstbestimmt: Leben mit Behinderung
In Österreich leben 1,3 Millionen Menschen, das ist ein Siebentel der
Bevölkerung, mit einer Behinderung. Trotzdem ist die
UN-Behindertenrechtskonvention, die Österreich 2008 unterzeichnet
hat, nur mangelhaft umgesetzt, wie der entsprechende UN-Ausschuss
kürzlich kritisierte. Menschen mit Behinderung hätten keinen
chancengleichen Zugang zum Arbeitsmarkt und seien daher
armutsgefährdet. Dabei wären viele in der Lage, trotz ihrer
Beeinträchtigung zu arbeiten und am gesellschaftlichen Leben
teilzunehmen. Zoran Dobrić hat darüber mit betroffenen Menschen
gesprochen.
Philosophicum Lech: Dürfen wir noch hoffen?
Angesichts der derzeitigen Krisen wie Klimawandel, Krieg, Pandemie,
Migration und Rechtsextremismus macht sich bei vielen Menschen ein
Gefühl von Hoffnungslosigkeit breit. Das diesjährige Philosophicum
Lech beschäftigte sich daher ganz aktuell mit dem Thema: „Alles wird
gut – zur Dialektik der Hoffnung“. In manchen Religionen gibt es die
paradoxe Hoffnung auf die Apokalypse, den Weltuntergang, aber mit der
Aussicht, das Unausweichliche noch verhindern zu können. Derzeit
herrscht aber gerade bei vielen Jugendlichen eine Endzeitstimmung mit
der Befürchtung, dass die Rettung nicht zu schaffen ist. Dürfen wir
also noch hoffen oder ist die Situation bereits hoffnungslos? Die
Meinungen der Philosophen, Kulturwissenschafterinnen und Soziologen
in Lech waren dabei durchaus kontrovers, berichten Gudrun Lamprecht
und Peter Beringer.
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