- 28.09.2023, 10:46:03
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„Wie krank ist unser Gesundheitssystem?“: ORF-TV-Magazine-Spezial am 2. Oktober um 20.15 Uhr in ORF 2
Peter Resetarits mit Kolleginnen und Kollegen im Rahmen eines multimedialen Gesundheits- und Pflegeschwerpunkts auf Lokalaugenschein in Österreich
Utl.: Peter Resetarits mit Kolleginnen und Kollegen im Rahmen eines
multimedialen Gesundheits- und Pflegeschwerpunkts auf
Lokalaugenschein in Österreich =
Wien (OTS) - Kein Tag vergeht ohne besorgniserregende Schlagzeilen zu
Österreichs Gesundheitssystem. Die alarmierende Rede ist von
eklatantem Ärztemangel und bedrohlichem Pflegenotstand, von einer
immer drastischeren Zwei-Klassen Medizin, quälenden Wartezeiten und
haarsträubenden Doppelgleisigkeiten. Steht unser teures und
hochkomplexes Gesundheitssystem vor dem Kollaps? Pflegekräfte fehlen
in allen Bereichen. Warum sind diese Berufe nicht ausreichend
attraktiv? Was wollen die Menschen, deren Angehörige Pflege dringend
benötigen? Was wollen Pflegerinnen und Pfleger? Warum gibt es nur
Applaus für den Berufsstand und kaum andere Verbesserungen? Im Rahmen
eines umfassenden multimedialen Gesundheits- und Pflegeschwerpunkts
will der ORF von Montag, 2., bis Sonntag, 8. Oktober 2023, dazu
Fragen stellen, Zusammenhänge erkennbar machen und Lösungsansätze
aufzeigen – u. a. in den beiden ORF-2-Hauptabendsendungen „Wie krank
ist unser Gesundheitssystem?“ (2. Oktober) und „Stöckl live: Wer
pflegt uns?“ (4. Oktober):
Für die 95-minütige Spezialausgabe der ORF-TV-Magazine „Wie krank ist
unser Gesundheitssystem?“ macht sich Peter Resetarits gemeinsam mit
Kolleginnen und Kollegen der ORF-TV-Magazine am Montag, dem 2.
Oktober, um 20.15 Uhr in ORF 2 auf Spurensuche in ganz Österreich.
Eindrückliche Fallbeispiele, hintergründige Reportagen, vertiefende
Einblicke, klärende Gespräche und aufschlussreiche Sichtweisen aus
dem Alltag eines Landes und dessen Gesundheitssystem, das Gefahr
läuft, „kaputt geredet“ zu werden oder „an die Wand zu fahren“ – je
nach Sichtweise und Standpunkt.
Österreichs Gesundheitswesen ist hoch dotiert und äußerst komplex. Es
geht um Unsummen von Steuergeld, um Politik in Bund, Land und
Kommunen, um Versicherungen, Kammern und Standesvertretungen und
nicht zuletzt um die vielen Menschen, die tagein tagaus für
Gesundheit und Wohl ihrer Patientinnen und Patienten arbeiten. Wie
und wo erlebt und spürt ein ganzes Land, wie es um unser
Gesundheitssystem wirklich bestellt ist? Was sind die Erfahrungen der
Patientinnen und Patienten, wie erleben Mediziner:innen und
Pfleger:innen ihren Einsatz für die Gesundheit der
Österreicher:innen? Wie sieht deren Alltag aus, was spielt sich
hinter den Kulissen der Ordinationen und Spitäler unseres Landes ab?
Ist unser teures und hochkomplexes Gesundheitssystem wirklich vor dem
Kollaps, wie manche befürchten? Wo und woran krankt es? Wo ist der
Handlungsbedarf am größten, was sind die Rezepte und Therapien, die
es jetzt dringend bräuchte?
Auf Lokalaugenschein in ganz Österreich erkunden Peter Resetarits,
Christoph Feurstein („Thema“), Susanne Schnabl („Report“), Dieter
Bornemann („Eco“), Patricia Pawlicki („WELTjournal“), Marin
Berlakovich („Heimat Fremde Heimat“) sowie Lisa Gadenstätter und
Hanno Settele („Dok 1“) aus unterschiedlichen Perspektiven, wo der
Schuh am meisten drückt und wo es im System knirscht. Sie suchen nach
den Zusammenhängen im Hintergrund und klopfen Lösungsideen auf ihre
Vor- und Nachteile ab. Ein Blick hinter die Kulissen der
Gesundheitseinrichtungen des Landes – in den Arbeitsalltag der vielen
Menschen, die dafür sorgen, dass Kranke wieder gesund werden,
Begegnungen mit Patientinnen und Patienten, die wissen, wovon sie
sprechen, und klärende Auseinandersetzungen mit den verantwortlichen
Entscheidungsträgern.
Weitere TV-Programmpunkte im Überblick (Details unter presse.ORF.at)
Am Dienstag, 3. Oktober, beschäftigt sich die „kreuz und
quer“-Dokumentation „Pflegende Kinder“ mit einem versteckten
Phänomen: Kinder und Jugendliche, die ihre Eltern pflegen. Dabei gibt
es allein in Österreich rund 43.000 sogenannte „Young Carers“. Wie
sie in eine solche Situation kommen, was das für ihre Kindheit
bedeutet und welche Herausforderungen sich dabei für ihre Familien
und die Gesellschaft zeigen, beleuchtet Andrea Eder, die mit
Betroffenen und Fachleuten gesprochen hat. In „Stöckl live: Wer
pflegt uns?“ (4. Oktober, 20.15 Uhr) erzählen bei Barbara Stöckl
aktuelle und ehemalige Pflegekräfte sowie generell von der
Pflegekrise betroffene Menschen von ihren Erfahrungen und können sich
mit ihren Anliegen live im Studio an den Sozial- und
Gesundheitsminister Johannes Rauch, die Präsidentin des
Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbands Elisabeth
Potzmann sowie den Leiter der ORF-„Bewusst gesund“-Initiative
Siegfried Meryn wenden. Fragen können zudem auch via Telefon (0800 22
69 45) und E-Mail ([email protected]) eingebracht werden. Um 22.25
Uhr folgt ein von Claudia Dannhauser moderierter „Runder Tisch“ zum
Thema, um 23.00 Uhr die „WELTjournal“-Dokumentation „Ärzte ohne
Grenzen – Hilfe unter Extrembedingungen“. Mit dem „dokFilm: Mitgefühl
auf Rezept“ (8. Oktober, 23.05 Uhr) steht abschließend ein
Dokumentarfilm über die Kraft menschlicher Nähe und den Alltag von
Menschen mit Demenz auf dem Programm von ORF 2.
Im Zeichen des Schwerpunkts stehen weiters die ORF-Landesstudios, die
ORF-Radios sowie in ORF 2 „Bewusst gesund“ (30. September, 17.30
Uhr), „Guten Morgen Österreich (2. Oktober, 6.30 Uhr), „Aktuell nach
eins“ (2., 3., 4. Oktober, 13.20 Uhr) „Studio 2“ (2. Oktober, 17.30
Uhr) und „konkret“ (4. Oktober, 18.30 Uhr) bzw. in ORF III „MERYN am
Montag: Pflege zu Hause – Ihre Fragen“ (2. Oktober, 18.45 Uhr).
Ö1 zum Gesundheits- und Pflegeschwerpunkt
„Das System 24-Stunden-Betreuung“ ist Thema des „Radiokolleg“ von
Montag, dem 2., bis Donnerstag, den 5. Oktober, jeweils ab 9.05 Uhr
in Ö1. Ursprünglich als Übergangslösung gedacht, ist die
24-Stunden-Betreuung mittlerweile eine wichtige Säule im
österreichischen Pflege- und Betreuungssystem. Rund 30.000 Haushalte
sind darauf angewiesen. Die Betreuerinnen arbeiten oft unter prekären
Bedingungen; sie sind zwar offiziell selbstständig, können ihre
Arbeitsbedingungen jedoch selten selbst verhandeln. Im ersten Teil
geht es um „Ein schwieriges Pflege-Arrangement“ (2. Oktober), es
folgen „Dringend benötigt, wenig wertgeschätzt“ (3. Oktober),
„Austarieren von Nähe und Distanz“ (4. Oktober) und „Systemrelevant,
aber übergangen“ (5. Oktober). „Praxis – Religion und Gesellschaft“
geht am Mittwoch, dem 4. Oktober, ab 16.05 Uhr der Frage
„Care-Arbeit: Für wen sorgen wir?“ nach, ab 16.40 Uhr befasst sich
„Das Ö1 Gesundheitsmagazin“ mit Österreichs Defiziten in der
Wundversorgung. Wie Hausbesuche bei Menschen mit psychischen
Erkrankungen nachhaltig Lebensqualität und Stabilität bewirken, ist
Thema der „Moment“-Sendung „Der psychiatrische Drehtür-Effekt“ am
Donnerstag, dem 5. Oktober, ab 15.30 Uhr. Details zu den Ö1-Sendungen
zum ORF-Schwerpunkt sind unter https://oe1.ORF.at/gesundheitundpflege
abrufbar.
Umfassende Berichterstattung im ORF.at-Netzwerk und im ORF TELETEXT
Das ORF.at-Netzwerk begleitet die Schwerpunktwoche mit Programminfos
sowie Storys inklusive multimedialer Elemente, zum Beispiel auf
news.ORF.at. Bereits seit 26. September kann auch via debatte.ORF.at
rund um das Thema Gesundheitssystem mitdiskutiert werden – die
interessantesten Diskussionsbeiträge werden in der Sendung „Stöckl
live“ am 4.Oktober aufgegriffen.
Auch auf tv.ORF.at/gesundheitundpflege und auf den
Social-Media-Accounts von ORF und ORF 2 wird der Schwerpunkt zum
Thema gemacht.
Auf der Videoplattform ORF-TVthek werden die TV-Sendungen, sofern die
entsprechenden Online-Lizenzrechte vorhanden sind, live und on Demand
bereitgestellt. Der ORF TELETEXT informiert im Rahmen seiner
Programminformationen ausführlich über die Schwerpunktwoche.
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